Beiträge von Ernalie
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Hallo,
mein 7 Monate alter Pudelmix mag sein Welpenfutter (Josera Surf&Turf) seit einiger Zeit nicht mehr. Sie rührt es nicht an. Ich hab versucht, es auszusitzen. Aber dann hat sie über 3 Wochen maximal 1/3 ihres eigentlichen Bedarfs gegessen und nicht mehr zugenommen.
Ich hab das dann, weil sie es eigentlich gut vertragen hat, und wir noch ca 10kg hatten, mit Nassfutter gemischt. Auch nicht so super. Zumal sie meistens das Trockenfutter wieder ausgespuckt hat.
Nun hat sie gestern bei Fressnapf einen halben Napf Premiere Soft vernichtet. Ich hab dann einen kleinen 1kg Sack davon gekauft. Sie isst es anscheinend gerne. Ich finde aber die Zusammensetzung für den Preis.. sagen wir Mal ungünstig.
Ich möchte es jetzt gerne mit Platinum versuchen, wenn ihr das Halbtrockene gefällt. Bin mir aber unschlüssig, ob ich noch das puppy nehmen soll, oder direkt adult. Ich weiß, die Meinungen gehen weit auseinander.
Ich brauche Entscheidungshilfe.

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Naja, wenn man z. B. Ärzte privat kennt
Ich hoffe, dass diese Ärzte sich nicht strafbar machen wollen indem sie Benzodiazepine ohne echte Indikation verschreiben.
Wobei ich glaube, dass man Humanpräparate immernoch vom Tierarzt bekommen kann, wenn das vorgesehene Medikament ausprobiert wurde, aber nicht wirkt. Also wenn Sileo nix gebracht hat, könnte auch der Tierarzt das Alprazolam verschreiben.
Genau. Es müssen allerdings erstmal die Medikamente erfolglos gewesen sein, die extra für diese Indikation freigegeben sind. Erst dann darf auf andere Mittel ausgewichen werden.
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Man kann es sich aber anderweitig besorgen.
Hinterm Bahnhof?
Im Ernst: wo denn? Alprazolam ist Xanax und ein Benzodiazepin. Ich hoffe, dass man das nicht einfach so anderweitig besorgen kann. 🤔
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als ich mit meinem TA per Whatsapp
Naja. Ich schließe daraus, dass du deinen Tierarzt etwas besser kennst, wenn du mit ihm über WhatsApp kommunizierst. Oder er ist total verrückt, sich neben der Praxis noch Kommunikation über WhatsApp ans Bein zu binden. (hier wäre auch die Frage, wie Datenschutzkonform das so ist für eine Praxis..).
Aber grundsätzlich glaube ich auch, dass es nicht viele Tierärzte gibt, die aus einem raus quetschen was geht.
Als Lena eingeschläfert wurde, hat die Tierärztin mich ernst angeguckt und gesagt: "ich glaube, ihr Hund möchte nicht mehr leben".
Ich bin zwar an sich eher der Meinung: "lieber 2 Tage zu früh als einen Tag zu spät", in der Situation konnte ich das aber überhaupt nicht mehr einschätzen und hätte sicher noch mehr Medikamente und Untersuchungen bezahlt, wenn sie mir gesagt hätte, dass es helfen könnte. Hat sie aber nicht.
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Das hat doch auch niemand behauptet 🤔
Nur, dass solche Kosten beim Tierarzt wohl eher (zum Glück) eine riesige Ausnahme sind. Na klar kann man eben selbst diese Ausnahme auch sein. Die Wahrscheinlichkeit ist aber größer, dass man einer derjenigen ist, die vollkommen durchschnittliche Kosten haben.
Hmmm, also ich hatte jetzt mit 3 von 4 Hunden echt Pech was die Kosten angeht.
Bei einer Hündin hatte ich es insofern in der Hand, als dass ich sie auch zwei kostenintensive Jahre früher hätte einschläfern lassen können. Waren 600€ mntl. (größtenteils alte GOT) die ich da berappt habe und war einfach purer Luxus, dass ich das konnte.
Bei den anderen beiden war es aber anders:
Der Rüde hatte einen BSV, der einfach nicht besser wurde. Also wurde zu größerer Diagnostik gegriffen - am Ende hatte er nen schlimmen Tumor und musste umgehend eingeschläfert werden. 3000€ in 4 Monaten, noch mit der alten GOT. Wäre es nicht der Tumor gewesen, sondern wie vermutet der BSV, dann wäre als nächster Schritt eine OP eine Option gewesen - wären auch nochmal um die 3000€ gewesen. Oder man hätte halt an dem Punkt eingeschläfert.
Die andere Hündin hatte innerhalb von 3 Monaten zwei OPs. Nix lebensbedrohliches, aber auch keine Sache, die man hätte lassen können. Gab schlimme Komplikationen, sodass am Ende noch eine dritte OP notwendig wurde. Hat mich in Summe fast 5000€ gekostet, diesmal neue GOT. Eine Einschläferung stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte und das nicht, weil ich das auf Teufel komm raus nicht wollte, sondern weil sie nicht in dem Sinne krank war. Gestorben ist sie leider trotzdem an den Folgen der Narkose, was den Betrag natürlich irgendwie bitterer macht.
Klar ist der Labrador, der 17 wird ein Einzelfall. Genauso, wie der Pointer mit dem Nervenscheidentumor, das ist absolut nix Gängiges. Und schon gar nicht die dämliche, nutzlose Speicheldrüsenzyste, die meine Bracke gleich 2x innerhalb kürzester Zeit hatte. Sind vermutlich alles Sachen, die ich so nie wieder haben werde. Aber ich bin echt n bisschen kuriert von meinen „Einzelfällen“ der letzten 5 Jahre.
Hund Nummer 4 hatte übrigens einen krassen BSV. Der wurde geröntgt und hat ne Weile Physio bekommen. Der BSV war sehr krass, operabel war er aber ohnehin nicht, also haben wir konservativ behandelt und es hat kaum was gekostet. Glück gehabt, beim Großteil meiner Hunde sah es aber wie gesagt leider anders aus.
Und natürlich ist das jetzt total anekdotisch. Aber wenn ich mich in meinem Umfeld so umgucke, kann ich echt nicht behaupten, die große große Ausnahme zu sein.
Sieht in meinem Umfeld anders aus.
Und bei meinen eigenen Hunden auch. Übermäßige Tierarztkosten hat davon keiner verursacht.
Operationen sind nochmal eine ganz andere Nummer. Da halte ich Versicherungen sogar für sinnvoll.
Und, ich kann's nur immer wieder sagen, gerade mit einem Hund, der regelmäßig massive Kosten verursacht, würde ICH mich mit ner Versicherung nicht sicher fühlen. Aber das wurde ja jetzt schon etliche Male durch diskutiert. Am Ende soll jeder es so machen, wie er es für richtig hält.
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Man braucht das nicht runterspielen nach dem Motto "ach, das gibt es in echt gar nicht" und auch nicht meinen, dass solche Situationen frei erfunden sind.
Das hat doch auch niemand behauptet 🤔
Nur, dass solche Kosten beim Tierarzt wohl eher (zum Glück) eine riesige Ausnahme sind. Na klar kann man eben selbst diese Ausnahme auch sein. Die Wahrscheinlichkeit ist aber größer, dass man einer derjenigen ist, die vollkommen durchschnittliche Kosten haben.
Ich will die ganze Diskussion gar nicht nochmal aufrollen. Aber bei derartigen (dauerhaften) Kosten würde ich mich aus den Gründen der letzten Seiten auch mit einer Versicherung nicht abgesichert fühlen.
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Würdet ihr da morgen noch was vom TA besorgen? Wenn ja was?
Ja, würde ich. Wenn ich jetzt schon merken würde, dass mein Hund bei einzelnen Knallern in Unruhe gerät, wäre es mir lieber, was da zu haben. Sileo hatte ich bei meiner Hündin (mit dem Feuerwerks-Trauma) mal. Am Ende weiß ich nicht, obs was gebracht hat. Wir haben seit dem "Erlebnis", dass wir plötzlich nach einem Laternenumzug in einem schallenden Feuerwerk standen, alle Silvester bei meinen Eltern auf dem Dorf verbracht, mit Außenjalousien unten und Musik an. Da war vom Geknalle nicht mehr viel Übrig. Bei Sileo ist die Anwendung leider etwas tricky und ich weiß bis heute nicht, ob ich das richtig geschafft habe. Das muss nämlich durch die Schleimhäute aufgenommen werden und wirkt nicht, wenns geschluckt wird.
Also im Zweifel bei Unsicherheit diesbezüglich lieber etwas anderes erbitten.
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Da will man nicht wissen, was die Versicherung kosten soll, wenn der Hund 12 ist...
Ja, genau das meine ich...
Das hab ich hier vor einigen Seiten lang und breit diskutiert. Und das wurde mit der Argumentation: "In den Vertragsbedingungen steht ja, dass die Kosten steigen" abgetan. Aber dass diese Versicherungen wirklich komplett wahllos die Beiträge erhöhen können (und es auch tun) ist für mich ne vollkommen andere Sache.
So passiert gerade bei Freunden:
Versicherung besteht seit 10 Jahren, Beitrag ist bis auf Altersanpassungen immer stabil gewesen. Hund ist jetzt 12 Jahre alt. Jetzt wurde der Betrag fast verdoppelt.. Ja, was macht man da? Versicherung kündigen? Bei einem 12 Jahre alten Hund? Wo jetzt die größte Wahrscheinlichkeit existiert, dass Kosten entstehen? Oder in den sauren Apfel beißen und weiter bezahlen?
und ich weiß von einer anderen Versicherung, die gerade aufgekauft wurde, dass die Beiträge teilweise verdreifacht werden in bestimmten Fällen, um die Kunden, die viel Kosten "loszuwerden".
Tut mir übrigens sehr leid, dass es euch getroffen hat (und dann auch noch so hart..).