Unsere Hündin (2,5) hat das anfangs auch so gemacht. Ein Futter war erst super - ein paar Tage lang. Manchmal auch zwei, drei Wochen. Dann wurde es stehen gelassen. Trockenfutter war sowieso igittibäh. Alles, was draußen lag, war super und wurde sofort inhaliert. Alles, was wir gegessen haben, war natürlich auch super. Leckerchen gingen immer eine Weile lang und dann wurde die nächste Sorte Leckerchen verlangt.
Wir dachten, sie wäre einfach nur mäkelig und anspruchsvoll. Pudel halt.
Letztendlich hat sich aber heraus gestellt, dass sie alles mögliche nicht verträgt. Sie bekommt dann offenbar Bauchschmerzen und verknüpft das auf Dauer mit der Futtersorte, auch wenn sie die eigentlich mag.
Wir haben mittlerweile Reinfleischdosen und kochen den Rest selbst. Geht nicht anders. In den Komplett-Dosen sind immer Sachen drin, die sie nicht verträgt oder einfach viel Zeugs, von dem wir es nicht wissen. Gemüsedosen oder -flocken als Zusatz, die gehen sollten, frisst sie nicht. In den Trockenfuttern sind auch immer Zutaten drin, die sie nicht verträgt oder die nicht näher aufgeschlüsselt werden. Irgendwelches Spezial-Allergie-Trockenfutter ginge vermutlich auch, aber die sind ja sehr teuer.
Ich würde bei Deiner Hündin davon ausgehen, dass da ein gesundheitliches Problem hinter steckt. Allergien/Unverträglichkeiten kann auch ein alter Hund noch entwickeln. Wenn kochen geht, würde ich kochen. Mir wäre diese Variante lieber, als mich ewig mit dem Problem herum zu ärgern und tausend und ein Futter auszuprobieren. Vor allem geht es dem Hund damit ja auch nicht gut.
Du kannst ja vorkochen und einfrieren, wenn Du nicht täglich kochen willst.
Mal ehrlich, Dein Hund ist schon 14 Jahre alt. Da musst Du doch nur noch für einen absehbaren Zeitraum kochen. Alte Tiere machen eben oft mehr Arbeit als jüngere.