Ich habe jetzt tagelang darauf rumgedacht - diese Aussage klingt (für mich) so unglaublich harsch und bitter...
Nein, keine Sorge, das ist nicht bitter 
Mich hatte nur dieser Satz ziemlich getriggert:
Ich gestehe, dass ich Leute mit alten Hunden auch immer anspreche, allerdings einfach, weil ich alte Hunde abgöttisch liebe und es immer toll finde... Ich hoffe, das hat noch niemand negativ aufgefasst
und dann stelle ich mir da einen distanzlosen Menschen vor, der mich einfach aus dem blauen raus anquatscht, egal wie es mir dabei geht, hauptsache, er/sie hat sein Bedürfnis befriedigt.
Ich arbeite im Einzelhandel. Und nach 6 Stunden häufig unmöglichen Mitmenschen brauche ich einfach Pause von unmöglichen Menschen. Ich möchte einfach in Ruhe Gassi gehen und meinen Frieden haben. Zusätzlich ist es für Bonnie, wenn sie angeleint ist und ich ihr mit der Flexi nicht viel Raum geben kann, unglaublicher Streß, wenn Leute einfach auf uns zukommen und uns ansprechen. Ich finde halt, kein Mensch hat das Recht, meinen Hund so sehr zu stressen, nur weil er alte Hunde abgöttisch liebt. Meine Hunde sind nicht dafür da, dieses Bedürfnis (was ich so pauschal eh schräg finde..) zu stillen. Und auch ich möchte nicht gestresst werden, wenn mir mein Leben vielleicht keine Löffelchen mehr für diesen Tag übrig läßt und mir dann so eine Annäherung durchaus Streß bereitet. Muß niemand verstehen, ist aber so.
Trotzdem ist Chilly bei uns in der Strasse ein kleiner Star
, grad für die alten Leute, er hat halt was. Aber all diese Bekanntschaften, und mit manchen Leuten dann im Laufe der Zeit Freundschaften, haben alle eins gemeinsam: Respekt und auch das Gespür, daß man sich auch behutsam kennenlernen kann. Oder über großen Abstand, weil sie merken, daß Bonnie Angst hat.
Es kommt halt auf das Wie drauf an :)