Beiträge von Fuchshexchen

    Das könnten wir ja dann im Wald zb mit integrieren

    Aber warum?

    Atme doch einfach mal durch. Und lebt euer Leben zusammen. Nichts gegen eine trainingseinheit ab und zu... Aber das Leben ist doch, sofern man nicht jeden Tag die gleiche 10 Minuten Runde um den Block schlappt, spannend und aufregend genug.


    Ich empfehle übrigens für solche Fälle ab und zu mal ein absolutes schweige Gassi einzulegen. Das heißt einfach mal zusammen draußen zu sein und nichts zu reden. Keine Kommandos (außer natürlich in notlagen, wo der Hund auf jeden Fall zurückgerufen werden muss). Einfach draußen sein, zusammen sein, zu laufen, zu erkunden und zu schnüffeln. Ohne Druck. Ohne Übungen. Zur Not eben mit der schleppleine.

    Mein Tagesablauf sieht hier – unabhängig vom Alter eines Hundes – immer gleich aus.

    5.00 Aufstehen, die Hunde können sich lösen und der Tag beginnt.

    Danach Haushalt, Aufräumen, Kaffee… ich beachte die Hunde in dieser Zeit in der Regel nicht groß, die meisten bleiben einfach noch im Bett liegen oder schlendern ein bisschen herum, wie sie gerade möchten.

    7.00 unsere Runde von etwa 60 bis 90 Minuten, unterwegs gibt es auch Frühstück für alle.

    Bis 12.00 arbeite ich, die Hunde schlafen oder entspannen.

    12.00–14.00 kurze Löserunde, ein bisschen Nähe, ein kleines Spiel, Mittagspause, kochen, essen und dann arbeite ich weiter.

    14.00–18.30 wieder Arbeitszeit, bei Bedarf können die Hunde natürlich kurz raus.

    18.30–20.00 unsere zweite Runde, ebenfalls etwa 60 bis 90 Minuten.

    Danach Abendessen.

    Danach gibt es eine kleine Trainingseinheit mit einem oder mehreren Hunden, der Rest guckt zu.

    Danach ist hier Ruhe… alle schlafen ein, während ich noch ein bisschen Zeit für mich habe.

    Bevor wir ins Bett gehen, lösen alle noch einmal kurz.

    21.30–22.00 ist hier Schlafenszeit.

    Je nach Alter trage ich Welpen oder Neuzugänge unterwegs teilweise längere oder kürzere Abschnitte. Das Laufen an der Leine ergibt sich hier ganz automatisch im Alltag, ohne dass ich dafür spezielle Trainingsrunden mache. Ich schaue einfach, wie konzentriert oder müde ein Welpe ist und entscheide dann, ob er läuft oder ob ich ihn trage.Auch Senioren oder verletzte Hunde kommen immer mit. Die setze ich bei Bedarf einfach in einen Wagen, damit sie Teil des Rudels und unseres Alltags bleiben können, ohne sich zu überanstrengen.

    Während der Arbeit schlafen die Hunde ganz normal und ich kann jederzeit kurz unterbrechen, wenn jemand außerplanmäßig muss.

    Am Wochenende ist es hier noch entspannter… wir schlafen aus, gehen kurz lösen, ich mache Haushalt und später drehen wir eine gemütliche Runde von zwei bis drei Stunden. Danach wird zu Hause geschlafen und entspannt und wir gehen nur noch zum Lösen raus.

    Welpen und Neuzugänge integriere ich ganz normal in diesen Ablauf und passe nur Kleinigkeiten an, damit sie auf natürliche Weise hineinwachsen können.

    Hier war es eine Zeit lang Einstein, der gemeint hat Sachen sofort mit einer Prügelei lösen zu müssen.

    In seinem Fall musste er einfach lernen, dass man Dinge auch anders lösen kann und es immer Alternativen gibt. Aber bei ihm war das halt auch nicht Hormonell bedingt, er hat Nichtigkeiten unnötig aufgebläht und ihm hat einfach das passende Werkzeug gefehlt.

    Ich habe ihm dann eine ganze Weile zeitweise einen Maulkorb aufgezogen und ihm deutlich strengere Regeln als dem Rest gegeben. Plus jedes gute Verhalten, was ich bei den anderen eher als selbstverständlich genommen hätte, sehr gelobt. Also wenn ich zum Beispiel gemerkt habe, dass er jetzt gerne explodieren würde, aber sich zurückgenommen hat und stattdessen z.b einfach aus der Situation gegangen ist oder es mit sauberer Körpersprache gelöst hat, gab es wirklich viel Lob für ihn.

    Und so haben wir es uns mit der Zeit einfach erarbeitet.

    Ich bin froh, dass wir das so regeln konnten. Mit so etwas dauerhaft Leben zu müssen, wäre mir zu anstrengend und auch nicht lebenswert für die anderen. Auch andere Optionen wie dauerhafte Trennung oder ständiges Management oder ähnliches ist nichts, was ich hier hätte haben wollen.

    Aber ich bin auch einfach unglaublich verwöhnt von der Harmonie die hier herrscht. Ich liebe das so sehr.

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    Woran habt ihr denn festgemacht, dass eure Senioren langsam schwerhörig werden? 🤔

    Ich habe bei Hugo schon eine Weile das Gefühl. Der Rückruf wird schlechter, ich muss ihn durchaus lauter ansprechen, auf Leckerlitüte rascheln wird später reagiert. Er schläft manchmal sehr tief und fest und erschrickt dann, wenn ich ihn vorsichtig wecke.

    Genau daran.

    Mozart hatte einen super zuverlässigen Rückruf. Das hat er auch nie einfach zum spaß ignoriert.

    Das Problem hatte ich mit Mozart auch. Dazu kam erschwerend hinzu, dass er mich nicht mehr gehört hat, wenn ich ihn abgerufen habe bzw geschimpft habe.

    Seit ich das Vibrationshalsband als Rückruf aufgebaut habe, hat sich das ganze zum Glück wieder erledigt. Ich glaube er hatte tatsächlich das Gefühl, da er mich nicht schimpfen gehört hat, wäre ich endlich zu Vernunft gekommen und hätte Kacke fressen erlaubt.

    Hätte das nicht funktioniert, hätte es hier aber tatsächlich einen Maulkorb mit Fressschutz gegeben.

    Ich habe gestern hier im Forum etwas gesucht und bin dabei auf unseren ersten Fotothread gestoßen.

    Und irgendwie bin ich echt fassungslos... Wo ist die Zeit hin??? Mozart wird nächstes Jahr einfach schon 15 Jahre alt. Casper auch. Picasso wird 13, Foxi und Rhea 12... Wann ist das denn passiert?? Die waren doch neulich erst klein und jung und frech und überhaupt.

    Und auch wenn es bei dem ein oder anderen hier und da ein bisschen zwackt, die Ohren oder die Augen nicht mehr zuverlässig funktionieren, sind sie doch immer noch so fit, dass mir das Alter gar nicht so bewusst ist.

    Die schrullige Seniorengang...

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    Den Pflegehund mit einberechnet sind einfach über die Hälfte meiner Hunde alt...