Unser Benny (Briard-Mix) wurde mal als Löwe bezeichnet. Das war niedlich. Ein kleiner Junge, so 3-4 Jahre blieb wie erstarrt stehen und rief: "Mama, ein Löwe, ein Löwe!". Er war dann ganz glücklich, aler er ihn streicheln durfte. Er war sicher der Held im Kindergarten.
Unseren Siggi, 8 Monate alter Briard, wurde noch nie verwechselt. Meist fragen die Leute einfach nur, was das für eine Rasse ist. Aber es gibt auch einige, die den "süßen Briard" erkennen.
Nein, zu alt ist er auf keinen Fall. Unsere beiden ersten Hunde kamen aus dem Tierheim und waren schon etwas älter. Sie haben beide das Alleinesein gut gelernt.
Ich würde es langsam angehen. Euer Hund ist erst seit 8 Tagen bei Euch. Da wäre mir Bindungsaufbau wichtiger, als alleine bleiben.
Wir haben auch seit Mitte August einen Welpen. Er kam mit 8 Wochen zu uns. Das Alleinebleiben haben wir so nebenbei mit eingebaut. Wenn er auf seinem Platz geschlafen hat, haben wir den Raum verlassen und die Tür angelehnt. Dann später die Tür geschlossen. Er braucht noch viel Ruhe und die findet er nicht, wenn wir durchs Haus wuseln.
Da ich zweimal die Woche im Home Office arbeiten kann, nutze ich die Zeit fürs Training. Ich bin im Arbeitszimmer und unser Siggi schläft im Flur. Das klappt schon ausgezeichnet.
Aktuell sind wir soweit, dass er auch mehrere Stunden alleine bleibt und schläft. Dafür haben wir uns drei Monate Zeit gelassen. Unseren Jahresurlaub haben wir für diese Zeit aufgespart.
Es wird schon werden. Lasst ihn noch ein wenig bei Euch ankommen.
Wir sind nun in der dritten Woche Zuhause. Siggi hat sich eingelebt und wir kommen ganz gut zurecht. Bisher ist auch noch fast alles ganz geblieben. OK, die Dichtung der Wohnzimmertür wurde fachgerecht entfernt und die zarge angenagt. Aber die Tür soll sowieso mal ausgetauscht werden. Da ist das nicht so tragisch.
Was aber nicht so gut ist: Siggi frisst im Garten wirklich alles, Blätter, Blüten (wird schon weniger) und jede Menge Gras/Moos/Erde (wird eher mehr). Da weiß ich noch nicht, wie wir das am besten unterbinden. Tauschen des Maulinhalts gegen Leckerli funktioniert gut. Aber das kann es nicht auf die Dauer sein. Habt ihr da eventuell einen guten Tipp?
Ansonsten erleben wir ganz viele positive Sachen zusammen. Wir waren schon mehrmals am See und Siggi liebt das Wasser.
ich bin ja schon länger im Forum unterwegs. Nach dem Tod unserer Hündin Emma war ich über ein jahr nicht mehr aktiv, habe nur ab und zu quergelesen. Die Trauer um Emma ließ es einfach nicht zu.
Aber nun ist wieder ein Hund bei uns eingezogen, es ist wieder Leben in der Bude!
Unser Siggi stammt aus Ilmenau und ist ein waschechter Briard oder Berger de Brie. Aktuell ist er 10 Wochen alt und hält uns auf Trab.
Sicher werde ich nun wieder aktiver hier sein.
Nun muss ich erst mal wieder üben, wie es hier im Forum mit dem Einfügen von Fotos funktionierte. Das ist ja doch komplizierter als in anderen Foren.
Ich bin nur noch für zwei Tage in diesem Thread. :-)
Am Freitag holen wir unseren (Mister) Siggi von unseren Züchtern. Es ist der "M"-Wurf. Da sollte es ein Name mit "M" für die Papiere sein. Aber uns gefällt "Siggi", daher in den Papieren "Mister Siggi". OK
Es ist ein Briard-Rüde. Wir waren schon 3x zum Kennenlernen dort. Es war jedes Mal toll. Insgesamt sind es 12 Welpen, 8 Mädels und 4 Jungs. Und bei jedem Besuch sahen sie anders aus, waren im Verhalten anders. Gestern war die eU-Untersuchung (Ektopischer Ureter). Kannte ich bis dahin nicht, alle 12 sind kerngesund.
Freitag geht es früh auf die 2,5-stündige Fahrt. Wir sind nun doch schon etwas aufgeregt. Zuhause ist alles vorbereitet (denken wir zumindest). Und wenn nicht, kriegen wir das auch spontan hin. Wir versuchen uns keinen Stress zu machen. Die Welpenzeit soll für alle ein tolles Erlebnis werden. Es ist unser erster Welpe. unsere beiden vorherigen Hunde waren aus dem Tierschutz. Aber dieses Mal hat einfach nichts gepasst und wir wollten auch die Erfahrung, einen Welpen großzuziehen, erleben.
Ich würde sofort operieren lassen! Mir sind zwei Hunde aufgrund von gestreuten Milztumoren gestorben. Milztumore wachsen sehr schnell, streuen gern in Leber und Lunge. Wir haben sie leider immer erst zu spät entdeckt, als eine OP nicht mehr möglich war. Wenn ich die Chance gehabt hätte, die Dinger im Anfangsstadium entfernen zu lassen, würde meine Emma heute noch bei mir sein. Abwarten bringt doch nichts, der Tumor wird nicht von alleine verschwinden.
Am 15. Mai hatte ich von unserem ersten Hund und dessen Milztumorgeschichte berichtet.
Seit Freitag haben wir nun dieselbe Diagnose bei unserer Emma! Wir waren bei unserer Tierärztin, weil ich einen neuen Knoten unter der Haut gefunden hatte. Vor einem Jahr hatten wir erfolgreich einen bösartigen Hauttumor entfernen lassen. Leider war nun ein Rückfall zu verzeichnen. Wir ließen auch gleich die Milz untersuchen. Emma hat mehrere große und kleine Tumore in der Milz. Ein großer befindet sich direkt am Rand. Dieser ist wohl extrem gefährdet zu platzen. Wir warten eigentlich nur noch aufs Blutbild. Die Werte waren schon die ganze Zeit schlecht. Eine OP würde Sie damit wahrscheinlich nicht überleben.
Nachdem wir das ganze Wochenende darüber geredet (und geweint) haben, steht für uns fest, dass Emma nicht weiter leiden soll. Wir werden Sie schweren Herzens gehen lassen und dabei bis zum letzten Atemzug bei Ihr bleiben.
Ein neuer Hund kommt mir dann nicht wieder ins Haus. Diese Trauer macht mich jedesmal monatelang völlig platt.
Ich kann Dir keinen Rat geben, das musst Du selbst entscheiden.
Aber wir hatten exakt die gleiche Diagnose bei unserem Benny vor 8 Jahren. Der Milztumor hatte schon in die Niere gestreut. Benny brach beim Gassigehen immer wieder zusammen. Unsere Tierärztin war gegen eine OP, die Tierklinik hätte gern operiert, sagte aber gleich, dass die Nierentumore nicht entfernbar sind. Die OP hätte das Leben von Benny sicher etwas verlängert, aber zu welchem Preis?! Wir hatten uns schweren Herzens dagegen ausgesprochen. Wenige Tage später ging es Benny so schlecht, dass wir Ihn von seinen Leiden erlöst haben. Unsere Tierärztin kam zu uns nach Hause und wir haben hinterher alle gemeinsam geweint. Es war die schwerste Entscheidung in meinem Leben. Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich daran denke.
Aber wir sind der Meinung, dass wir unserem geliebten Hund eine lange Zeit des Leidens ersparen konnten. Er hatte eine tolle Zeit bei uns, nachdem die erste Hälfte seinen Lebens nicht gut war (vom Vorbesitzer geschlagen und zum Glück im Tierheim abgegeben).