Beiträge von -Ann-

    Da Rocky nicht geplant war, haben wir es bei ihm so genommen, wie es war.

    Mit Leni haben wir bewusst eine Hündin genommen. Weilwir uns eingebildet gaben, dass das Zusammenleben harmonischer ist.

    Also, die Hündin liegt mir vom Wesen her mehr, ist allerdings natürlich auch schon viel Theater mit den Läufigkeiten.

    Sollte uch irgendwann wirklich im Tierschutz suchen, läge mein Augenmerk vermutlich auf kastrierten Hündinnen.

    Argos ist gerade im Hausflur, beim Treppen hoch laufen, plötzlich mit einem riesigen Satz voll gegen das Fenster gesprungen. :ugly:

    Das hat Rocky mal bei der geschlossenen terassentür gemacht. Anschliessend ist er m8natelang nur noch in Begleitung durchgegangen...immer mit skeptischem Blick und als letzter...wenn alle anderen das unbeschadet überlebt haben.

    Mit meinen TÄ kann man gut reden, Dinge werden besprochen. Ich habe schon mal was abgelehnt, aber meist ist es eher so, dass ich mehr Diagnostik erbitte, als vorgeschlagen. So gehen ein Wirbelsäulenröntgen bei Rocky und eine Sono bei Leni auf meine Kappe. Aber das wird dann auch gerne gemacht. Ich begründe meinen Wunsch so, wie der TA mir begründet, warum er was machen will.

    Berufsbedingt bin ich da aber vielleicht auch ein zu extremer Verfechter von möglichst gründlicher Diagnostik.

    Meine Hunde haben keine KV.

    Nee das muss wirklich nicht sein. Wir haben das Leinepöbeln zu 90% im Griff, aber je nach Tagesform gibt's da schon ab und an noch Aussetzer. Die möchte ich - egal ob Welpe oder erwachsener Zweithund - definitiv noch in den Griff kriegen, bevor hier ein Zweiter einzieht.

    Das würde ich dir ganz unbedingt empfehlen. Würde ich beim nächsten mal auch so machen.

    Wie definierst du "souverän durch den Alltag gehen"?

    Ich muss dazu sagen, dass Rocky hier als extrem unsicherer Junghund aufschlug, der wirklich absolut nix kannte. Also gar nix.

    Ich hatte fmganz lange Arbeit, bis wir sicher durch den (sehr ruhigen) Ort gehen konnten. Die Sicherheit mit sämtlichen anderen Hunden konnte ich ihm leider nicht in Gänze vermitteln. Es ist viel viel viiiieeeel besser, als früher, aber immer noch weit weg von easy. Aber alles andere ist zum Glück kein Thema mehr und erlaubt, meine Aufmerksamkeit zu teilen. Das meine ich mit weitgehendst souverän im Alltag. Menschen und Umwelt sind kein Thema mehr.

    er wird diese Anleitung sehr wahrscheinlich ein Hundeleben lang benötigen,

    Same here.

    Aber du bringst mich gerade auf die Idee, mir vielleicht irgendwann erstmal den Hund einer Freundin auszuleihen, um zu schauen, wie gut oder schlecht Gassi mit 2 Hunden gleichzeitig funktioniert.

    Ja ist witzig! Zumindest waren wir das sicher für unser Umfeld. Ich weiss nicht, wie ist ich Knoten in den Leinen hatte.

    Freilauf war da schon einfacher, aber man muss halt trotzdem immer zwei auf dem Schirm haben, die nicht unbedingt immer nebeneinander stehen.

    Aber die sind sooooo süüüüß zusammen, das möchte ich nie wieder mussen und immer mindestens zwei Hunde halten.

    Ich finde das Thema interessant.

    Ich bin ja auch so ein rosawölkchen Mensch und habe mir das Leben mit eigenem Hund sehr sehr plüschig und romantisch vorgestellt. Klar, in unserer Familie gab es immer Hunde, aber die Verantwortung hatte nicht ich.

    Mit den eigenen Hunden sieht es dann schon anders aus und ich bin mit unsouveränem schlecht ausgewachsenen Drittehandhund recht unsanft auf dem Boden der Realität gelandet.

    Ja, er gibt natürlich auch den Lassiefaktor, also die schönen tollen Momente mit Körperkontakt und gemeinsam durch die Wildnis streifen.

    Aber es gehört nunmal so viel mehr dazu, gerade mit nicht perfektem Hund (meiner) und nicht perfekten Halter (ich meine mich selbst, bevor wer was anderes reininterpretiert).

    Ja, ich finde es wahnsinnig wichtig, darauf hinzuweisen, dass zur Hundehaltung auch eine sehr große Verantwortung dem Hund und der Umwelt gegenüber gehört.

    Und auch, dass Hundehaltung sehr kostenintensiv sein kann, gerade auch, wenn man nicht den topgesunden Hund vom super Züchter hat. Kann, nicht muss. Aber man muss darauf vorbereitet sein und ich finde es in keinster Weise verwerflich, das zu erwähnen.

    Unsere Hunde sind sicherlich auch ein wenig Kinderersatz, wenn man das so sehen will. Die Jungs sind erwachsen und eigenständig und sicher betüddeln wir die Hunde dadurch sehr. Wir verbringen sehr viel Zeit mit ihnen, sind besorgt, wenn sie krank sind, planen unsere Urlaube nach ihren Bedürfnissen, haben es so eingerichtet, dass immer jemand zur Betreuung zur Verfügung steht.

    Sie sind ein grosser Teil Lebensinhalt für uns und sicher, dass ist auch gut für die mentale Gesundheit, aber man kann/sollte sich nicht darauf stützen, dass das ihre Aufgabe ist. Im Gegenteil, ich sehe es so, dass wir für sie da sein müssen.

    Keine Sorge, das war es von mir.

    Welche Erfahrung habt ihr mit Welpe zu nicht-souveränem Ersthund?

    Hier. Ich.

    Rocky, damals 3 Jahre alt, als andere als souverän und eigentlich auch noch nicht fertig. Schwierig mit anderen Hunden. Er hatte seine Kumpels, ja, aber insgesamt war es einfach zu wenig.

    Daher sollte ein Zweithund her, damit er trotzdem auch genug hündischen Kontakt hat.

    Eingezogen ist Leni als winziges Händchen voll schwarzem Chihuahuamixknäuelchen von nichtmal 2kg.

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    Einzug war extrem unkompliziert und seitdem sind die beiden wie eins.

    Er hat sich hier zuhause verhalten wie der beste grosse Bruder der Welt.

    Sie hat sich draussen natürlich erst mal sehr viel an ihm orientiert, aber im positiven Sinne und er hat ihr einen kleinen Teil der grossen weiten Welt gezeigt. Soweit also perfekt und für Rocky war es ein 100%iger Gewinn. Würde ich also jederzeit wider machen.

    Aber natürlich guckte sie sich auch einiges an Blödsinn ab. So war es irgendwann nicht schön, zu einem exzellenten Leinenpöbler auch noch eine kleine mitmachende freche Kröte dabei zu haben.

    Ich hab mit ihr fast jeden Tag auch etwas alleine gemacht und wir waren auch getrennt im Training. An das Handling mit 2 Leinen musste ich mich eh erst mal gewöhnen...ansonsten sind wir immer gemeinsam unterwegs.

    Mein Fazit: Ich würde es heute anders machen und etst einen Welpen dazuholen, wenn der Ersthund soweit ist, dass ich sagen kann, wir gehen weitgehendst souverän durch den Alltag. Zwei Hunde gleichzeitig zu erziehen, also zb beimSpaziergang, wenn man damit null Erfahrung hat, ist schon eine Herausforderung und es läuft sicher besser, wenn man einen Gutläufer hat und sich besser auf das Kleinteil konzentrieren kann.

    Wir hatten das Glück, dass sie trotz, dass sie ein Upswelpe war sehr gut aufgezogen wurde. Sie ist auch ein ganz anderer Charakter, aber deutlich sicherer im Umgang mit zb anderen Hunden und sie kannte im Gegensatz zu Rocky damals schon sehr viel, war also auch viel umweltsicherer, woran er sich dann wiederum etwas anlehnen konnte. Seine Unsicherheit hat sie sich nicht abgeguckt, ist aber hin und wieder ins Leinenzicken mit eingefallen.

    Aber im Endeffekt hat es funktioniert. Klar haben wir noch unsere Baustellen, sie sind heute 3 und 6, aber sie profitieren auch sehr voneinander und es ist einfach schön, die beiden miteinander agieren zu sehen. Das hätten wir ihm alleine so gar nicht bieten können.

    Hatte also meine armen Hunde mit einer Gemüse Mahlzeit abgefertigt :see_no_evil_monkey: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Tiiiiieeeerschutz!!!!!!

    Also Leni ist da ganz straight. Wenn ich Erbsen und Möhren mi gekochten Hphnerfleischschnipseln Service, bekomme ich pikobello strahlend saubere Erbsen sortiert zurück, die könnte ich so wieder ins Glas füllen.

    Ich jubel die dann immer Rocky unter, weil, was der eine abgelutscht hat, schmeckt dem anderen umso besser.

    Leni frisst ja eh grundsätzlich nur, wenn Rocky kurz zuerst an ihrem Napf war und nicht tot umgefallen ist. Das beobachtet sie immer sehr akribisch. Muss ich mal filmen. Füttern ist bei uns echt ne Show.

    Ich verstehe die Kritik nicht, wenn man etwas fragt bekommt man eben auch Antworten die einem nicht gefallen.

    Dagegen spricht doch nichts. Das ist doch auch wichtig. Aber nach 10 Seiten immer wieder "in dieselbe Kerbe hauen" zu lesen explodiert der Kopf. Und wirklich konstruktive Beiträge dazwischen gehen nur allzu leicht unter.

    Mein Wunsch wäre halt: Wenn man seinen Beitrag geschrieben hat, vor dem Posten nochmal zu überlegen, ob das wirklich etwas Neues oder Sinnvolles ist oder ob dasselbe in grün bereits 256mal geschrieben wurde.

    Naja, wenn aber auf den geschriebenen Beitrag geantwortet wird, reagiert man doch da wieder drauf. Auf meiner Wolke nennt sich das Diskussion.

    Ich frag mich, wo diese 10km her kommen.

    Die sind wir früher auch täglich gelaufen. Vor anderthalb Jahren von einen Tag auf den anderen - Cut.

    Bei täglich einem km hab ich wieder angefangen und mich langsam - echt langsam wieder hochgerappelt. Jetzt sind wir so im Schnitt bei 5km pro Tag, plus Zusatzbeschäftigung Hundeplatz und die Kröten sind ganztägig im Garten.

    Es kommt auf das Gesamtpaket an, denke ich.