Wenn man im Grunde weiß, dass ein "wolfssicherer Zaun" eben am Ende auch nicht wolfssicher ist - lohnt sich das Beantragen irgendwie nicht. Oder ist das so, dass wenn man das nicht tut, man ggf. irgendwelche Nachteile hat, beispielsweise bei versicherten Tieren?
Beiträge von GilianCo
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Dennoch kann man dann einen Test machen, der einem darüber Auskunft gibt - da wird das Geburtsprotein der weiblichen Würmer im Blut nachgewiesen, nicht die Mikrofilarien selber, und das baut sich nicht so schnell ab, ist also durch eine WK auch so einfach zu beeinflussen. Anders als die Mikrofilarien. Daher würde man im Zweifel auch beides untersuchen.
Wenn man da unsicher wäre, wäre für mich immer Parasitus Ex der erste Ansprechpartner.
Wie heißt dieser Test?
Das ist der Antigennachweis im Blut. Neben dem Mikrofilarien PCR und dem Knott Test würd ich sagen einer der gängigen Tests.
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Letztes Jahres wurde es dann immer schlimmer Sodass man teils um Wartezeiten von über 2 Stunden kam und das war dann der Punkt wo ich nach nem Tierarzt gesucht hab wo ich Termine machen kann.
Nun haben wir einen Haustierarzt wo Terminvereinbarung Pflicht ist, außer wirkliche Notfälle und es ist so angenehm. Keine stundenlange Wartezeiten, keine komplett überfüllten Warteräume und vor der Tür noch ne Schlange. Es wirkt auch alles so viel mehr geplant weil die Tierärzte nun eben auch wissen ok der nächste Patient ist zb zum impfen da.
Wir haben vor einigen Jahren deswegen zu den "normalen" Öffnungszeiten noch Terminsprechstunden eingeführt. Einmal für Sachen wie "Röntgen in Sedation" und sowas , aber eben auch Impfung und Co, wenn die Leute nicht so lange warten wollen. Klappt auch sehr gut, und wird gut angenommen.
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Ich hab auch nicht grundsätzlich mit Hufschmieden ein Problem, ich hab ein Problem damit, dass alle, die ich kenne (und ich kenne viele), ein komplett barhuf gehendes Pferd ganz genau so ausschneiden, wie sie es tun, wenn auf den Huf ein Eisen kommt. Und das geht einfach für meine Stute nicht.
Ich habe genau das mit meinem Schmied mal besprochen. Und der sagte im Grunde genommen, es braucht eigentlich" keine verschiedenen Bearbeitungen bei barhuf oder beschlagen. ABER - beim beschlagenen Huf kann man schon durch Aufbrennen und Co vieles, was einem der Barhuf übel nehmen würde, kaschieren. (aber ich bin auch immer gerne bereit und gewillt, dazuzulernen, falls jemand nun genau sagen kann, wo ein zwingender Unterschied zwischen der Bearbeitung mit und ohne Beschlag sein sollte).
Man sollte doch einfach wollen, was das Beste fürs jeweilige Pferd ist, völlig egal, wie die Lehre dahinter heißt, und sich gegenseitig helfen und nicht so einen Kampf führen

Das sage ich schon echt lange. Weil ich im Grunde genommen die Basis dieser "Kriege" schon nicht verstehe. Ganz am Ende, wenn man sich mit Biomechanik und Anatomie beschäftigt, gibt doch im Grunde genommen der Huf die Bearbeitung vor.
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Trotzdem finde ich, dass der hetzerische Umgang und das Überschlagen mit Vorwürfen und Spekulationen von beiden "Lagern" absolut nicht zweckdienlich ist.
Das ist ja aber ein Teil des Grundproblems "Wolf" - dass von der Regierung nichts vernünftiges kommt, und damit die beiden Seiten sich schon so festgefressen haben, dass ein normaler Austausch zwischen diesen beiden Fronten im Grunde genommen zwar notwendig und wünschenswert wäre, aber eben leider nicht wirklich möglich...
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Agamo, dass ist ja im Grunde auch nur fair - Du bist innerhalb der Sprechzeiten gekommen (auch wenn es kurz vor Ende gewesen sein mag), und deswegen haben sie Dich auch nicht im Notdienst abgerechnet.
Ich habe auch schon Praxen erlebt, die immer Aufschläge berechnen. Freundin von mir ist zu einer Praxis, weil die ihres Tierarztes zu hatte. Die machen nur mit Termin, hatten keinen Termin, also so behandelt und direkt zweieinhalbfach abgerechnet, inkl. Kostenpunkt "erhebliche Störung des Praxisablaufes". Sollte dann nach zwei Tagen wieder kommen, Nachbehandlung und Blutentnahme. Hatten dafür aber keinen Termin, haben ihr dann gesagt, sie möge halt so kommen, und würde dann wieder erhöht abgerechnet werden. Sie hat es dann vorgezogen, zu ihrem Tierarzt zu fahren, und die Behandlung dort fortzusetzen. Dieses "sie müssen in zwei Tagen noch mal kommen, aber Termin bekommen sie nicht mehr , aber kommen sie trotzdem, kostet halt deutlich mehr, aber können wir nicht ändern" fand ich schon etwas ... nunja....
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Bleibt abzuwarten. Ich werde zumindest so schnell keinen Zweithund holen und kenne einige, die die Hundehaltung komplett aufgeben. Wie es bei anderen Tieren aussieht, kann ich nicht genau sagen. Die regionalen Schäfer verringern aber kontinuierlich ihre Herden, und ein grosser Mutterkuhhalter hat auch alles verkauft und lebt nur noch von minimaler Landschaftspflege. Schlachthöfe gibt es nicht mehr, nur noch einen grossen EU-Schlachthof in grosser Entfernung. Ich habe schon den Eindruck, dass Tierbestände schrumpfen, doch ja, und damit natürlich irgendwie auch das Tätigkeitsfeld von Tierärzten. Natürlich ist das aber ein sehr langfristiger Prozess.
Da hängen allerdings noch viele andere Dinge mit dran. Bei Schäfern ist beispielsweise das Thema Wolf für eine Aufgabe momentan leider auch sehr relevant, und die Ausweglosigkeit der Situation. Landwirte in der Milchviehhaltung bekommen immer mehr Auflagen, und so mancher hat darauf irgendwann keinen Nerv mehr, und hört daher auf. Das habe ich aber bereits vor neun Jahren sehr viel gesehen.
Nach Umsetzung der GOT wurde in unserer Praxis ungefähr für eineinhalb Wochen ruhiger. Seitdem ist davon nichts mehr zu merken. Und unter den Kunden sind durchaus auch viele mit neuen, jungen Tieren. Im ersten Coronajahr ist die Zahl der Haustiere, wobei darin nur Hunde und Katzen aufgelistet wurden, um umgefähr eine Million gestiegen. Gut, davon dürften mittlerweile auch einige wieder abgegeben sein (ätzend genug, dass so mancher sich bei der Anschaffung seines Tieres keine Gedanken macht, was denn wohl sein wird, wenn die Zeit des Home Office vorbei ist...). Wenn davon viele wieder wegbrechen, sind da immer noch verblüffend viele übrig...
Ich für meinen Teil könnte definitiv nicht auf meinen Hund verzichten, und auch das Pferd möchte ich nicht missen. Ob es das letzte ist? Der Jung ist ja noch jung - daher vermag ich das aktuell definitiv nicht zu sagen.
Bei einigen, die jetzt ihre Pferde abgeben (bis jetzt habe ich das vorwiegend im Pferdebereich mitbekommen, bei Hunden und Katzen tatsächlich weniger), ist es für die Pferde vermutlich sogar besser. Nicht, dass sie nicht grundsätzlich versorgt gewesen wären, aber zu knapp berechnet ist halt auch nicht immer gut....
Das ist für Praxen mit offenen Sprechstunden ja durchaus auch normal. Meist werden dann eher für Dinge, die etwas mehr Zeit brauchen, oder besondere "Bedingungen", dann Termine ausgemacht (beispielsweise Röntgen in Sedation und solche Dinge).
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Ich will schon eher raus. Freizeit/Western. Frage ist, wann das Pony dazu bereit ist
Der Platz sieht klein, aber ok aus, nur da steht ein Baum in der Mitte, das könnte mit der Longe nerven 
Im Grunde wäre der Platz doch für reelle Arbeit schlicht nicht verwendbar. Weder ausreichend Platz für die Arbeit, noch problemlos longieren möglich. Ich kenne auch einen Stall, in dem ein Baum auf dem Reitplatz steht - aber der ist eben 20 x 40, da stört der Baum vielleicht auch gelegentlich, aber insgesamt hat man schon mehr Platz. (und baut dann den Baum für manche Dinge einfach in die Übungen mit ein...)
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Wobei es ja genau so auch sein sollte. Normalerweise haben die meisten Tiere in der offenen Sprechstunde ja kein so dringendes Problem, dass man sich sofort um die Tiere kümmern muß. Ist das doch mal der Fall, dann wird das eben auch berücksichtigt. Nur so kann es funktionieren....
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Ich arbeite mein Pferd ja viel am Langzügel. Wenn man allerdings vorwiegend reitet, finde ich 20 x 20 im Grunde sehr klein. Wenn man mehr ins Gelände will, wäre das ggf. ok - aber wenn Du erst mal weiter ausbilden willst, könnte das durchaus zu Problemen führen.