Ich wollte jetzt keine riesige Diskussion auslösen, das tut mir leid, alles was ich sagen wollte war dass wenn einem das nötige Standing fehlt (nennt es wie ihr wollt) man das ja auch erstmal über simple Konditionierung (Signal, Kommando, was auch immer) lösen könnte. "Geh weg"
Und nicht einfach nur sagen (und Hund ignoriert es wie es scheint) sondern das Signal tatsächlich (vernünftig und schlussendlich auch mit Durchsetzung, daher auch die erwähnte aversive Absicherung) AUFtrainieren.
Das kann man einfach schlecht sagen, dafür müsste man wissen, was die TE für ein Kaliber hat und was da vermutlich noch kommen wird an Auseinandersetzung. Der ist ja noch jung, so wirklich schön wird es im 2-3. Lebensjahr.
Manche Dinge muss man da einfach klären, dann sind das super tolle Hunde.
Ich bin immer ein Fan davon, dem Hund frühzeitig zu lernen, dass man im Zweifel der Überlegene ist, weil als Welpe und Junghund ist man das auch noch. Wenn die erstmal ausgewachsen sind und ordentlich wiegen, dann wird das alles schwierig.
Da braucht man beim DSH auch keine Angst haben, den Hund damit zu verunsichern, die sind darauf selektiert, dass man im Erziehungsbereich simpel vorgehen kann.
Anlernen, festigen, generalisieren, durchsetzen. (Reihenfolge mag falsch sein)
Ja, das ist eine Möglichkeit und bietet sich durchaus grade bei der Ausbildung auch an.
Es gibt aber auch den Weg, Dinge bereits über leichte Strafe aufzubauen (belohnt wird trotzdem) war früher noch etwas verbreiteter. Das bietet sich vor allem bei sehr Triebstarken und ernsten Hunden an, oder Hunden mit voraussichtlich sehr viel Jagdtrieb (DD zB). Damit Spar man sich mitunter das durchsetzen hinten raus, weil junge Hunde sich viel leichter beeindrucken lassen als gereifte Hunde.
Das Anlernen generell sollte bei beiden wegen immer unter passender Ablenkung gemacht werden. Und auch der Trainingsaufbau ist erfolgsentscheidend.