Ich glaube, diese Boxensache entsteht oft aus einer Art Ratlosigkeit. Wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen ist, und der Hund auf Dauer stressüberflutet ist, ist es eben schwierig, da wieder raus zu kommen. Zumal es anfangs auch erstmal viel schlimmer wird. Weil der Hund eben gar nicht gelernt hat, selbst Strategien zu entwickeln um zur Ruhe zu kommen und auf externe Hilfe angewiesen ist. Was dann wiederum zu Ratlosigkeit bei Menschen führt und dann ist die Box erstmal ein naheliegendes Mittel. Klüger wäre es halt, von Anfang an das eigenständige zur Ruhe kommen zu unterstützen, gerade bei derartig reizoffenen und nach außen orientierten Rassen wie dem Aussie. Aber solange Boxen sogar von Trainern und auch oft von Züchtern als Mittel der Wahl präsentiert werden.. Ja nun..
Ich kenne leider tatsächlich Trainer, die kosequent zur Boxenruhe daheim raten und ihren Kunden draußen kaum zeigen, wie sie ihre Hunde vernünftig trainieren. Aber gleichzeitig bei Korrekturen einen Herzinfarkt bekommen.
Man muss bei dem Hundetypus wirklich aufpassen, an wen man gerät und hier scheint da einfach die ganze Erfahrung zu fehlen. Deshalb schreibe ich das so deutlich.
Der Hundetyp ist nicht ganz anspruchslos, das ist so. Und es ist natürlich schwierig, da den Mittelweg zu finden, wenn man unerfahren ist.