Beiträge von Falco

    Sundri @Sundr

    Du tust mir gerade richtig leid :verzweifelt:

    Ihr befindet Euch gerade in einem richtigen Teufelskreis: Der daheimbleibende Hund macht Terz, Fuß kaputt, die Hunde haben weniger Bewegung - das stresst alle.

    Gibt es für die Hündin Deiner Tochter nicht eine andere Möglichkeit? In meinem Augen harmoniert das Dreiergespann nicht wirklich und Du bist irgendwo die Leidtragende mit Humpelfuß.

    Alleine alleine bleiben würde ich unabhängig vom Spaziergang üben.

    Robert1980

    Ich rechne Deiner Frau hoch an, dass sie sich Zeit für Nero nehmen möchte.

    Aber ein "Kaliber" wie der DSH benötigt wirklich lebenslanges Training um ausgelastet zu sein. Als Erwachsener wird er wahrscheinlich nie Juhu schreien, wenn es um Fremdhunde, Spielbesuch der Kinder oder fremde Menschen geht.

    Es gibt Exemplare, die sehr entspannt sind oder die so gut erzogen sind, dass sie unauffällig sind, aber wenn der unernste Junghund schon überfordert, wird es nicht einfacher mit einem adulten Rüden.

    Mein Rat: Sucht Nero einen Platz bei DSH-Liebhabern, lernt viel über Hundeverhalten und informiert Euch über Begleithunderassen wie Havaneser etc. Und bitte geht zum anerkannten Züchter ?

    Robert1980

    Ich denke, dass getrennte Wege eventuell das Beste wären. Ich will nicht sagen, dass Ihr übers Ohr gehauen worden seid, aber ein wenig blauäugig war der Hundekauf schon.

    Unterm Strich sind gerade alle unglücklich und überfordert. Gebt Euch allen eine neue Chance - bestimmt seid Ihr ein gutes Zuhause für einen Begleithund und bestimmt wird Nero woanders glücklicher. Richtige Bindung existiert nach 4 Monaten nicht.

    Robert1980

    Herzlichen Glückwunsch zum Gebrauchshund im wunderschönen pubertären Alter, der bisher nicht oder falsch ausgebildet wurde xD

    Ein DSH ist kein Begleithund, der lockig flockig im Cafe liegt oder gar Fremdhunde gut findet. Ertragen mit Erziehung ja, aber mögen - nope :lepra:

    Dieser Typ Hund bedeutet viel Einschränkung und Arbeit, wenn man nicht für ihn brennt. Brennt man für die Ausbildung und generell den Typ Hund, ist er mega.

    Hand aufs Herz:

    Wollt Ihr auf Dauer einen Hund, mit dem nicht gedankenverloren Gassi gehen kann?

    Mit dem Ihr viele Stunden in der Woche auf dem Trainingsplatz steht?

    Der Fremde blöd findet?

    Mit dem auch Restaurantbesuche oder der Besuch von Tante Karla "Arbeit" ist?

    Ich persönlich liebe den Typ Hund und trotzdem wird als nächstes kein Gebrauchshund einziehen - weil wir Kindergartenkinder haben, voll arbeiten und daher nicht das Optimum bieten können.

    Habt Ihr Kontakt zum Züchter aufgenommen?

    Vergesst das Bootcamp - Erziehung läuft viel über Beziehung. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Hund Typ Gebrauchshund sich Dinge nicht gefallen lässt und den "Lehrer" an die Wand stellt - zu Recht.

    Mein Malinois-DSH-Mix war sehr zufrieden im Rudel und auch draußen recht umgänglich. Aber am besten war die Harmonie immer mit der "gleichen Art" Hund.

    Sicherlich gibt es Schäferhund- und Labbirüden, die best buddies sind, aber so grundsätzlich haben die beiden Rassen eine eher unterschiedliche Weltanschauung xD

    Training und Gehorsam wären im Zusammenleben das Eine - aber ist das dann noch schön für irgendwen?

    Hand aufs Herz:

    Magst Du Kira? Irgendetwas an ihr?

    Wenn nein und Du sie nur mit Stress, Antipathie und negativen Gefühlen verbindest, sind getrennte Wege vielleicht doch das Beste. Sympathie lässt sich nicht erzwingen.

    Das heißt nicht, dass Du nicht ein tolles Zuhause für einen anderen Hund wärst - aber halt nicht für Kira oder einen Hund aus der Arbeitsecke.

    Weißt Du, ob die Hündin vom Züchter kommt bzw. von welchem?

    Mag sein, dass sie vorher wirklich unauffällig war und nun geistig erwachsen ist.

    Mag sein, dass Abgabe wegen unbequem und nun ist sie richtig angekommen.

    Kannst Du damit leben, dass Dein Hundehalterleben immer eingeschränkter als das der anderen sein wird? Dass viel Freizeit für Training investiert wird?

    Möglicherweise wird diese Hündin im kompetenten aussieerfahrenen Zuhause ein völlig normaler Hund, weil dort mit ihr anders gearbeitet wird.

    Ich würde einen Trainer, der sich mit "Problemfellen" auskennt, drüberschauen lassen und dann entscheiden, ob Abgabe oder nicht.