Beiträge von Drasleona

    Wäre mir auch lieber gewesen. :D Ich hab's nicht als "Geschwätz" bewertet, deswegen passte das dann für mich.

    Aber dann musst du eine der wenigen Anbieter nehmen, die einen Kündigungsschutz vertraglich drin haben (und dann noch ganz genau gucken, ob der nicht auch auf x Jahre oder so begrenzt ist).

    Ja da hast du wohl Recht.

    Ich find's ganz schwierig gerade, die Versicherungen miteinander zu vergleichen. Der Kündigungsschutz nützt einem ja beispielsweise nichts, wenn die Versicherung ansonsten nur Murks ist (hypothetisch), daher ist das nur einer von ganz vielen Punkten, die relevant sind.

    Mein Versicherungsmensch von der Allianz hat mir zugesichert, dass es so gut wie noch nie (er wusste von keiner) zu Kündigungen nach Schadensfällen kam. Es gibt keinen vertraglichen Kündigungsschutz, aber er versicherte mir glaubhaft, dass es quasi sicher nicht passieren wird.

    Da ist mir eine entsprechende vertragliche Vereinbarung doch deutlich lieber als das "Geschwätz" einer Person, die gerade ein Produkt verkaufen will und das entsprechend gut darstellt, nicht böse gemeint.

    "Fehlentwicklungen" wird in den Kundeninformationen auf Seite 19 ausgeführt, wie ich mittlerweile herausgefunden habe. Betrifft so ziemlich alles, was am Hund schief wachsen kann. Wenn sich also eine Überraschungstüte aus dem Tierschutz als Montagsmodell mit HD/ED, Patellaluxation und Rolliedern herausstellt, dann gibt es für all diese Erkrankungen max 5.000€ für die gesamte Versicherungsdauer..


    Wo hast du gefunden, dass rassespezifische Erkrankungen voll abgedeckt sind? In den Kundeninformationen wurde hier nicht unterschieden (Zumindest nicht in dem Teil, den ich gelesen habe). Das wäre ja dann ja ggf. wieder interessant.

    Entschuldige, da haben sich unsere Beiträge überschnitten. Tatsächlich finde ich zu rassespezifischen Erkrankungen in der Kundeninformation auch nichts, aber im "Leistungsvergleich" ist in der Zeile "rassespezifische Erkrankungen" bei beiden Voll--Krankenversicherungstarifen ein Haken gesetzt, in Klammer ist die Einschränkung von 5.000 Euro bei Fehlentwicklungen genannt.

    Ist jetzt die Frage: gibt es rassespezifische Erkrankungen, die keine Fehlentwicklungen sind? Die Klassiker HD / ED / Brachyzephalie und ihre Folgen sind ja ausdrücklich Fehlentwicklungen.

    Ich hab gerade nochmal geschaut.

    Rassespezifische Erkrankungen sind unbegrenzt abgesichert. "Fehlentwicklungen" sind bis 5000 Euro versichert. Über den Begriff wurde schon einmal gerätselt, oder?

    P.S.: Hab eine Definition in der Kundeninformation der Hanse Merkur gefunden. Jetzt muss ich nur noch beim Thema Selbstbeteiligung durchblicken 😅 generell fällt die für jeden Versicherungsfall gesondert an, im Rahmen der "allgemeinen Behandlung" aber nur einmal jährlich.

    Wo liegen denn die Vorteile der Allianz gegenüber der Hanse Merkur? Ist ja doch ein ganz ordentlicher Preisunterschied, der ja irgendwie begründet sein muss?

    Und hat die Allianz auch einen Kündigungsschutz?

    Hanse Merkur schließt soweit ich weiß erblich bedingte Krankheiten aus. Das macht die Allianz nicht. Bei der Allianz müssten auch die Zähne mit versichert sein.

    Zähne lassen sich bei der Hanse Merkur zumindest als Zusatz auswählen.


    Wie darf man sich das mit den Erbkrankheiten eigentlich bei Mischlingen vorstellen? Da könnte man ja bei jeder Erkrankung sagen, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie erblich bedingt ist. Wird dann tendenziell immer bezahlt oder nie?

    Gerade Du bist doch hier reingepoltert mit sehr polarisierenden Äusserungen.

    Du meinst folgende Beiträge?

    Man sollte generell bei der Hundeanschaffung alles ganz genau abwägen.

    [...]

    Das Thema hier hat doch ganz gut aufgezeigt, dass die meisten Probleme, die unseriöse Vertreter verursachen, auf beiden Seiten gleichermaßen existieren. Und genau so, dass seriöse Zucht und seriöser TS beide ihre Berechtigung haben und dass jeder für sich individuell entscheiden darf ohne für die Entscheidung verurteilt zu werden.

    Es würde der Diskussion gut tun, auf keiner der beiden "Seiten" bestimmte Faktoren zu verallgemeinern und zu sagen "das ist immer so", weder positiv noch negativ.

    Ich würde mir wünschen, dass wir jeweils das ganze Spektrum betrachten und nicht nur die Position, die unserer persönlichen Ansicht am besten ins Bild passt.

    Ich würde mir außerdem wünschen, dass jedem selbst überlassen wird, was er "schlimmer" findet.

    Ich habe lange genug über einen Rassehund nachgedacht, wie man wirklich mehr als ausführlich in diesem Forum nachlesen kann. Ich habe mehrmals betont, dass beide Optionen (sofern jeweils seriös) ihre Berechtigung haben, dass es für beide Optionen gute Argumente gibt, etc.

    [...}

    Wäre es nun andersherum, dass permanent nur gegen die Zucht argumentiert würde, würde ich pro Zucht argumentieren, weil ich für andere eben beides vertretbar finde (bitte zu unterscheiden von dem, was ich für mich selbst entscheide).

    Dass du mich persönlich nicht leiden kannst und als arrogant bezeichnest hab ich mir selbst zuzuschreiben, ohne Frage, aber inhaltlich ist es einfach falsch, dass ich hier "polarisiert" hätte. Im Gegenteil.


    Und mir wurde seitenweise dargelegt, warum ich all das, was ich vom Züchterhund wollte, auch vom TS-Hund haben kann

    Das habe ich nun nicht genau nachgesehen, aber meiner Wahrnehmung nach war es doch vielmehr so, dass immer dargelegt wurde, dass MAN die jeweils genannten Eigenschaften auch im Tierschutz finden kann. Ich kann mich nicht erinnern, dass hier jemand persönlich angegriffen wurde im Sinne von "Du hättest deinen Hund im Tierschutz holen müssen!" oder habe ich da etwas vergessen?

    Wenn jemand beispielsweise darstellt, dass man Immer-dabei-Hunde auch im TS findet ist das doch kein Angriff auf die Halter von Zuchthunden. Wenn man das halt selbst so interpretiert, ja gut, da sollte man dann halt auch über seine eigene Wahrnehmung nachdenken..

    Aber wie gesagt, vielleicht habe ich mir die entsprechenden Angriffe auch nicht gemerkt. Die wären natürlich nicht richtig, wenn sie stattgefunden haben sollten.

    Also zuerst einmal möchte ich mich für meine Wortwahl gestern entschuldigen, das war unangemessen, tut mir wirklich sehr leid. @Langstrumpf Ich wollte dich weder verletzten noch beleidigen, bitte entschuldige.


    Du bist hier reingeschneit, nachdem es schon viele Seiten lang um das Thema ging, hast meine Antwort für mich "korrigiert"

    und kommst mir jetzt so.


    Wenn man das unmoralisch findet, dass ich solche Anforderungen habe - gerne. Es ist sicher egoistisch. Ein Haustier halten ist für mich immer egoistisch.

    Ich habe mir jetzt mal die letzten fünf Seiten dieses Themas durchgeschaut und konnte keinen Vorwurf finden, dass die Anschaffung eines Hunds vom Züchter egoistisch wäre. Der Vorwurf kam früher in diesem Thema auf, ja, die Diskussion war inzwischen aber an einer anderen Stelle. Durch deine Formulierung machst du genau dieses "Die Pro-TS-Seite wirft mir vor..." wieder auf, obwohl es keinen Vorwurf gegeben hat. Das war schon mehrfach in diesem Thema so (nicht von dir sondern generell) und ist mir negativ aufgestoßen. Man stellt sich damit als Opfer unangebrachter Hetz-Tiraden dar (überspitzt ausgedrückt), die es aber tatsächlich (in dem Moment) gar nicht gibt.


    2. Es ging Rückgabe an Züchter, wenn es absolut nötig WÄRE. Krankheit, etc. Es wird ja immer über den berühmten Plan B gesprochen, nicht wahr? Ein guter Züchter ist ein Sicherheitsnetz. Warum ich zu dem Zeitpunkt in meinem Leben sowas wollte, geht dich nun wirklich nichts an.

    Ich habe extra nachgefragt, wie du das gemeint hast, und danke dir für die Erklärung. So kann ich den Gedankengang nachvollziehen.


    1. Ich brauche keine Argumente "pro Züchter". das ist alles kein Pro und Contra für mich, wie schon hundertmal geschrieben.

    Natürlich brauchst du das nicht, niemand braucht das und niemand muss sich rechtfertigen. Aber genau das ist doch das Thema hier seit immerhin 41 Seiten: Es werden Argumente Pro und Contra Zucht und Pro und Contra Tierschutz vorgebracht.

    Dass es für dich kein Pro und Contra ist kann ich nun nicht ganz einordnen, denn ich denke, dass die meisten, die vor einem Hundekauf stehen, durchaus Pro und Contra beider Seiten für sich abwägen.


    3. Ich würde mal genau hinschauen, ob du vielleicht ein bisschen arg durch deine wie-auch-immer-gefärbte Brille guckst beim Lesen. Mich musst du nicht vom Tierschutz überzeugen - aber wenn du so jemandem gegenüber auftrittst, den du überzeugen möchtest, musst du dich nicht wundern, wenn derjenige irgendwann feindselig reagiert. Deine Interpretation meiner Worte ist, das kann man nicht anders sagen, verletzend und beleidigend. Ob du deiner "Mission" damit einen Gefallen tust... ich bezweifel das.

    Hierzu zitiere ich meine Aussage:

    Und genau so, dass seriöse Zucht und seriöser TS beide ihre Berechtigung haben und dass jeder für sich individuell entscheiden darf ohne für die Entscheidung verurteilt zu werden.

    Ich frage mich, warum man in diesem Thema anscheinend immer "einer Seite" angehören muss, von der man "andere überzeugen" will und in deren "Mission" man unterwegs ist. Ich gehöre keiner Seite an. Ich habe lange genug über einen Rassehund nachgedacht, wie man wirklich mehr als ausführlich in diesem Forum nachlesen kann. Ich habe mehrmals betont, dass beide Optionen (sofern jeweils seriös) ihre Berechtigung haben, dass es für beide Optionen gute Argumente gibt, etc.

    Ich habe den Eindruck, dass ausgerechnet die Vertreter, die für sich ausschließlich Zuchthunde in Betracht ziehen, dieses "Fazit" so nicht stehen lassen können. Da wird immer wieder gegen den Tierschutz argumentiert, immer wieder Neues vorgebracht - und ja, dann argumentiere ich pro Tierschutz. Wäre es nun andersherum, dass permanent nur gegen die Zucht argumentiert würde, würde ich pro Zucht argumentieren, weil ich für andere eben beides vertretbar finde (bitte zu unterscheiden von dem, was ich für mich selbst entscheide).

    Wenn man das unmoralisch findet, dass ich solche Anforderungen habe - gerne. Es ist sicher egoistisch. Ein Haustier halten ist für mich immer egoistisch.

    Ich picke den Satz heraus, aber möchte mich mit meiner Aussage auf deinen gesamten Beitrag beziehen:

    Ich finde es unmöglich, dass du mir mit dieser Antwort unterstellst, dass ich das Gegenteil behauptet hätte. Du unterstellst damit, ich hätte die Entscheidung für einen Zuchthund als falsch dargestellt. Diese Art finde ich dreist und ist aus meiner Sicht keine Grundlage für eine vernünftige Diskussion.


    Zum übrigen Inhalt:

    Plakativ dargestellt, verstehe ich dich richtig, dass eines deiner Argumente pro Züchter ist, dass du den Hund schneller wieder los wirst, wenn es nicht passt, weil es dafür ja mehr Abnehmer gibt? So kam es bei mir gerade an, ich will dir aber keine falschen Worte in den Mund legen.