mal ne blöde Frage, hier sind doch sicher auch Singles so um die 40 und ohne Familie (also auch keine Geschwister oder so). Habt ihr manchmal ''Angst' allein zu sein? Also auch bezogen auf später mal.
Ich bin grundsätzlich gerne alleine, bin nun seit fast 6 Jahren Single ('unfreiwillig' nach knapp 15 Jahren Beziehung, von der ich wohl nie ganz loskommen werde) und habe nur meine rd. 200km entfernt lebenden Eltern, die fast 80 sind. Bin kein soooo geselliger Typ und Freunde habe ich auch eher nicht so. Gute Bekannte, ja. Aber richtige Freundschaften fallen mir schwer, ich bin einfach zu gerne 'für mich'.
Irgendwie holt mich das gedanklich gerade aber alles so ein bisschen ein und macht mich auch traurig.
Danke für Eure lieben Antworten! Sozialkontakte 'hochfahren'....ich finde das so schwierig. Ich kann das einfach gar nicht, schon immer bin ich eher allein und war damit auch immer fein. Aber mit 15 Jahren Beziehung war ich einfach in meiner kleinen Welt glücklich und habe nie gelernt Menschen kennen zu lernen.
Ach ich weiß nicht, warum das heut so fest in meinem Kopf sitzt, dass es sich wie ein Weltuntergang anfühlt. Tut aber gut, hier zu lesen und zu schreiben- allein ist man damit ja tatsächlich nicht
Nein, die Angst habe ich nicht mehr. Ich bin allein.
Kein Mann mehr, kein Kind, keine Geschwister, Cousins und Cousinen (älter, z.T. deutlich, als ich) wohnen 500km weit weg. Sozialkontakte? Kollegen und Nachbarn.
Haus (nicht abbezahlt, zu groß für mich allein), Garten, Hunde - das sind meine Hobbies (ok., DF natürlich auch
).
Bis zur Rente hab ich noch hmh, so 9 Jahre. Wenn alles gut geht, ist das Haus bis dahin abbezahlt. Wahrscheinlich werde ich über einen Verkauf nachdenken, wenn meine jetzigen Jungs mich verlassen. Und dann vom Erlös ne Mietwohnung zahlen. Also neue Umgebung, keinen Menschen kennen, und eh einsiedlerisch eingestellt sein.
Krank werden darf ich nicht - hab keinen, der die Jungs versorgen kann.
Arbeitsunfähig werden darf ich auch nicht, dann reicht das Geld nicht mehr fürs Haus, d.h. Heim weg - und in der Folge mindestens Abgabe eines meiner Jungs, vermutlich beider.
Urlaub - die Zeit brauch ich, um Liegengebliebenes zu schaffen.
Sozialkontakte hochfahren - hab ich keine Zeit für. Ist eh nicht so meins, wie bei Dir auch. Und nach dem Job kommen Hunde, Haus, Garten - und dann schlafengehen.
Geht halt mittlerweile auch alles etwas langsamer - ist doof, wenn man alt wird.
Aber es geht - und man kann sich mit vielem arrangieren, was man früher nicht für möglich gehalten hätte. Ich werds schaffen, solange ich muss. Pflichtbewusstsein hilft einem durch viele Tiefs durch.