Beiträge von Shiri

    Dem kann ich nur zustimmen, sorry aber würdet ihr das echt machen?

    Ja, absolut. Wenn ich den Menschen kenne und ihm das zutraue auf jeden Fall. Ich habe meine alte Hündin auch Mal von einem guten Freund betreuen lassen, der mit Hunden gar keine Erfahrung hat.

    Meine Hündin war aber der Inbegriff von unkompliziert und dem Freund hab ich vertraut. Warum denn nicht?

    Es ist aber doch nicht die Rede von einem guten Freund, es ist die Rede von einer fremden Person.

    Aber egal, ich verstehe den Wunsch nach einem Hund, aber man sollte schon realistisch bleiben und im Hinterkopf haben was alles sein kann.

    Klar kann niemand von uns alles bedenken, dann hätten wir alle keinen Hund, aber hier sind halt doch einige Dinge offen die abgeklärt werden müssen.

    Ich hab aber auch gar keine andere Wahl, da ich ab und an mal auf HundesitterInnen angewiesen bin :ugly:

    Bin ich auch, aber die hat selbst einen Border Collie und einen Mali, macht Hundetraining, da hab ich Vertrauen, die weiß was sie tut.

    Da hat meine dann tolle Spielkameraden und ist an diesen Tagen richtig schön müde am Abend.

    Niemals würde ich jemand, der noch nie was mit Hunden zutun hatte ausser anderer Leute Hunde streicheln und Hundewiese toll finden, einen meiner Hunde mitgeben. Nicht mal meine echt unkomplizierte kleine Leni.

    Dem kann ich nur zustimmen, sorry aber würdet ihr das echt machen? Das ginge wirklich nur im äußersten Notfall und das mit viel Bauchweh. Meine ist absolut easy, mein Nachbar hat mir das auch schon angeboten und der hat Erfahrung. Aber der würde sie sicher mit seinem Mittagessen verwöhnen und vielleicht sogar frei laufen lassen, auch wenn anderes vereinbart wäre.

    Bestes Beispiel meine Mutter: Wenn sie ihren Kleinspitz bekommt ist absolut sicher, dass sie niemals auch nur 1km am Stück laufen kann. Sie würde gerne aber das ist körperlich nicht möglich. Ja dann nehm ich das Kerlchen eben mit. Deshalb ist es trotzdem ihr Hund.

    Ist halt eine ganz andere Voraussetzung und vorher besprochen und abgeklärt.

    Es ist halt nicht nicht nur das spazieren gehen was hier problematisch werden kann.

    Mir persönlich machen die Finanzen da viel mehr Sorgen

    Das ist aber ein nicht zu unterschätzendes Problem, was wenn es sich nicht mehr ausgeht?

    Mein Hund kostet mich im Monat ca. 250,00 EUR, da ist kein TA, keine Hundeschule, keine Ausstattung dabei. Gut bei Ausstattung braucht man nicht zig Geschirre und Leinen und Decken und und und

    Dazu Erziehung

    wie ist der Plan, auch ein älterer Hund aus dem Tierheim ist nicht zwingend fertig erzogen und ohne Baustellen. Wie schafft man das ohne Erfahrung, klar mit Hundeschule, kostet auch wieder

    Notfallplan - Hundesitter bei Krankheit

    die machen das auch nicht umsonst

    Krankheiten - da brauchen wir hier gar nicht anfangen, wurde schon genug geschrieben - wird schnell sehr teuer

    Erst nach diesen Dingen kommt für mich die Auslastung des Hundes, was reicht welchem Hund (das es kein Welpe oder Husky sein kann ist ja schon klar)

    z.B. ein Malteser (Mix) o.ä. braucht keine 10km am Tag

    Dies sind alles Dinge die man sich sehr gut überlegen muss und ehrlich abschätzen, geht das oder eher nicht.

    Die Seminare im Tierheim mit danach Gassigehen finde ich eine super Idee, bin mir auch sicher das hier vor Ort noch sehr viel Input und Aufklärung kommt.

    Gerade was die Hundehaltung betrifft hat der Mensch doch jegliches Gefühl und Bewusstsein für die Tiere verloren.

    Eigentlich müsste viel mehr passieren, so wie die Menschen mit dem Thema Hund umgeht.

    Wir hatten als Kinder klare Regeln was den Umgang mit Hunden betrifft, wir wussten das man fremde Hunde nicht ungefragt antatscht, das es nicht witzig ist einen Hund hinter dem Gartenzaun oder im Zwinger zu ärgern und vor allem wussten wir: Hunde, egal wie groß, können beißen und tun es auch wenn sie keine andere Wahl haben.

    Danke

    Genau so ist es, ein Hund hat immer lieb und nett zu sein, natürlich auch zu Fremden und natürlich auch zu Kindern die den Umgang mit Tieren nie gelernt haben.

    Es wissen aber eben leider auch die Eltern nicht, ich sehe es jeden Tag bei mir am Gartenzaun, da wird von Erwachsenen und deren Kindern in allen Altersgruppen durch den Zaun gegriffen um den süßen Hund zu streicheln. Wem fällt den bitte sowas ein? Sie ist Gott sei Dank echt eine Frohnatur die sich über jeden Kontakt freut, wenn der Kontakt aber mal negativ ist - was dann?

    Vor ein paar Wochen habe ich ein junges Pärchen mit einem, ich schätze mal, 4-5 jährigen Kind gesehen, sind an einem Gartenzaun vorbei hinter dem ein Hund in Bernhardiner Größe gebellt hat. Was macht der Vater - er hebt das Kind hoch und hält es mit dem Kopf und Oberkörper über den Zaun um den Hund zu sehen!!!! Mir ist echt das Herz stehen geblieben - Gott sei Dank ist nix passiert, aber wehe wenn, dann ist das Geschrei groß.

    Ich habe keine Lust meiner immer und überall einen Maulkorb aufzusetzen, aber es gibt Situationen wo ich es tue, Menschenansammlungen (vermeide ich aber eher, mag ich selbst nicht), schmerzhafte Behandlung TA, meine vorige Hündin (Malteser-Mix, 6kg) z.B. beim Hundefrisör, da war sie echt zickig. Aber allgemein alle Hunde zu MK verdonnern finde ich nicht OK.

    So tragisch es ist und so gerne man solche Unfälle wie mit dem Amstaff zu 100% verhindern möchte, das wird leider nicht funktionieren.

    Also meine Hündin und ich würden die BGH nicht schaffen, sie ist derzeit bedingt Leinenführig, zumindest nach der Anforderung der Prüfung, sie kennt die Stadt nicht, wäre also sicher unruhig, Fuß gehen, kann sie nicht weil mir nicht wichtig.

    Trotzdem ist sie im Alltag gut zu führen, sie belästigt weder andere Menschen noch Hunde. Ich habe sie unter Kontrolle, sie ist in keinster Weise eine Gefahr für andere.

    Warum also soll ich sie und mich dem Stress einer BGH aussetzen?

    Bei uns in NÖ ist es seit diesem Sommer Pflicht bei Neuanschaffung eines Hundes einen Sachkundenachweis zu erbringen, finde ich nicht schlecht. Allerdings gilt das auch für HH die seit ewigen Zeiten schon Hunde halten, die wissen wahrscheinlich mehr als diejenigen die diese Prüfung abhalten.

    Wenn du es so knapp wissen möchtest, ich denke nein.

    Du hast ja nun auch schon Erfahrungen gelesen, da geht es schon in Richtung schwierig.

    Würde ich meinem alten Hund nicht antun. Wenn die Größe ähnlich wäre vielleicht, käme drauf an ob der Opi Welpen mag. Aber das ist ein Verhältnis das nicht passt. Trennen ist schwierig, denn da zahlt immer einer der beiden drauf.

    Abgesehen von deinem Hund, hast du Erfahrung mit der Rasse?

    Noch dazu ein Vertreter der nicht die besten Voraussetzungen mitbringt.

    Mir tut der kleine Leid, der kann ja nix dafür, aber ich glaube ein sicherer Platz bei jemanden mit Erfahrung, wäre hier am besten.