Beiträge von GilianCo

    Naja, beim Pferd macht man "lege artis" zumindest einmal eine Desinfektion, bevor man eine Spritze setzt. Bei Hund und Katze ist das normalerweise nicht üblich. Aseptisch hieße für mich tatsächlich, wie bei Gelenkspunktionen, sprich, Fell rasieren, gründlich desinfizieren und mit sterilen Handschuhen arbeiten. Wird aber scheinbar von keinem gemacht - mich irritiert daran dann, dass es überhaupt so im Waschzettel steht, und warum....

    Irritierend beim Carthrophen, dass das das erste Medikament ist, von dem ich lese, dass die Injektion "aseptisch" erfolgen soll, was bei s.c. Injektionen normalerweise nicht gemacht wird. Von den Kollegen, die es einsetzen weiß ich, dass sie es auch nicht anders spritzen, als andere Medikamente - aber der Passus irritiert mich dennoch.... denn es wird ja einen Grund geben, warum sie das reingeschrieben haben....


    Wir haben es tatsächlich noch nicht in der Praxis.

    Das ist denke ich das Grundproblem. Wie positiv ist denn beispielsweise der Retromops zu bewerten? Sind die Nasen da bei allen Welpen lang genug? Das ist ja bei "Mischlingen" das größte Problem - man weiß vorher nicht, was sich durchsetzt, die kurze Nase des einen, oder die längere des anderen.

    Wobei ICH auch immer noch mit der gewählten Rasse als solches ein Problem habe (also der einzukreuzenden hier).

    Hast du selber bei deinen Hunden Egel an Zehengelenk schon mal gehabt? Hat das langfristig was gebracht und wie war das mit der Wundversorgung? Das ist ja ziemlich langsam im heilen nach dem Biss.


    Wenn ich das bei Patienten in der Praxis gemacht habe, dann haben wir tatsächlich den betroffenen Bereich einmal mit einem Verband gesehen. So, dass es nachbluten kann, aber nicht direkt alles vollgeblutet wird. Dass sie tatsächlich 48 h nachbluten, hatte ich so zum Glück aber auch noch nicht.

    Das ist doch wie Zahngesundheit zu 99% schlicht Veranlagung.


    Mein Eindruck in der Praxis war halt bis jetzt, dass vor allem die kleineren Hunde (ggf. aufgrund des "zu" geringen Gewichts?) sich die Krallen nicht so gut ablaufen, wie größere. Aber das kann an so vielen Faktoren hängen, könnte sein, dass man dann einfach sagen kann, dass es Veranlagung ist :)

    Mein Terrier hat sich tatsächlich die Krallen immer gut abgelaufen, bis er sich mit 12 das Vorderbein gebrochen hat.... NACH dem Bruch mußte ich dann tatsächlich anfangen, regelmäßig Krallen zu schneiden, weil er einfach die Vorhand anders belastet zu haben scheint.

    Wanja ist bald drei Jahre alt und pinkelt immer noch hin und wieder auf allen vieren, was ich furchtbar niedlich finde (anders als das prollige, Dreibeinige mit Scharren). Da seh ich immer einen Babyhund :smiling_face_with_hearts:

    Naja und letztens hat er dann eine Vorderpfote gehoben. Vielleicht hat er das Konzept noch nicht verstanden.


    Meiner macht das vor allem, wenn er wirklich dringend muss.... dann geht das einfach schneller, als noch gründlich zu überlegen, wo man wie dann noch markieren könnte... er ist aber auch nicht so ein "rüdiger" Rüde, sprich, ich muß auch nicht permanent aufpassen, dass er alles anpinkelt, was bei 3 nicht auf dem Baum ist.... das habe ich schon anders erlebt....

    Ich versuche mit ihr viel Asphalt zu laufen, das reicht für hinten echt gut aus, nur vorne müssen wir ab und an doch ran, ausgerechnet :woozy_face:

    Kenne ich aber tatsächlich viel bei den kleineren, keine Ahnung, ob sie ggf. einfach zu wenig Druck auf die Krallen bringen?

    Meiner ist keine 10 kg, und läuft sie sich tatsächlich recht gut selbst ab...

    Meinem habe ich bis jetzt nur selten mal die Spitzen geschnitten, das klappt ganz gut, obwohl er es sch*** findet, wenn ich sein Pfötchen festhalte. Ich denke allerdings, wenn jemand anders sein Pfötchen halten würde, wäre es in seinen Augen noch schlimmer *g*

    Wobei ich ja immer wieder feststelle, dass die Meinung darüber, die kurz oder lang eine Kralle sein darf, tatsächlich auch sehr variiert. Die einen schneiden wirklich so kurz, wie es möglich ist, die anderen Bringen die Krallen einfach nur "in die Schwebe" und gut.