Beiträge von WorkingDogs

    Machst du denn diesen Welpenkurs oder meinst du generell den Mitglieder-Bereich?

    Generell den Mitgliederbereich. Ich baue bislang komplett danach auf.

    Die genannten Bücher habe ich auch da, die haben mich aber weniger überzeugt, wobei ich damit nicht sagen will, dass sie verkehrt sind! Das ist ja auch Geschmacksache.

    Mir gefallen auch zB die Vorübungen von Team Jagdfieber sehr gut und mache die auch mit kein Junik wieder alle durch.

    Manche Themen entstehen so gar nicht erst. Danach geht es schön nach Anleitung weiter.

    Ich liebe es total, dass sie die Fallstricke auch sehr gut anspricht und benennt. Eine super tolle Basis, bin auch Mega zufrieden, ist ja der erste Hund im Dummy.

    Das wegklappen der Beine kannst du mit Sitztarget wunderbar korrigieren, das ist eine Kraft-Geschichte.

    Wir haben hier einen Thread dazu, von CCC gibt es hervorragende Anleitungen dafür. Bei Interesse einfach melden.

    Der Ansatz mag ich. Ich nehme gerne einen K9 Bone und isometrische Übungen um geschlossenes Sitz zu verbessern. Platz genauso.

    Platz kann man gut mittels „Platz-Zurück“ arbeiten. Und das Sitz Problem über das anspringen der Futterhand nach vorne.

    Ich wollte jetzt keine riesige Diskussion auslösen, das tut mir leid, alles was ich sagen wollte war dass wenn einem das nötige Standing fehlt (nennt es wie ihr wollt) man das ja auch erstmal über simple Konditionierung (Signal, Kommando, was auch immer) lösen könnte. "Geh weg"

    Und nicht einfach nur sagen (und Hund ignoriert es wie es scheint) sondern das Signal tatsächlich (vernünftig und schlussendlich auch mit Durchsetzung, daher auch die erwähnte aversive Absicherung) AUFtrainieren.

    Das kann man einfach schlecht sagen, dafür müsste man wissen, was die TE für ein Kaliber hat und was da vermutlich noch kommen wird an Auseinandersetzung. Der ist ja noch jung, so wirklich schön wird es im 2-3. Lebensjahr.

    Manche Dinge muss man da einfach klären, dann sind das super tolle Hunde.

    Ich bin immer ein Fan davon, dem Hund frühzeitig zu lernen, dass man im Zweifel der Überlegene ist, weil als Welpe und Junghund ist man das auch noch. Wenn die erstmal ausgewachsen sind und ordentlich wiegen, dann wird das alles schwierig.

    Da braucht man beim DSH auch keine Angst haben, den Hund damit zu verunsichern, die sind darauf selektiert, dass man im Erziehungsbereich simpel vorgehen kann.

    Anlernen, festigen, generalisieren, durchsetzen. (Reihenfolge mag falsch sein)

    Ja, das ist eine Möglichkeit und bietet sich durchaus grade bei der Ausbildung auch an.

    Es gibt aber auch den Weg, Dinge bereits über leichte Strafe aufzubauen (belohnt wird trotzdem) war früher noch etwas verbreiteter. Das bietet sich vor allem bei sehr Triebstarken und ernsten Hunden an, oder Hunden mit voraussichtlich sehr viel Jagdtrieb (DD zB). Damit Spar man sich mitunter das durchsetzen hinten raus, weil junge Hunde sich viel leichter beeindrucken lassen als gereifte Hunde.

    Das Anlernen generell sollte bei beiden wegen immer unter passender Ablenkung gemacht werden. Und auch der Trainingsaufbau ist erfolgsentscheidend.

    Daher ja die Idee...

    Ich gehör ja auch dazu und merke immer wieder was für nen enormen Unterschied es macht WENN ich mich dann mal hinterklemme und was richtig akribisch von der Pike auf anlerne, festige und generalisiere. Und genau dafür dürfte ein DSH doch sehr empfänglich sein, oder?

    Wie viele DSH hast du denn so geführt und aus welchen Linien wie hoch ausgebildet?

    Nein, es gibt Erziehungsthemen, die klärt man einfach direkt und unmissverständlich.

    Wenn man halt ggf nicht der Typ für so Sachen ist wie "Präsenz zeigen" und "ICH bestimme mit wem ich mich abgebe und Basta" dachte ich dass es evtl sinnvoll sein könnte das Wegschicken einfach aufzubauen und solche Situationen schlussendlich über simple Konditionierung (Gehorsam) zu lösen.

    Wie bei das bei einem Sitz ja auch der Fall wäre.


    (Ob so eine Person einen DSH halten sollte darüber lässt sich dann an anderer Stelle diskutieren)

    Dass die zunehmende Positive Reinforcement Bewegung der Grund sei dass Hunde "immer schlimmer werden" hört man echt an jeder Ecke dem möchte ich klar widersprechen, dürfte sich wie so oft um nen klassischen Bias handeln.

    Find es schade, dass das immer noch behauptet bzw ständig undifferenziert in den Raum geworfen wird, dabei weiß man doch lerntheoretisch schon sehr lange, dass im Gegenteil positive Strafe Aggressionsverhalten potentiell(!!!) verstärken kann (was ja auch irgendwie total logisch ist und nix neues)

    Ja, man kann Aggressionsverhalten durch positive Strafe verstärken.

    Ist nur absolut nicht der Anwendungsbereich so das zum tragen kommt und es geht ja genau darum, ein Fehlverhalten abzuschalten und somit zu lenken, bevor es sich festigt.

    Aber da, haue ich auf einen Hund drauf, der an der Leine richtig Gas gibt, dann kann ich das Verhalten verstärken, wenn die Strafe nichts massiv genug ausfällt (!!).

    Das aufkonditionieren von einem Kommando ist nicht mit Gehorsam gleichzusetzen, Gehorsam resultiert daraus, dass der Hund lernt, dass das Kommando ohne wenn und aber immer gilt.

    Ja, aber die wenigsten (inkls mir) trainieren es vernünftig auf :-) und das kann ja bei manchen Hunden ggf DEN Unterschied machen. V.a. wenn man sich grad mit nem anderen Hund beschäftigt, in der Hocke ist und nicht die körperliche Präsenz einnehmen kann um den Hund wegzuschicken der das allein auf Signal (noch) nicht kann.

    Daher meine Idee ob es ggf hilfreich sein könnte das einfach richtig aufzutrainieren (oder halt alternativ den Hund in ein zuverlässiges Kommando zu setzen, wurde ja bereits vorgeschlagen)

    Das gute am DSH ist ja, dass sie sehr simpel gestrickt sind und völlig schick damit sind, wenn der Besitzer kein Trainingsgott ist. Bei denen kann man auch einfach mal machen, vor allem im Erziehungsbereich.

    Und das sollte man auch, bevor sich Dinge festigen.