Das ist nur ein kurzfristiger Show-Effekt.
Meiner Erfahrung nach funktioniert das bei Gebrauchshunden genauso wenig. Vielleicht bei denen, die schlecht gezogen und sehr weich sind?
Das ist nur ein kurzfristiger Show-Effekt.
Meiner Erfahrung nach funktioniert das bei Gebrauchshunden genauso wenig. Vielleicht bei denen, die schlecht gezogen und sehr weich sind?
Ich finde es auch immer wichtig, sich und sein bisheriges "Training" bzw. den Alltag zu hinterfragen. Selbstreflektierend und Kritisch. Wann bestätige und strafe ich was, wann, wie? Was wurde generalisiert? Was hat der Hund über Gewöhnung erlernt? Und auch die Genetik würde ich immer mit einbeziehen: Woher kommt der Hund, wie ist der gezogen, was ist über die Mutter- und Vaterlinie bekannt, wie zeigen sich die Elterntiere, Geschwister, Tanten, Onkel? Wofür ist die Rasse gezüchtet? Wie gut funktioniert die Zucht?
Ich zeige meinen Hunden nicht bei jeder Korrektur eine Alternative auf. Also, das beste Beispiel ist da doch, wenn der Hund unterwegs etwas aufnehmen möchte. Das breche ich halt ab. So, dass der Hund ein Meideverhalten zeigt. Mehr nicht. Reagiert der junge Hunde später mal auf mein Abbruchsignal mit ebendiesem Meideverhalten, dass belohne ich das Meiden. Und irgendwann, im Laufe des älter werdens, brauch ich im besten Falle diese Situation nicht mehr abbrechen, weil der Hund gelernt hat, dass nichts aufgenommen wird.
Wenn ich verkorkste Pflegehunde hier habe, arbeite ich aber nicht nur über Hemmung und Begleithundedasein, sondern immer damit, dass die Hunde sich auch in einem Rahmen ausleben dürfen. Darunter zählt natürlich nicht, dass Hund Wild jagen oder hetzen darf!!! Ich meine qualitative Arbeit, keine Beschäftigung. Und ja, mit manchen Dingen, lebt man eben einfach. Vor allem bei bestimmten Hundetypen. Die schafft man sich einfach nicht an, wenn man damit nicht leben und arbeiten kann.
Unsere heimischen Pflanzen kommen sehr gut mit härteren Wetterverhältnissen klar. Da brauch es keine Neophyten für den Klimawandel.
Invasive Neophyten richten einen riesigen Schaden an. Ich entferne hier rigoros per Hand und in die Restmülltonne. Ist halt viel Arbeit.
Ich frage mich eigentlich, warum ausgerechnet Mali und DSH hier so in den Mittelpunkt gerückt sind.
Weil sich hauptsächlich Leute fachlich an der Diskussion beteiligen, die diese Rassen halten, trainieren oder gar züchten.
Berner Sennenhunde, Bernhardiner und Deutsche Dogge - Großrassen mit verkürzter Lebenserwartung und Krebsneigung
Brachyzephalie - engl. und frz. Bulldogge usw.
Rassespezifische Krankheiten, die sehr gehäuft auftreten, wie beim CKCS oder dem Dobermann
Hier bin ich raus. Zu diesen Rassen haben ich gar keine Berührungspunkte. Mit Ausnahme des Dobermanns, wo ich ein bisschen was im Bekanntenkreis habe, allerdings tatsächlich Hunde, die keine DCM haben und auch ein gutes Alter haben. Ich war nur mal auf der ein oder anderen Veranstaltung vom DV oder sehe mal einen im Training.
Halter der genannten Rassen haben doch schon am Anfang des Thread klar gemacht, dass sie sich an solchen Diskussionen nicht beteiligen wollen. Wofür sie mein vollstes Verständnis haben.
Man mag sich dazu ja gar nicht zu viel äußern. Eine kleine Größe kann ja verschiedene Ursachen haben und davon gehört sicherlich nicht jede in die Zucht.
Groenendael und Tervueren kenne ich auch oft als klein. Aber eben anders klein als besagte Malis.
Nein eben nicht. Überleg mal wie viele Flächen frei wären wenn man davon aus geht, dass sie nicht verbaut werden und kein Vieh mehr gehalten wird. Wie viel Weidefläche und Anbaufläche für Viehfutter.
Das ist IMMENS viel.
Und das von dir aufgezählte Großwild braucht keine immensen Weideflächen?
Unsere Flächen sind verbaut, weil der Traum vom EFH Satz geworden ist und der persönliche Wohnbedarf immer stärker ansteigt. Der Wohlstand zunimmt.
Generell gehe ich aber mit, dass ich mir auch ein Umdenken wünschen würde. Wieder mehr Struktur in der Landschaft, extensive Tierhaltung, Nutzen von Gartenflächen für die eigene Versorgung. Alleine was uns alles verloren geht an Fläche, weil es Ziergärten gibt, ist immens. Mit geringem ökologischen Wert und großem Schaden, wenn es sich um invasive Pflanzen handelt, die zusätzlich Magerstandorte bedrohen und einheimische Pflanzen verdrängen.
Sollte es irgendwann keine Hunde mehr geben, die man zum Kampf gegen Menschen/Schutzdienst/binden/etc einsetzen kann,
dann weil sie kaum noch jemand kaufen oder züchten will.
Der Bedarf an gut veranlagten Hunden befindet sich eher im Wachstum, denn im Rückgang. Und nein, dieser Bedarf lässt sich nicht durch staatliche Zucht decken.
Klaro.
Aber fuer mich passt es einfach nicht zu 'Aussagen' oder Zielen eines bzw. dieses Vereins. Einfach diese ueblichen Schlagworte wie genetische Vielfalt, weg von Inzucht, richtige Gebrachshunde.
Hat ein Hund in den 3 Bereichen...Schwaechen...dann spricht fuer mich einfach nichts fuer eine ZZL. Ausser man sagt es gibt testweise einen Wurf und man bewertet dann die Nachzucht. Das koennte dann zeigen ob der Hund wirklich gut vererbt.
Aber allein von dem was AT, Gebaeude und Arbeitseigenschaften sagen/zeigen, ist so ein Hund mAn kein Gewinn.
Ich sehe aber auch keinen Sinn an Malis in der Zucht, die massiv (!) zu klein sind, deren Abstammung echt 0815 ist und die z.B. Agi machen und wenn sie mal beissen duerfen echt schlechte Arbeit zeigen.. Davon gibts in mind. 2 Belgiervereinen einige Hunde. Hat also bei mir echt nix mit dem RSV zu tun. Nicht das das falsch rueber kommt
Ja, ich weiß was du meinst. Das sehe ich auch sehr kritisch.
Was spricht denn FUER einen Hund, der nicht dem Standard entspricht vom Gebaeude her (mehr sag ich dazu nicht, sonst kommt man ggf. zu schnell auf die besagten Hunde), dessen Abstammung nicht selten ist und dessen Arbeitseigenschaften ein Witz sind?
Ich will das jetzt keinesfalls verteidigen und sehe ein solchen Vorgehen eben so kritisch wie du es zu sehen scheinst!
Mitglied bin ich bei beiden Rassen im Konkurrenzverein.
Aaaaaber: der Hund kann ja theoretisch ganz anders vererben. Wäre nicht der erste Vererber, der einen nicht umhaut, aber sehr gute Nachkommen hervorbringt. Also, auch da steckt man ja nicht drin. Gibt ja auch andersrum genug hervorragende Hunde, die züchterisch nicht der Burner gewesen sind.
Letztendlich ist das einfachste Vorgehen natürlich züchterisch messbare Eigenschaften für die Zuchthunde heranzuziehen, ähnlich wie das System mit Schulnoten.
Es muss halt alles mit Sinn und Verstand geschehen.
Bei Kleintieren ist es ja auch üblich, dass man verschiedene Linien und Stämme hat, mal eng zieht, dann wieder frisches Blut reinholt. Das sind teilweise auch Mini-Populationen im Vergleich zur Hundezucht. Und ich kann mich da bislang nicht über Schäden beklagen, da kommen hier sehr gesunde und robuste Tiere bei rum.
Ganz anders bei Qualzuchtrassen, die können genetisch noch so breit aufgestellt sein, sie haben halt Eigenschaften, die zu Qualen führen (Widder-Kaninchen, zum Beispiel).
Oder es entstehen Qualen durch die Hybridzucht (Hochleistungs-Nutztiere, F1-Hybride). Weshalb ich auch gar nicht nachvollziehen kann, wieso man das bei Designerhunden so feiert? Bei Nutztieren und Pflanzen ist dieses Vorgehen sehr kritisch zu betrachten mit erheblichen Nachteilen verbunden.