Ok, wir sind also weder Frauchen noch Dämchen, nicht Herrchen oder Männchen, nicht Besitzer und vermutlich auch kein Hundehalter ( denn wir halten den Hund ja gar nicht, wörtlich genommen), erst recht nicht Mama und Papa, und auch nicht Tante oder Onkel von einem Hund.
Was ist denn die politisch, moralisch und hundeethisch richtige Bezeichnung für jemanden, der einen Hund hat?
Was darf man korrekterweise sagen, ohne zurechtgewiesen oder zusammengefaltet zu werden?
Bleibt nur der Name. Ich bin die Frau Maier mit dem Udo. Die richtige Ansage in einer Tierarztpraxis, beim Hundefriseur oder auf der Hundewiese wäre demzufolge: Udo, geh mal zu deiner Frau Meier.
Ob das der Hund versteht?
Am logischsten wâre es m.M.n. zu sagen: X ist mein Hund und ich bin sein Mensch. Aber ob sich das irgendwann mal einbürgert? ![]()
Bis dahin kann auf jeden Fall von mir aus jede(r) sich so bezeichnen, wie er/sie will und wird (von mir) weder zurechtgewiesen noch zusammengefaltet.