Beiträge von JulesPassepartout

    Mein bester Freund Jules verstarb im April dieses Jahres an den Folgen eines Lebertumors ... Nun habe ich den Schock so weit verdaut, dass ich beschlossen habe, 2026 wieder einen Hund aufzunehmen. Wenn alles nach Plan läuft, zieht bereits im Januar ein kleiner Rüde aus Rumänien bei mir ein, und zwar werde ich offiziell zuerst seine Pflegestelle sein, um den Hund näher kennen zu lernen, bevor ich mich endgültig für ihn entscheide. Der Hund ist noch recht jung (wird auf 2 bis 3 Jahre geschätzt), und angesichts der Tatsache, dass er (hoffentlich) mindestens 10 Jahre lang mein Leben teilen wird, möchte ich im Interesse beider Seiten sicher sein, das zwischen ihm und mir alles passt.

    Ich hatte noch nie einen Hund aus Rumänien (in der Verwand- und Bekanntschaft gibt es aber einige). Den "Rumänen"-Thread hier habe ich schon entdeckt, den Thread von Kleenes über das Leben einer Pflegestelle auch. Natürlich wird auch die Orga mir noch einige Infos darüber geben, was ich vorbereiten muss. Trotzdem möchte ich meine Vorfreude hier ein wenig teilen und vielleicht noch einige nützliche Tipps für die ersten Stunden und Tage mit dem Pflegi ergattern. Wie "sichert" man ihn beispielsweise am besten im Auto nach dem Abholen vom Transporter? Ich habe eine Fahrtzeit von ca. 1,5 Stunden und weiß noch nicht, ob ich allein fahre oder mein Mann mitkommen kann. Welches Futter habt ihr anfangs gegeben? Hat die Orga euch da was empfohlen?

    Vielen Dank schon mal für eure Erfahrungen!

    Ich lese gerade dieses Buch: klick

    In der Einleitung zu der aktualisierten Neuauflage wird auch angesprochen, dass sich infolge gesellschaftlicher und persönlicher Veränderungen in den letzten 15 Jahren (seit Erscheinen der Erstausgabe) viele Menschen heute nicht mehr als "owner", sondern als "parent" oder "guardian" ihres Hundes bezeichnen (in den USA). Ich glaube, dieselbe Entwicklung steckt auch bei uns hinter dem "Mama/Papa"-Trend. Die Einstellung dem Hund gegenüber hat sich gewandelt, er wird nicht mehr als "Sache" betrachtet, die man "besitzt", sondern als vollwertiges Familienmitglied. Auch in der Hundeerziehung geht es nicht mehr primär darum, den Hund zu "unterwerfen", wie es in Benennungen wie "Herr(chen)" oder "Master" zum Ausdruck kam.

    Das heißt für mich nicht zwangsläufig, dass der Hund "vermenschlicht" wird, sondern eher, dass sein Stellenwert als fühlendes Lebewesen voll anerkannt wird. Eigentlich doch eine sehr positive Entwicklung.

    Ok, wir sind also weder Frauchen noch Dämchen, nicht Herrchen oder Männchen, nicht Besitzer und vermutlich auch kein Hundehalter ( denn wir halten den Hund ja gar nicht, wörtlich genommen), erst recht nicht Mama und Papa, und auch nicht Tante oder Onkel von einem Hund.

    Was ist denn die politisch, moralisch und hundeethisch richtige Bezeichnung für jemanden, der einen Hund hat? :ka: Was darf man korrekterweise sagen, ohne zurechtgewiesen oder zusammengefaltet zu werden?

    Bleibt nur der Name. Ich bin die Frau Maier mit dem Udo. Die richtige Ansage in einer Tierarztpraxis, beim Hundefriseur oder auf der Hundewiese wäre demzufolge: Udo, geh mal zu deiner Frau Meier.

    Ob das der Hund versteht? :denker:

    Am logischsten wâre es m.M.n. zu sagen: X ist mein Hund und ich bin sein Mensch. Aber ob sich das irgendwann mal einbürgert? :thinking_face:

    Bis dahin kann auf jeden Fall von mir aus jede(r) sich so bezeichnen, wie er/sie will und wird (von mir) weder zurechtgewiesen noch zusammengefaltet.

    Irgendwie sieht der für mich weder so wirklich nach Chihuahua aus, noch gesund :upside_down_face: Finde die Augen irgendwie richtig creepy.

    Der sieht für mich auch nach möglichem Doppelmerle aus. Ich würde den auf jeden Fall nicht ohne BAER Test und DOK Augenuntersuchung nehmen. Dass die Augen so super gruselig aussehen, liegt an den unförmigen Pupillen (nennt sich Starburst)

    Und um die Augen herum ist das Fell ausgefallen? Armer Hund, gesund sieht er wirklich nicht aus ...

    Haha, so einen Kandidaten habe ich hier auch:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Er liebt Taschen und Rucksäcke, was sehr praktisch ist, da ich ja oft mit ihm unterwegs bin :smiling_face_with_hearts:

    Haha, ich sehe, auch bei dir entsprechen die realen Hunde nicht ganz dem theoretischen "Ideal". :grinning_squinting_face:

    Auf jeden Fall sind sie alle drei total unwiderstehlich! :smiling_face_with_hearts:

    Ich mag kurzhaarige Hunde mit langen Schlappohren. Wuschelhunde mit Bart passen so gar nicht in mein Beuteschema.

    Hmm ... :???: dachte ich jedenfalls! Bis ich Jules kennenlernte ...

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.