Beiträge von Grisbert

    Nene, der hatte mich schon verstanden.

    Wenn ich außer Sicht bin, hat er bisher immer auf mein lass es reagiert. Gerade im Stall muss er auch auf mich reagieren, wenn ich nicht zu sehen bin, daher hab ich ihm sehr früh beigebracht, dass ein lass es zu befolgen ist, egal, ob ich zu sehen bin, oder nicht.

    Das eben war mehr ein „ich probiere es mal, mal sehen, was passiert“. Der Blick beim Hinlegen, hat Bände gesprochen xD.

    Mein Bert wollte heute den Wachhund am Zaun raushängen lassen :shocked:.

    Ich war neben dem Haus, er vorne am Tor, normal liegt er da und guckt. Eben hat er sich gedacht, die Olle ist nicht zu sehen, jetzt mach ich was ich will :applaus:.

    Gedacht, gebellt :barbar:. Mein lasse es, von neben dem Haus hat ihn nicht gejuckt :rotekarte:. Bin ich nach vorne gestampft, aber so richtig vor mich hin schimpfend :motzen: . Ich kam gerade um die Ecke, da sehe ich noch, wie er sich hinlegt und guckt, als wenn er sagen wollte: Du, ich weiß auch nicht, welcher von den Nachbarshunden hier eskaliert ist :pfeif:.

    So ein Gauner. Na wenigstens nimmt er mich Ernst xD.

    @Lydia1602 : Du hast einen noch jungen Sennenhund, oder?

    Ich würde der ganzen Geschichte Zeit geben. Mein Appenzeller wird bald drei Jahre alt und ist immer noch in wechselnden Phasen, wo ich denke, boah, jetzt ist er erwachsen und eine Minute später ist er wieder der kleine Bub, der von Frauchen gerettet werden muss. Ist total süß, weil er nach einer blöden Situation erstmal Zuspruch braucht, dass alles in Ordnung ist.

    Das Chipablesen ist bei uns übrigens auch Thema. Menschen liebt meiner, aber komische Sachen in der Hand sind doof. Da beschwichtigt er dann total und zappelt, obwohl er sonst kein Problem hat, sich von fremden überall anfassen zu lassen. Das muss man halt Üben.

    Lass ihm Zeit und Raum und mach vor allem keinen Druck, damit können die wenigsten Sennenhunde gut umgehen. Wenn er sich den Chip nicht ablesen lässt, ist er für mich noch nicht soweit, die BH zu laufen. Da Du sie eh nicht brauchst, lass da den Druck raus.

    Ich finde gerade bei Sennenhunden sehr wichtig, dass sie erstmal lernen, sich am Menschen zu orientieren, wenn der sagt ist gut, dann ist gut. Das braucht Zeit, Vertrauen und vor allem Verlässlichkeit.

    Das kriegt Ihr bestimmt hin. Hab Spaß mit dem Kerl und zeig ihm, dass er sich auf Dich verlassen kann.

    Die Bellen in der Regel schon, wenn wir noch guten Abstand haben. Das hat mich dazu bewogen, da nie dran vorbeizulaufen.

    Ich kann allerdings nicht einschätzen, ob das ein: Hey wir sind da, benimm Dich bloß, ist.

    Oder ein: Ey komm näher und wir machen Dich platt :fear:.

    Ich hab dann halt darüber nachgedacht, ob denen dann der Mensch, der seinen Hund unter Kontrolle behält reicht, oder ob es doch zu einer vermeidbaren Situation kommen würde.

    Die haben es hier eh schon schwer genug, akzeptiert zu werden :tropf:.

    Ich halt mich da glaube ich weiterhin lieber fern :emoticons_look:. Auch weil ich nicht sicher bin, ob meiner sich einfach anbellen lässt :ka:.

    Ich muss mal blöd fragen |).

    Wir haben hier mittlerweile auch einige Herdenschutzhunde und ich weiß nicht, wie ich drauf reagieren soll.

    Situation: Der Zaun ist in der Nähe vom Weg ca. 2 m Abstand. Mein Hund ist aufgrund seiner Rasse an Herden interessiert, heißt, er guckt gerne hin, ist ansonsten aber ruhig und angeleint direkt neben mir. Meine Frage, reicht das dem Durchschnittsherdenschutzhund schon als „Provokation“ bzw. reicht ihm das, um die Situation als nicht gefährlich einzustufen, weil Mensch in der Nähe?

    Bisher bin ich nie vorbei gegangen, sondern bin umgedreht und den gleichen Weg zurück, da logischerweise die HSH uns ebenfalls manchmal bellend, manchmal ruhig beobachten :ka:. Ist ja ihre Aufgabe. Ich hab kein Problem damit umzudrehen, mich interessiert es einfach nur :???:.

    Dass man da keine pauschale Aussage zu treffen kann, ist mir klar, deswegen frage ich nach dem Durchschnitts HSH bzw. wie es gewünscht ist, dass er drauf reagiert :denker: .

    Danke auf jeden Fall schon mal

    Ich gucke in die Richtung, die er anzeigt und sage dann: Ist ok, hab ich gesehen. Dann kommt er zu mir und holt sich sein Lob für gute Wachdienste :applaus:.

    Allerdings macht er das von alleine von Anfang an so :ka:. Richtig trainiert haben wir das nie. Keine Ahnung, warum er das so macht.

    Das ist interessant.

    Meiner ist von Tag eins an mit mir überall hingelatscht :herzen1:. Hat sich mit unserer Nachbarschaft angefreundet und hält seitdem die ganze Straße für sein Grundstück :ka:. Heißt, wenn wir keinen Zaun hätten würde er Patrouille laufen :ugly:.

    Sein Wachverhalten ist sehr schön, er gibt Bescheid und ich sage ihm dann, dass alles ok ist. Sofort hört er auf zu bellen.

    Unser Problem ist mehr die Leine :ugly:. Er sieht einfach nicht ein, dass wir sie ab und zu brauchen :verzweifelt:.

    Grisbert

    Ich kenne mehrere Appenzeller die im Kuhstall arbeiten. Sie treiben die Kühe zum Melkstand oder aus der Box. Das ist ihnen angeboren.

    Appenzeller gehören auf einen Bauernhof. Sind da auch super wachsam.

    Leider hab ich tatsächlich noch nie live einen Appenzeller am Vieh arbeiten sehen. Bei uns ist in der Ecke gibt es nur meinen :ka: .

    Ich würde allerdings nicht pauschal sagen, dass Appenzeller auf einen Bauernhof gehören. Ja, es kommt ihrem ursprünglichen Zuchtziel am nächsten, aber generell brauchen sie eigentlich Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen, ihnen eine Aufgabe geben. Wenn das gegeben ist, sind sie auch ganz tolle Familienhunde.

    Meiner z. B. arbeitet super gerne mit Kindern :herzen1:.

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    Ich weiß nicht, ob Ihr das Video kennt. Arbeitende Appenzeller sieht man ja eher selten.

    Aber hier sieht man sehr schön, woher manche Eigenschaften kommen. Unbeeindruckt, wenn die Kuh tritt, laut und sturer als das sturste Rindvieh :applaus:. Aber, der Bauer muss es hinterher toll finden :herzen1:.