Beiträge von MoniHa

    .... dass deine Eltern enkelhundgeschädigt sind, wenn...

    ... sowohl Mutter als auch Vater unabhängig voneinander Kottüten von den öffentlichen Spendern im Dorf für meinen Besuch an Weihnachten gesammelt haben und das erst durch mich auffiel, da deren Ausbeute zusammen einen ordentlichen Stapel ergab:

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    (Sie haben natürlich nicht alles mitgenommen und die Spender stehen in der Ortsmitte, Gassi gehe ich aber außerhalb.)

    Die sind ja nicht einmal gefaltet!

    Meine Oma öffnet die, krempelt dann den Rand um, streicht sie flach und faltet sie.

    Wer jetzt denkt, das macht sie mir zuliebe, damit ich nicht rumwurschteln muss: Nein, natürlich nicht. Sie macht das, damit die Hunde nicht so lange auf mich warten und dumm rumstehen müssen :nicken:

    Und nicht, wie das Tier bei einem Vergleich der angeblichen "Wertigkeit" abschneidet.

    Das würde ja bedeuten, dass der geschenkte Hund (Bauernhof-Ups-Wurf) deutlich weniger wert ist als der Doodle oder Pomsky (die sind, glaub ich, aktuell die teuersten Welpen, oder?).

    Bei Pferden genauso - das Pony, das schnell weg muss und deshalb praktisch verschenkt wird gegen das Pferd mit tollen Namen im Pedigree für Tausende Euro.

    Gut, bei Züchtertieren kann es ja durchaus auch eine Investition für die Zukunft sein, aber Liebe kann es da nicht geben bzw. kann sich keiner der TÄ vorstellen?

    Gibt halt wie immer und überall solche und solche. Meine Stamm-Tierärzte setzen für den zugeflogenen Wellensittich genauso Himmel und Hölle in Bewegung wie für den über alles geliebten Straßenköterkater oder den preisgekrönten Deckrüden.

    Da gilt: Tier braucht Hilfe. Tier bekommt Hilfe.

    Welcher Spezies es angehört und ob da jemand "berechtigt" emotional dran hängt oder ob es teuer in der Anschaffung war ist vollkommen egal, und das sollte es ja auch sein. Geht schießlich um das Tier.

    Dagegen hab ich bei meiner Hündin von ungefragten Menschen, TÄen und Personal in Praxen und Kliniken mehrfach zu hören bekommen: "Sie haben die ja noch nicht lange, da hängt man ja noch nicht so dran. Für die OP würden Sie drei neue holen können."

    Meine Hündin war noch kein Jahr, brauchte eine OP. Eine. Mehr nicht. Und mir haben TÄe empfohlen sie einzuschläfern und mir einfach eine neue zu holen, weil billiger.

    Frag mich, ab wann der Eingriff laut ihnen legitim gewesen wäre. Wenn ich sie seit drei Jahren habe? Fünf? Acht ist dann schon wieder zu spät, weil dann ist sie ja alt, oder? Lohnt sich dann nicht mehr, vermutlich.

    Muss man alles nicht verstehen. Für mich sind meine Tiere nicht austauschbar und egal wie alt, wenn was ist, wird das behandelt. Punkt. Dafür müssen sie keine besonders coole Socke sein, oder schon ewig da oder teuer oder was auch immer.

    Es ist doch etwas absurd anzunehmen, dass man nur auf die eine Art (gut) leben kann, und unmöglich irgendjemand irgendetwas anderes machen oder schaffen kann.

    Oder glücklich sein kann, eben weil man etwas anders macht.

    Aber ist eben nach wie vor so: Fällt man absichtlich aus dem Schema F raus, kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Und wer mehr schafft als man selbst, ist eine Hexe und gehört verbrannt. Oder so.

    Die Frage “Warum muss es nach Hund 1-4 noch Hund 5-12 sein?”

    ist eigentlich für den Vielhundehalter selbst am Interessantesten:

    “Was wird mir dieser Hund geben, dass ich zur Ruhe komme?

    Oder wird mein Hundebedürfnis wieder genauso drängend, egal wieviele Hunde zuhause rumliegen?”

    Warum gehst du davon aus, dass Menschen mit mehr Hunden innere Unruhe verspüren oder einen Sammelzwang haben?

    wenn einem das Gefühl gegeben wird, dass es lächerlich ist, dass einem auch solch ein kleines Tier extrem viel bedeutet und es abgetan wird, weil "ist ja kein Hund".o.Ä.

    Das find ich auch absurd. Ob Hund, Ente, Katze, Hamster - ich hab die Verantwortung für ein Tier übernommen, komme der Verantwortung nach und will es versorgen lassen - das sollte doch einzig und allein die Versorgung im Vordergrund stehen. Und nicht, wie das Tier bei einem Vergleich der angeblichen "Wertigkeit" abschneidet.

    Da war ganz deutlich, dass er vom "kleinvieh" offensichtlich nix hält bzw die doch eh den Aufwand nicht wert sind.

    Kenn auch TÄ mit Steigerung, die halten einfach von Tieren nichts.

    Katze mit wiederkehrendem Durchfall: Behandelt, behandelt, behandelt (aber nie nach der Ursache geforscht) - ja, na, eigentlich wäre einschläfern einfacher, ne. Im Tierheim gibt's kostengünstiger andere Katzen. Der ansonsten fitte, gesunde Kater hatte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Nicht mehr.

    Hund gebissen wurden - Ansage dieses TAs "Holen sie sich einen neuen, einmal gebissen haben die einen an der Klatsche, das bekommt man nie wieder raus." :ugly:

    Man spürt die Tierliebe....

    Joa..und wenn man meinen Text richtig liest, liest man dass es hier auch so war. Und das fuer mich eben kein Problem ist. Waere ich allergisch, waere das bekannt und angegeben worden (das waere mir wichtig). Und MIR war da anderes deutlich wichtiger, als dann im nachhinein der Aerztin mit ner Anzeige zu drohen.

    Aber jeder wie er meint..

    Ich habe deinen Text richtig gelesen. Es geht nur eben nicht um Einzelfall oder Impfung, sondern um das Prinzip der Aufklärung. Als Patient besteht darauf das Recht. Es wird aber häufig mit Füßen getreten. Und deswegen wurde von BieBoss das Beispiel angeführt.

    OT

    Hier wurde auch nix von Kombi-Impfstoff gesagt, als ich wegen dem Biss eine Tetanusauffrischung brauchte. War mir aber auch egal..

    Was besprochen wurde, war die TW-Impfung. Also die fuer mich. Da sind die Nebenwirkungen mWn aber auch ne andere Nummer als bei Tetanus und Co. Da hat der Arzt auch extra nochmal rumtelefoniert und wir haben es etwas laenger besprochen (wir beide wollten die Imfpung nicht und haben dann im Gespraech abgewogen was wir machen).

    Ich wuesst jetzt nicht, wieso ich wegen der Impfung Theater machen sollte. Ich hab saemtliche Allergien und Unvertraeglichkeiten bzgl. Medikamente/Impfstoffen angegeben und vertraue einfach darauf, dass die Aerzte das lesen und verstehen.

    Und zumindest bei mir wurde immmer geredet.

    Ich fuer meinen Teil war froh, das die Bisse gescheit versorgt wurden. Das war mir dann doch wichtiger als Gemaule weil es ein Kombi-Impfstoff war..

    Für mein Verständnis geht es gar nicht darum, dass geimpft wurde, sondern, dass falsch kommuniziert wurde, bzw. eine Info gar nicht kam.

    Sie brauchen Tetanus und da ist auch gleich noch Diphterie drin.

    Warum Diphterie?

    Gibt es nur in Kombination.

    Okay.

    Fertig. Informiert, abgeklärt, gut.

    So wurde aber eine Patientin im Vorfeld nicht darüber informiert und das bestimmte Punkte nicht erwähnt werden, ist nun keine Seltenheit. Da wird einfach gemacht und man als Patient steht im Dunkeln, wenn man nicht Aufklärung einfordert.

    ich könne mir ja für 5 Euro einen neuen Hamster kaufen

    Das wurde mir auch schonmal bei einem kranken Meerschweinchen gesagt. Der hat nichtmal ne OP gebraucht- nur waren die Kosten für die Medizin halt höher als die Anschaffung eines neuen. Der mir unbekannte TA: für 20 Euro kriegen Sie ja auch ein neues, sind Sie sicher, dass Sie die Medikamente wollen?

    Ich war sicher und nie wieder dort

    Macht meine TÄ auch, weil: Morgens Hamster behandelt. War nichts Wildes und auch nicht teuer. Mutter und Kind waren mit dem Hamster da und froh, dass es so einfach war.

    Abends stand der Vater brüllend in der Praxis, was meiner TÄ einfiele, ihn auszunehmen. Für das Geld hätten sie einen neuen bekommen... Seither fragt sie. Aber nicht aus Kaltschnäuzigkeit.

    Nein, Hundewelpen. Welpenwelpen.

    Madame lag einfach falsch und es war entweder versuchen das zu richten oder Kaiserschnitt (hing fest).

    Heute hört Madame auf den Namen Halley und läuft meistens mit dem Kopf voraus, nicht mehr quer mit dem Hintern voran. ;)

    Ja, die folgenden Sätze hatten das verdeutlicht. :D
    Wieder etwas gelernt über Hunde(geburt). (Also, dass man da schieben und drehen kann bei hündischer Steißlage... Faszinierend und etwas :shocked: )

    OT

    Muss man nicht unbedingt. Welpen können auch problemlos in Steißlage auf die Welt kommen. In dem Fall hat es aber zu lange gedauert und richtiges Feststecken ist schnell gefährlich für alle. Manchmal reicht es auch, Mutterhund auf den Kopf zu stellen. Klingt komisch, aber solange die Fruchtblase noch geschlossen ist und der Welpe an der richtigen Stelle im Kanal sitzt, kann man die Schwerkraft für sich arbeiten lassen zwischen den Wehen. Das sowas nötig ist, ist aber die absolute Ausnahme, nicht die Regel. Bestenfalls machen die Mütter alles alleine und sehen dabei beneidenswert gut aus.