Mein verstorbener Malinois - DSH - Mix hatte eine "stille Präsenz", d.h. er war da, aber nicht laut. Frauchen entspannt - Hund entspannt. Aufpassen bedeutete in der Nähe des zu Schützenden bleiben.
Unsere verstorbene Herderhündin war eher der Typ "Große Klappe". Tendenz zum bösen Objekt hin. Aber sehr menschenfreundlich.
Die Tibet-Terrier-Hündin ist wachsam - hier könnte keiner einsteigen, obwohl sie echt freundlich ist. Mich würde sie wohl nicht beschützen, sie ist viel zu sehr überzeugt davon, dass ich alles kann
.
Wachsam ja, Schutztrieb ...naja.
Bemerkenswerte Situation:
Alltägliches Morgengassi um 5 Uhr im "Stadtwald" des verschlafenes Speckgürtelstadtteils.
Alle Hunde offline. Durch diesen Wald konnte man auch zur S-Bahn gelangen.
Eines Morgens befand ich mich auf diesem Weg, als ein wirklich komischer Typ Richtung Bahn ging, mich aber beobachtete. Ich also abgebogen auf einen Nebenweg. Er auch 
Hunde weiter offline, weil ich nicht sicher war, wie schnell wir evtl. weg müssen.
Malinois eng aufgebaut vor mir, Herderhündin mit erhobener Rute und grollend in die Richtung des komischen Typen, aber nur so ca. 3 m, Tiber Terrier hinter dem Rüden und mir.
Der Typ hat sich dann doch entschieden, nicht weiter in unsere Richtung zu kommen. Gesehen habe ich ihn nie wieder.
Die beiden Spitzohren hatten schnell die Aufgaben typgemäß aufgeteilt.
Meine Erfahrung: Hündinnen melden eher, Rüden werden erst aktiv, wenn es ernst wird.