Beiträge von Falco

    Zum Pudel:
    Ich bzw. wir suchen eigentlich einen "Alles kann, nichts muss" - Hund, den man zur Not auch ohne Verein gut ausgelastet bekommt.

    Ich werde keinen Hund zu einer Beschäftigung "zwingen", die ihm nicht liegt, möchte aber gerne mit ihn just for fun trainieren und ihn beschäftigen.

    Das einzige, wovor mir mit kleinem Hund graut, sind andere HH :muede: Mit den beiden Spitzohren zusammen war alles super entspannt, aber ohne sie....
    Werd ich halt wieder zum Rumpelstilzchen xD

    Höchstwahrscheinlich ist er dir zu klein, aber wir haben uns gerade unter sehr ähnlichen Voraussetzungen und Vorstellungen einen Zwergpinscher ins Haus geholt.

    Nachdem ich vorher scheinbar immer nur irgendwelche Pinscherähnlichen Kleinhunde getroffen habe, die gerne mal ängstlich, kläffig und Co waren, bin ich von den Zwergpinschern (aus Vdh Zucht) extrem begeistert.

    Mein Kleiner ist ja nun erst 12 Wochen alt, daher kann ich zum Thema Jagdtrieb noch nichts sagen, aber er ist so ein fröhlicher, freundlich /neutraler Hund, der einfach bei allem dabei ist und zwischen Action und einfach nur rumliegen und dabei sein jetzt schon wirklich großartig unterscheiden kann. Die Erwachsenen Pinscher aus der Zucht waren vom Verhalten her genauso...

    Ich mag Pinscher sehr gerne, aber die Zwerge sind eigentlich zu klein. Eigentlich :roll: Sonst erfüllen sie echt ziemlich viel: Nicht extrem im Körperbau, kurzhaarig, handlich, Jagdtrieb kontrollierbar - und es gibt sie in Rottioptik :herzen1:
    Ich finde, dass sie auf die Liste kommen :dafuer:

    Ich denke, den Beagle kannst du streichen, genau wie SL Labbies.

    Wenn du aus der Gebrauchshundeecke kommst, dann sind die dir zu einfach strukturiert. (Ich hoffe, ich trete jetzt hier niemandem auf die Füße)

    Zum Patterdale kann man kaum was sagen, dadurch das die nicht annerkannt sind, sind die recht uneinheitlich. Manche würden gut passen, andere nicht, da müsste man das Individuum sehen. Ich mag sie leiden, die meisten sind echt coole Hunde.

    So richtig anfreunden kann ich mich mit Beaglen nicht - ich würde mir erwachsen Tiere wohl ansehen und wenn der 1 von 100 dabei ist... :pfeif:

    Mit Labbis werde ich auch nicht so richtig warm - die meisten haben einfach die Tendenz zur Trampeligkeit und Aufdringlichkeit. Außerdem mochten alle meine Hunde die nicht - da ist die "Ablehnung " irgendwie noch verankert :hust: :lol:

    Weil es die öfter älter im Tierschutz gibt:
    Bretone?

    Klar, Jagdhund. Tendenziell finde ich aber, dass Vorstehhunde da einfacher zu handhaben sind als viele Terrier zum Beispiel :ugly: Wenn man am Vorstehen arbeitet ist es sogar richtig genial. Meine steht die Tage vor, ich war der Meinung wegen eines dusseligen Vogels. Dann erst die Rehe 50 Meter weiter im hohen Gras gesehen. Da konnte ich dann schön den Sheltie anleinen, den Vorstehhund sitzen lassen und dann abholen gehen |) .
    Auch Beschäftigung während dem Gassi lässt sich da gut einbauen. Dummy, Schleppen, Suchspiele...

    Leiden mag ich sie, aber ich hätte Bedenken, dass ich nicht den 1 von 100 erwische, der mich besser findet als Jagen. Darum fallen sie leider raus.

    Ich mag die Windigen, aber mein Mann so garnicht. Da sind wir wieder beim Kompromiss...

    Spoiler anzeigen

    für ganz genau diese Anforderungen wurden (Labra)Doodles erfunden und jeder der so einen hat ist damit glücklich geworden (ich hab keinen)

    Für mich gilt: Entweder Pudel oder Labrador. Dieses Gedoodle mag ich nicht und werde es nicht unterstützen.

    Da du ja eh keinen Welpen möchtest, würde ich den Beagle noch nicht ganz abschreiben.
    In der FB Gruppe "Beagle sucht Sofa" oder bei Beagle in Not" stehen recht oft 3-6 jährige Beagles drin, die wenig Jagdtrieb haben und bisher Freiläufer waren.
    Meiner läuft seit fast 10 Jahren problemlos frei, zog 5 jährig unerzogen (2 Vorbesitzer) hier ein. Hundeschule war nicht nötig, obwohl es mein Ersthund ist. Erziehung, Konsequenz und Auslastung sind dafür natürlich nötig.
    Auf Beaglespaziergängen (5-20 Hunde) liefen die meisten auch frei. Kannst ja gern mal in meinem Pfotobuch schauen, da sind viele Bilder von Beagles im Freilauf.
    Mir ist Freilauf auch sehr angenehm, nächster Hund wird trotzdem, ziemlich sicher, wieder ein Beagle. Möchte auch wieder einen erwachsenen aufnehmen, eben um den Jagdtrieb etwas einschätzen zu können.

    Will dich sicher nicht überreden einen Beagle zu nehmen, aber die Ansicht dass Beagles so selten Freiläufer sind, teile ich nicht. Kommt sehr auf den Halter und die Ausprägung des Jagdtriebs an. Die meisten jagdlich geführten Beagle laufen im Alltag übrigens frei.


    Dann kommt er auf die Liste und zu gegebener Zeit gucken wir da nach. Meine Muter würde sich freuen - die findet Beagle total toll :smile:

    Ich werfe mal ein (hoffe habs nicht überlesen):

    Labi Hündin. Klar, total was anderes, für manche total langweilig weil so viel verbreitet. Vielleicht von der Grösse her hart an der Grenze.(wobei Hündinnen oft relativ klein sind).
    Aber aus schlauer Zucht mit anständiger Prägung sind das dermassen tolle Familienhunde. Sowas von belastbar, umgänglich, kann man überall hin mitnehmen, alles mit ihnen machen, bei sauberer Führung klar im Kopf und NICHT distanzlos. Mit Kindern der absolute Hit, arbeiten gerne was, müssen aber nicht immer. Unkompliziert auf 4 Pfoten.

    Bei Labbis mag ich die Standardzucht eher weniger (ich kenne auch hauptsächlich schafähnliche Labratonnen) und die Arbeitslinie ist wohl zuviel Arbeitshund für diese Bedingungen. Irgendwie springt da der Funke auch nicht so recht über :ka:

    also ich hab mich auch bezüglich Chinese als Kleinhund divers informiert
    Der Tonus sehr vieler Halter war: Stubenreinheit RIESEN Problem, alleinbleiben auch gern Problem
    Deshalb sind die bei mir raus!

    Wie wäre es mit Schipperke? Kleine „Gebrauchshunde light“

    Das deckt sich mit meinen "Erfahrungen" - leider :/ Und die sind so niedlich!

    Schipperke kannte ich ein paar vom Hundeplatz - niedlich, aber irgendwie :ka:
    Kann aber auch daran gelegen haben, dass ich die Leute dazu doof fand xD
    Eigentlich ist er nicht unpassend.

    Trifft auf meinen Pudel überhaupt nicht zu und ist m.E. auch nicht pudeltypisch. Meine Hündin ist vom Gemüt her natürlich kein Molosser, aber es braucht schon einiges, damit sie mal irritiert den Kopf hebt. Laute Geräusche, vorbeilaufende Menschen, Hundegebell...interessiert sie alles nicht und ignoriert sie im Regelfall. Trotzdem ist sie sofort da, wenn man etwas mit ihr machen möchte. Die starke Menschenbezogenheit würde ich ebenfalls unterstreichen, zudem sind die meisten Pudel extrem verkuschelt.
    Erwachsene KP sind aber natürlich nicht gerade Massenware, da könnte es ggf. länger dauern, bis ihr fündig werdet. Es würden sicher auch einige andere Rassen passen...Bedlington Terrier z.B., oder der Tibet Terrier. Aber bei denen sieht es in punkto Verfügbarkeit adulter Tiere auch nicht besser aus.

    Wache Hunde habe ich sehr gern, das ist nicht das Thema. Aber einen Hund, der extrem leicht "drüber" ist, passt einfach mit 2 Kiddies nicht.

    Wir haben Zeit - noch 4 x Singen :D

    Bei Bedlington bin ich raus - ein bißchen leiden mögen muss ich meinen Hund schon =)
    Und wir hatten den perfekten Tibet Terrier - den gibt´s nur einmal und deswegen wird hier keiner mehr einziehen.

    Das ist schon sehr unterschiedlich. Mein Rüde würde super zu euch passen (er ist allerdings auch erst sechs Monate alt, Angaben ohne Gewähr...). Er akzeptiert z.B. meinen Freund und mich als Bezugspersonen und wenn er irgendwo anders betreut wird, ist es auch okay. Er bleibt, wenn ich arbeite, auch problemlos bei meiner Chefin. Er trauert uns nicht nach, die Welt ist für ihn einfach immer toll. Allein bleiben hat er im Vorbeigehen gelernt. Das haben wir gar nicht groß geübt ehrlich gesagt. Er legt sich einfach hin und wartet halt. Wobei er momentan anfängt, da auch ein bisschen kreativer zu werden. Auch ohne meine Hündin bleibt er alleine, auch ohne es großartig geübt zu haben.
    Meine Hündin ist da ganz anders. Sie ist extrem auf mich bezogen und wenn ich nicht da bin, ist ihre Welt nicht in Ordnung. Muss man (leider) wirklich so sagen. Sie betreuen zu lassen ist mehr oder weniger schwierig, sie kann nur zu Personen, die sie sehr gut kennt. Bei jemandem, den sie nicht so gut kennt, bleibt sie auch, aber das ist ... schwierig. Fremdbetreuung wäre unmöglich. Sie hat extrem lange gebraucht, um allein bleiben zu können, mittlerweile geht es aber (und ganz allein ist für sie fast besser, als wenn jemand da ist, der ihr nicht sehr nah ist). Sie hat allerdings auch eine entsprechende Vorgeschichte, kam mit Verlustängsten und Panik beim Allein bleiben zu mir. Da war sie 17 Monate alt, mindestens das erste Jahr liegt bei ihr komplett im Dunklen - also keine Ahnung, was ihr da widerfahren ist, wo der evtl. der Grund oder die Erklärung für ihr Verhalten liegt.

    Pudel sind schon sehr reizempfänglich, zumindest meine. Meine Hündin ist am Anfang regelmäßig explodiert, sie kann von 0 auf 300 in einer halben Sekunde (im Sport allerdings auch). Ihr fiel es extrem schwer zu filtern und wir haben lange gebraucht, um ihr das leichter zu machen. Mein Rüde nimmt die Reize auch wahr, fährt aber nicht so hoch. Bei ihm ist es wesentlich leichter zu beeinflussen und bisher hat er sich noch nie reingesteigert.

    Danke für Deine Erklärung - eine Maus wie Kimi wäre wohl in einem lebhaften Haushalt mit 2 Kindern und Besuch etc. nicht glücklich. Und das ist meine Angst beim Pudel :|

    Der Patterdale ist schon raus aus der Liste - für einen richtigen Jäger sind wir nicht das passende Zuhause.

    Havaneser hat eine Kollegin und findet sie toll - aber die sind so mini |) .

    Ich glaube fast, dass es auf Zwergschnauzer oder Klein-/Zwergpudel hinausläuft..

    Lagotto Romagnolo könnte auch passen. Sind tolle Familienhunde mit einem angenehmen Faible fürs arbeiten und sehr gut kontrollierbarem Jagdtrieb. Und das beste: die haaren nicht.
    Einziger Nachteil: Es gibt nur sehr wenig erwachsene Hunde zur Abgabe.

    Die finde ich auch schick - aber das Angebot an erwachsenen Hunden ist echt übersichtlich.

    Ich finde Pudel sehr auf Ihren Menschen bezogen.Alleine bleiben hat hier einen ordentlichen Aufbau benötigt, ist jetzt aber kein Problem.
    Ich finde meinen Kleinpudel recht entspannt, es gibt da aber ne ziemliche Bandbreite.
    Inzwischen arbeitet er sehr gerne mit mir und ist auf dem Hundeplatz ein kleiner Streber, das hat aber seine Zeit gedauert, als Junghund war einfach alles andere inkl. der ständig spannend duftende Boden interessanter.
    Ich weiß nicht so recht worauf du mit dem Begriff Reizempfänglichkeit hinaus willst ehrlich gesagt. Mein Pudel geht auf Bälle und Quietschis ab und leider würde er auch nem flüchtendem Reh hinterhergehen, wobei ich da definitiv einfach nicht früh genug in der Erziehung Wert drauf gelegt habe, da wir hier wenig Wild habe, ich denke das es eigentlich regelbar ist über Erziehung.

    Reizempfänglich ist für mich ein Hund, der immer auf Empfang ist und Reize auch schlecht filtern kann.
    Hatten wir und war für alle Beteiligten sehr anstrengend - und es war nicht der Mali :lol: