Beiträge von -Ann-

    -Ann-

    Mit etwas Steuerung kann schon auch ein tolles Team aus Hunden werden, bei denen die Althündin erstmal gut und gerne auf den Welpen hätte verzichten können. Habe ich hier (kann man in dem Thread zur Vergesellschaftung in der Mehrhundehaltung nachlesen). Aber das setzt halt klare Regeln von Beginn an voraus, hier in der Konstellation ist die Sache schon zu sehr aus dem Ruder gelaufen.

    Das kann sein und das glaube ich ja auch.

    Aber auch dann ist ja das Ziel ein harmonisches Zusammenleben. Was ja auch schon gegeben sein kann, wenn die Hunde sich gegenseitig akzeptieren und respektieren.

    Das wäre ja ok, aber ein absolutes No-go wäre für mich dauerhaft managen zu müssen, damit nicht ineinandergehackt wird oder Dauerstress, weil die Hunde immer in Habachtstellung sein müssen.

    Das ist ja auch nur meine Einstellung zu der Sache. Wie es bei mir lief und läuft, weisst du ja und das ist für mich die einzig akzeptable Konstellation für Mehrhundehaltung. Und das war ja alles andere als selbstverständlich.

    Wir haben uns ja für die Zusammenführung sehr viel Zeit gelassen und hier im Forum wurde ja auch schon angemerkt, dass ich das viel zu umständlich gehandhabt habe, so mit Kennenlernen ausserhalb auf neutralem Boden, aber ich würde das auch immer wieder so machen. Lieber zu viel Umstände, als alle Beteiligte vor vollendete Tatsachen zu stellen. Aber wie gesagt, das gilt auch nur für mich und sieht woanders sicher ganz anders aus.

    In meinem Pfotothread hab ich damals auch alles tagebuchmässig festgehalten.

    Das wiegt einen doch in falscher Sicherheit. Oder habe ich da einen Denkfehler? Weil viele hier schreiben, ich bin versichert und muss mir keine Sorgen machen 🤔

    Nein, denn die Versicherungssummen sind ja klar kommuniziert.

    Würde ich für den Dicken von unbegrenzter OPv auf KV aufstocken, müsste ich etwas mehr als das doppelte an Beitrag zahlen, hätte aber nur noch begrenzten op-schutz plus 20% Selbstbeteiligung und KV auf 600 Euro jährlich begrenzt. Bei ca 70 Euro Beitrag/Monat. Ich lasse also erst mal alles so wie es ist. Wir haben in knapp 5 Jahren bis auf die Kastra noch nix gebraucht und es sieht jetzt auch erst mal nicht so aus, als käme da was.

    Ich habe selbst gute Erfahrungen mit dem Eingliedern neuer Hunde in bestehende Gruppen AUCH BEI Problemen, auch bei Beißereien und Pöbeleien gemacht - aber ich hatte dabei immer die Option, rund um die Uhr alle Hunde unter direkter Kontrolle in Arm-Reichweite zu haben. Das war anstrengend und hat mich gefordert (und mir viel über Hunde beigebracht).

    Aber das kann doch kein erstrebenswertes Ziel sein..?

    Ja, mag sein, dass ich Hundehaltung zu romantisch sehe. Aber was genau hat man davon, Hunde zwangszuvergesellschaften, die sich nicht mögen und/oder sich gar gegenseitig angreifen?

    Mein Rüde kann echt nicht gut mit jedem x-beliebigen anderen Hund und wir hatten von Anfang an abgemacht, wenn das nicht klappt mit der Kleinen, dann geht sie zurück und muss ein anderes Zuhause finden.

    Dafür hab ich meinen Ersthund doch viel zu gern, um ihn so in seinem Leben zu beschneiden, dass er ausgegrenzt wird und deutlich sein Unbehagen zeigt.

    Ich weiss, dass hier viele sagen, sie bestimmen, wer im Haus lebt und das haben alle Hunde zu akzeptieren und dass man alles managen kann, aber ich werde das nie verstehen können, wozu das gut sein soll.

    Im Fall hier geht es beiden Hunden schlecht und den Haltern offensichtlich auch, sonst gäbe es den Thread nicht. Ich würde es mir normalerweise nie anmassen, jemandem zu sagen gib den Hund weg, aber in diesem Fall ist doch wirklich jeder Tag ein verschenkter für alle Beteiligten, denn ich glaube auch nicht, dass das noch irgendwann nett zusammen wird.

    Darf ich mich bei euch einreihen?

    Ich habe Rocky lange roh gefüttert und versuche mich schon länger, in irgendeiner Futterrichtung einzuordnen, aber ich bin definitiv Allesfütterer. Es gibt nur noch selten roh, da Leni Knochen nicht so super verträgt, dass sie dauerhaft roh fressen könnte und es bei beiden problematisch ist, Gemüse und Kohlehydrate in sie zu bekommen.

    Gekocht geht das schon viel besser, da nutze ich auch einen Komplettzusatz, Optimix.

    Da aber nur ich den Aufwand betreibe und Mann lieber Dosen öffnet, gibt es inzwischen auch häufiger Fertigfutter, nass und trocken.

    Ausserdem bekommen sie auch vom Tisch.

    Zum Glück haben sie keine weiteren Unverträglichkeiten oder Allergien und vertragen auch tägliche Wechsel des Futters völlig problemlos.

    So gab es heute ganz neu mal Premiere Ente.

    Ausserdem gab es ein paar rohe Hähnchenbrustabschnitte (was beimWürfeln fürs Menschenessen abgefallen ist), etwas Apfel, einen Schluck Milch und einen aufgeteilten Zahnpflegestick.

    Für mich wäre das keine Lösung.

    Das muss ja jeder selbst für sich entscheiden. Einen Weg für den Großteil des Zusammenlebens ebnet der Halter. Aber wenn es hier nicht um zB Ressourcen geht oder sowas wie einen genervten erwachsenen Hund wegen eines nervigen Welpen, sondern um echte Antipathie, dann kann man da nicht viel tun. Es ist eben eine Zwangsgemeinschaft und auch zwischen mehr als nur zwei Hunden im Rudel gibt es größere und kleinere Sympathien.

    Dass June nun den Welpen wirklich weg haben will (offensichtlich tot oder lebendig), kann man ja auch erst wissen, wenn der Welpe da ist. Gassibekanntschaften sind eben kein "der wohnt jetzt hier für immer".

    Jep, ich dachte halt, dass man sich das fragen/klar sein soll, bevor man das jetzt über lange Zeit versucht, mit Trainer in den Griff zu bekommen.

    Ist vielleicht auch eine Frage der Einstellung?

    Absolut, das wollte ich auch überhqupt nicht in Frage stellen. Aber ich finde, das muss man sich auf jeden Fall vorher klar machen, wenn man es versucht. Was ist das Ziel?Womit kann ich leben?

    Mein Statement dazu war ja auch nur eine Meinung. Ich bin halt auch extrem verwöhnt von meinen beiden und könnte es mir anders keinesfalls vorstellen.

    Mich würde mal interessieren, wie genau die erste Woche abgelaufen ist, bevor die Probleme offensichtlich losgingen.