Beiträge von Falco

    Ich habe gerade von einer Vereinskollegin erfahren, dass am Tarpenbekwanderweg (v.a. Höhe Ostfalenweg/Hundesportverein NPV Altona) mehrere Hunde vergiftet worden sind. Ein Hund konnte gerade noch gerettet werden. Dieser hatte etwas beim Spaziergang aufgenommen und wieder ausgespuckt - trotzdem war es sehr knapp.

    LG

    Svenja

    Zitat

    Amy hat anfangs auf dem Platz beim Fußlaufen ständig zu mir hochgeguckt und ich habe sie bewußt nur dann belohnt, wenn sie nach vorne guckte. Das allerdings fanden weder die Trainer noch die anderen Hundehalter gut, aber ich habe einen Hund kennengelernt, der sich verletzte, während er sein Frauchen auf dem Pferd anhimmelte und gegen einen Baum lief :???: .
    Das Kommando "Fuß" habe ich nach dem Platz kaum noch gebraucht; Amy läuft aufmerksam im "bei mir", nimmt ihre Umwelt war und das ist uns beiden lieber. ;)

    Liebe Grüße, Jana


    Ich persönlich sehe lieber eine Unterordnung, bei der der Hund himmelt als eine, bei der Hund durch die Gegend guckt. Und ja, Richter bewerten es mit, obwohl es laut PO nicht ausdrücklich verlangt wird - eben weil man sieht, dass Hund "da" ist.

    Zum Verletzungsrisiko: Beim Kommando "Fuß" kann ich als HF gucken, dass nichts passiert.

    Das Kommando habe ich abgesichert, indem ich den Hund richtig heiss aufs "Fuß" gemacht und dann später bewusst nicht ins "Fuß" lasse, obwohl er will. Kurz vorm Explodieren "darf" er dann.

    "Fuß" ist mit Anhimmeln bei uns, im Alltag halt nur "Bei" (= an meiner Seite).

    Mir hat man mal gesagt, dass ich der perfekte Malinoistyp sein: ruhig, gelassen, konsequent, souverän, kompromisslos, arbeitsfreudig - ob es stimmt? Jein, denn ein Großteil davon ist hart erarbeitet, denn bei einem gewissen Typ Hund leistest Du Dir Unaufmerksamkeit und aufbrausendes Verhalten genau zweimal, nämlich einmal und nie wieder ;)
    Sicherlich gibt es "einfachere" Hunde, die eben auch öfter mal mitlaufen - aber einfach ist ja langweilig.
    Ich würde immer wieder so ne Arbeitsrampensau nehmen, weil mich dieser Lernwille, der Will to please fasziniert. Soviel Zusammenarbeit, soviel Spaß am gemeinsamen Tun, egal was.

    Mein Freund hätte gerne als nächsten gemeinsamen Hund einen Miniature Bullterrier, aber der würde mich nicht "auslasten", so blöd es klingt. Meine Wahl gefällt ihm aber auch nicht sooo schlecht, denn wo sonst bekommt man einen gut ausgebildeten Hund mit ordentlich Feuer zum Vorführen frei Haus geliefert?

    Einmal Lenkrakete, immer Lenkrakete - never change a winning Team!

    Liebe TE,

    ich denke, dass Du Ben einfach nicht mehr vertraust und wahrscheinlich wird ein Funken des "Er könnte es wieder tun" in Dir bleiben. Deine Tochter scheint weniger nachtragend zu sein.
    Du schreibst, dass die Hunde überall dabei seien, aber Ruhezonen und konsequente Ruhephasen können Hunden durchaus guttun und die Frustrationstoleranz erhöhen.

    Was willst Du wirklich: Ben behalten und die rosarote Brille ablegen oder ihn abgeben?
    Falls der Familienrat sich für ersteres entscheidet, sollten trotzdem einige Maßnahmen getroffen werden, denn die Laissez-faire-Methode (jeder macht, was er will, und alle machen mit) ging ja nach hinten los, z.B. Hunde bekommen zugewiesene Plätze, kein Unter-dem-Tisch-liegen etc. Und vor allem: Holt Euch einen guten Trainer!

    Ich habe zwar keine Kinder, aber habe meinem Hund "beigebracht", dass es ok ist, wenn einem mal wehgetan wird und ruhiges Verhalten bestätigt. Klingt fies, aber schützt vielleicht ein bißchen gegen unliebsame Überraschungen.

    Zitat

    Woher weißt du, dass der Hund an Aggression Spaß hat? Und es hat nichts mit deinem letzten Satz zu tun, ich mag nur erfahren, woher du sicher weißt, dass er gerade mächtig Spaß hat.


    Es gibt einen Typ Hund, der gerne und stark körperlich agiert, der viel Trieb hat und über Generationen auf "Beute = geil, Triebabbau = toll" geplant wurde. Manche positiven Eigenschaften gehen manchmal nicht ohne die Schattenseiten, jedes Potential kann in die positive oder negative Richtung schlagen und manchmal sogar beides. Das ist dann keine Plüschkugel oder ein Hund, der durch Futter lernt, dass alle anderen Hunde zum Liebhaben sind - halt ein Arbeitshund, dessen Arbeitswille durch zuviel Trieb für Everybody´s Darling erkauft wird.

    Night: Manchmal erkenne ich meinen Rüden in jungen Jahren in dem, was Du über Lucky schreibst. Mir hat es geholfen wirklich aufzuschreiben, was ich will und welche Möglichkeiten ich zur Erreichung habe. Heute hat er ein "Häng mir nicht an den Hacken"-Wort, welches ihn umschalten lässt auf entspannter Mali. Euch fehlt die einfach nur die richtige Balance zwischen Auslastung und Entspannung - Lucky ist auch kein Hund, den man so machen lassen sollte, weil er Potential hat, welches bei zuwenig Action auch umschlagen kann, denke ich. Lass ihn arbeiten, nur halt zu Deinen Konditionen und mit viel Konzentration.

    Ich habe jetzt für meinen Rüden abgestimmt, den ich einjährig aus dem TH übernommen habe - blauäugig von beiden Seiten . . . 17 Jahre alt, keine Ahnung von Malis, aber den allerschönsten unsicheren nach vorne gehenden Verschnitt mit nach Hause nehmen.
    Man macht Fehler, bügelt sie aus, rauft sich die Haare, wünscht den Hund zum Teufel - wächst zusammen, lernt den anderen zu lesen und zu verstehen, hat Erfolg auf ganzer Linie. Von keinem Hund habe ich mehr gelernt und würde ihn jederzeit wieder nehmen.
    Ich als TH hätte diesen Hund nicht an ein Mädel abgegeben, das mitten in der Stadt wohnt und noch dazu so ziemlich keinen Plan hat, welches Potential in jede Richtung Herr Hund hat. Aber dankbar bin ich trotzdem =)

    Nala hat 39 cm und ca. 9 - 10 kg. Am Rad läuft sie gut und gerne 10 - 15 km am Stück (am liebsten im Galopp), sonst zu Fuß so 2 Stunden am Tag mit viel sprinten und toben.

    Ich schätze, dasss sie im Durchschnitt so 8 - 10 km am Tag läuft. Lt. TA hat sie keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung.