Wenn der Titel stimmt und du das absolute Gegenteil eines Gebrauchshundes suchst brauchst du einen Whippet 
Zwar etwas größer aber durch ihre vorsichtige Art vielleicht ja noch im Rahmen. Zumindest haben die meisten null Tendenz nach vorne zu gehen.
Meiner ist zumindest toll mit Kindern und auch sehr tolerant. Das gute in dem Fall ist, dass sie rassetypisch kaum Individualdistanz kennt und umarmen und intensives kuscheln und als Kopfkissen benutzt zu werden als einer der wenigen Hunde die ich kenne wirklich genießt.
Sowas wie Ressourcen verteidigen oder irgendeine Form der Aggression gegen andere Hunde (leider auch nicht da wo es angebracht wäre) habe ich noch nie erlebt. Der Rattler klaut ihr wenn ich nicht aufpasse das Futter aus dem napf beim fressen.
Das Gegenteil vom Gebrauchshund ist auch ihr Aktivitätslevel. Sie ist wirklich sehr ruhig und mit normalem Gassi (mit Freilauf auf offenem Wiesen) und Gartentagen zufrieden und ausgelastet.
Die 'dressierbarkeit' ist auch das Gegenteil eines Gebrauchshundes. Die kann zwar Grundkommandos und ein paar Tricks, wirklich Spaß an der Ausführung hat sie aber nicht. Wenn man einen motivierten Gebrauchshund kennt kann ein Whippet der nach einer Runde Fuß trotz Spieli und Fleischwurst stumpf stehen bleibt vielleicht auch etwas frustrieren.
Als Überallhinmitnehmhund finde ich sie mit der Einschränkung, dass halt öfter mal die Leine dran bleiben muss super geeignet. Vornehm zurückhaltend aber trotzdem immer nett allem gegenüber. Durch die ruhige Art legt sie sich halt von alleine einfach unter den Tisch, springt oder bellt kaum Besuch an.
Ich muss dazu sagen, alleine bleiben war hier ein großes Thema ist aber im Moment nach langem Training so dass drei Std gehen. Ich kenne auch einige wo es absolut unkompliziert war.