Wenn eine Impfung notwendig ist, dann vor allem die Tollwut-Impfung. Im Worst Case wird er sonst bei Kontakt mit einem Verdachtsfall vorsorglich eingeschläfert.
Beiträge von Stilles Wasser
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Größe ist ein Faktor.
Hart und triebig gibt’s in groß und in klein.
Bei jedem noch so kleinen Hund wird dir ein Tier einfallen, welches er in Panik versetzen kann.
Aber vielleicht spielt es ja für dich ne Rolle, ob NICHT NUR das passiert
(so schlimm es auch ist)
sondern ob AUCH Tiere verletzt/getötet werden oder Du oder Dein Hund selbst verletzt/getötet wirst bei dem Versuch dazwischen zu gehen.
Wenn die Herde in Panik gerät und dabei andere Tiere tottrampelt, auf der Bundesstraße einen Unfall verursacht oder sich im Zaun erhängt, werden aber doch auch Tiere verletzt/getötet? 🧐
Klingt bei dir so, als wäre „Herde in Panik“ ja halb so wild.
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Och, ich geh jede Wette ein, dass das selbst im DF NIE im Rasseberatungsthread so erwähnt wurde.
Ich erinnere mich an einen, da gab’s Schelte, weil ich anzweifelte, dass ein Husky für ernsthafte Obedience Ambitionen taugt.
Zumindest in diesem Abschnitt gab’s keinerlei Warnung von niemandem bzgl Ableinen, Tieren und Kleinkindern.
Finde ich immernoch großartig geschrieben mit der richtigen Prise Humor. Sollte man sich vor der Anschaffung eines Nordischen auf jeden Fall mal durchgelesen haben.
Rassebeschreibung Nothilfe Polarhunde
Bonus für Halter eines Nordischen: wie oft hast du beim Lesen "Oh ja, genau so ist es!" gedacht?

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Oft liest man bei Vermittlungstexten von Tierschutzvereinen auch dass die sehr oft nicht zu kleineren Hunden vermittelt werden da dahingehend jagdlich motiviertes Verhalten gezeigt wird, dass nicht ableinbar weil Jagdtrieb, oder zumindest nicht zu Katzen oder Kleintieren.
Ja, einen so knackigen Jäger zu Katzen/Kleintieren zu vermitteln, kann lustig werden.
Und dass man seinen Husky womöglich niemals frei laufen lassen kann, steht in so ziemlich jeder Rassebeschreibung, die ich im Vorfeld gelesen habe … egal ob von Shops oder der Nothilfe Polarhunde. Dessen sollte man sich vor Anschaffung bewusst sein, wenn man sich vernünftig informiert und nicht stumpf nach Optik kauft.
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Jetzt grätsche ich auch mal wieder rein:
Warum wird hier nie gefordert, die Nordischen auch auf eine Liste zu setzten, oder die Haltung zu erschweren oder zu verbieten?
Selbst die User/innen hier, die da sonst ganz vorne mit dabei sind, fordern das für diese Rassen nie!
Es wird also doch immer mit zweierlei Maß gemessen, wenn es um die "klassischen" Kampfhunde geht oder eine andere Hundegruppe involviert ist.
Es ist einfach ein gravierender Unterschied, ob mal ganz selten ein(ige) Nutztier(e) gerissen werden [Husky] oder jeden Monat ein Mensch gekillt wird [XL Bully/Great Britain]. Scheint ja auch nichtmal Polizei/Veterinärämter zu interessieren, wie man an dem obigen Beispiel sieht. Sachschaden = Freifahrtsschein
Selbst mit Schäferhunden gibt es weit mehr Vorfälle, bei denen sogar Menschen zu Schaden kommen und die sind weit von einer generellen Einstufung als Listenhund entfernt.
Die Listen sind einfach nur politisch motiviert und nicht wirklich lebensnah.
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Hä? Das macht keinen Sinn?
Nun, steht halt so in dem Bericht des Opfers.

Aber vielleicht weil eine Sachbeschädigung - wie in deinem Link erwähnt - vorsätzlich begangen werden muss. Und das dürfte in dem Fall nicht erfüllt sein. Sie hat ihren Hund ja nicht auf die Schafe gehetzt …
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Ich hatte vorher nie gezielt nach "Husky" gefiltert - die Masse der Treffer erschreckt mich.
Naja, hier im Thread wurden doch hin und wieder mal Vorfälle mit Huskys thematisiert ... zuletzt glaube ein getöteter Säugling in den USA und davor ein verletztes Kind im Raum München. Sowas passiert leider ab und zu, weil viele Halter das nicht auf dem Schirm haben ... und "das hat er ja noch nie gemacht".
Und eine US Statistik, die hier auch geteilt wurde, hat Huskys doch in den Top 10 der Hunde mit Beißvorfällen bei Menschen (in der Regel mit Kindern) gelistet, oder?
Als Halter sollte man das wissen und sich entsprechend verhalten. Und Vorfälle mit Menschen sind natürlich immer eine ganz andere Nummer als ein paar erlegte Nutztiere ... wie man auch an einem deiner Beispiele sieht:
Die Halterin des Hundes sagte aus, sie habe nicht bemerkt, dass der Hund über Nacht auf dem Balkon war und davonlief.
Die Polizeibeamten erklärten uns, dass es sich bei diesem Vorfall ja leider nur um eine Sachbeschädigung handele und sie daher keine Anzeige aufnehmen würden. Den Schaden müsse man jetzt im Zivilrecht klären. Die Besitzerin konnte ihren Hund ohne Verwarnung und ohne jegliche Auflagen mit nach Hause nehmen.
[...]
Leider hatte auch das später angerufene Veterinäramt kein Interesse an diesem Vorfall. Deren einzige Frage war nur, ob die Schafe bei der Tierseuchenkasse angemeldet seien.
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Wenn man nun weiß, dass dieses Problemverhalten typisch für diese Rasse ist, und dazu auch noch weiß, dass Daueraufmerksamkeit nicht möglich ist und darüber hinaus Erziehung hinsichtlich dieses Problemverhaltens nicht in dem Maß wirkt wie Erziehung bei anderen Hunden (Rassen), dann muss man sich darüber im Klaren sein, dauerhaft andere Hilfsmittel einsetzen zu müssen die ein Verwirklichen dieses Problemverhaltens zuverlässig verhindern.
Maulkorb und Bauchgurt z. B., natürlich aus entsprechend belastbaren Materialien.
Naja, der Rasse generell Maulkorbpflicht aufzuerlegen, fände ich übertrieben … dafür passiert einfach viel zu selten sowas (zum Glück).
Und ja, wie von *Sascha* / Vriff angesprochen, eine 100%ige Sicherheit gibt es nie. Es kann immer irgendwie zu einer Verkettung unglücklicher Umstände kommen und dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hat (weil es einfach so unwahrscheinlich ist wie ein Lottogewinn). Quasi mittelschwere Naturkatastrophe (ein passend umgestürzter Baum kann oft schon reichen) zerstört das Gehege und plötzlich spazieren 5 Löwen durch die Stadt.
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Bei Jagdhunden, Schäferhunden und allen anderen heißt es immer, ja muss man vorrausschauend führen, muss man sichern, muss man aufpassen, weiß man ja, dass da Beutetrieb stark ausgeprägt ist.
Genau, weiß man beim Husky ja eigentlich auch und sollte man entsprechend führen. Finde ich jedenfalls.
Ich glaube, was gemeint ist, ist: Stilles Wasser sieht das ausgeprägte Jagdverhalten an sich nicht als Problem im Sinne Störung/Problemverhalten. Weil es eben völlig natürlich und insbesondere beim Husky ja bekannt ist, dass die durchaus kernig jagen.
Das Problem im eigentlichen Sinne ist nicht das Jagenwollen sondern das Jagenkönnen bzw. -lassen. Und das ist das, was Stilles Wasser bei ihrem Hund verhindert. Nur halt nicht die Halter des im Artikel beschriebenen Hundes
Danke, genau so meine ich es. Es ist einfach nicht untypisch/überraschend, dass sowas mit einem Husky passiert, sondern zu erwarten. Also keine gestörter Hund, der Fehler liegt beim HH. Danke auch fliegevogel
P.S.: „er/sein“ … bin einer der männlichen HH, die hier eher in der Unterzahl sind.
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https://www.rosenheim24.de/bayern/landkre…l-93269153.html
Und wieder Mal frage ich mich, wieso ist ein solcher Hund nicht vernünftig gesichert?
Wenn der bei einem Ausflug mal nebenbei drei Tiere tötet und drei weitere schwer verwundet, kann mir niemand erklären, dass man keine Ahnung hatte, dass man da ein gewaltiges Jagdproblem hat.
Hmm, was für ein Problem? Ist doch normales rassetypisches Verhalten. Bin mir sicher, dass meiner in einem Hühnerstall auch ordentlich aufräumen würde … Schafe, naja … die sind schon ne Nummer größer, aber interessiert ist er schon.
(meiner ist natürlich immer angeleint, außer im eigenen Garten, auf dem eingezäunten Sportplatz oder dergleichen … aber theoretisch könnte immer mal irgendwas reißen/brechen = Materialverschleiß)
Sowas probiert man ja auch nicht vorher aus.