Beiträge von CundC

    Ich hab ja keine Hoffnung auf schöne Tomaten, dafür hab ich sie viel zu spät keimen lassen, aber einfach sterben deswegen kann sie ja nicht?

    Tomaten brauchen ca. 60 Tage von der Blüte bis zur Reife (je nach Sorte unterschiedlich, kann auch bis zu 90 Tagen sein), Bei 60 Tagen hättest Du noch Chancen. Nicht auf viele, aber doch einige Tomaten.

    Ist zwar ein bisschen Off topic, aber natürlich bleibt mehr als nur Innereien über, wenn man guten Kontakt zum Schlachthof hat: Köpfe, Karkassen, Blut, Notschlachtungen, zu alt etc., so kaufen auch Zoos. Ich weiß nicht, ob es heute noch Freibanken oder den Schlachthöfen angeschlossene Verkaufsstellen, gibt. Ich glaube schon, dass man so gut füttern kann, wenn man entsprechend ergänzt. Daran wird es wohl hapern

    Kopf - hast Du recht, ist aber nicht viel Fleisch, sondern mehr Bindegewebe und Fell

    Karkassen - das sind blanke Knochen, davon darf man auch nicht zuviel füttern (Knochenkotgefahr)

    Blut - möglich

    Notschlachtungen - wieviele gibt es davon in einer Schlachterei und wie häufig?

    Das Problem bei den Schlachtern ist, dass der lebensmitteluntaugliche Teil komplett getrennt vom lebensmitteltauglichen Fleisch gelagert und sehr schnell entsorgt werden muss. Die Möglichkeit, das auch nur über Nacht zu lagern, hat auch nicht jeder Schlachter.

    Und wir reden hier nicht von, wie bei mir 2 Hunden und einem kleinen Landschlachter, sondern von 100 Hunden mit einem täglichen Bedarf von rund gerechnet 500g Fleisch zzgl. Knochen pro Tag pro Hund. Ich glaube ganz einfach nicht, dass das ein Schlachtbetrieb regelmäßig leisten kann.

    Ja aber auch die müssen ja täglich angekarrt werden und welcher Bauer schenkt schon 365 Tage im Jahr ne halbe Kuh

    Bei Facebook stand mal, sie haben Beziehungen zu einer Schafschlachterei in der Nähe, da bekommen sie überwiegend Innereien, kann kostenlos abgeholt werden. Aber da müsste es auch günstig Muskelfleisch, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist, geben.

    Muskelfleisch, das nicht zum menschlichen Verzehr geeignet ist, ist ja eigentlich nur rund um die Einstichstelle zum Ausbluten am Hals. Der Rest (die kleinen Fitzelchen, die beim Sauberschneiden der guten Fleischstücke abfallen) geht in die Wurst oder ins Hack. Es gibt nicht viel an Schlachtresten außer Innereien, speziell Pansen. Und selbst Pansen findet man regional unterschiedlich auch in den Menschenfuttertruhen.

    Mit den Schlachtresten einer Kuh schaffe ich es erfahrungsgemäß keine 3 Tage weit (2 Hunde, 20 und 30kg - meine Lieblinge, die leider nicht mehr hier sind). Da kann ich mir nicht vorstellen, dass es beim Schaf so viel mehr sein soll. Gut, die Menge an Schafen macht es. Und nur Innereien sind keine ausreichende Fütterung.

    Man muss sich in diesem Beruf verdammt oft zusammenreißen, die richtigen Worte finden, trösten, wenn einem nach Schreien zumute ist, Dinge vielleicht auch unausgesprochen lassen, um die Besitzer nicht komplett zu verprellen... unter Kollegen muss es erlaubt sein auch mal was rauszulassen.

    Bekannt.

    Wortwahl nicht.

    Mir fällt tatsächlich nichts ein, wie man das kurz und knackig anders beschreiben könnte. Hast Du da eine Idee?

    Für mich ist es wichtig, dass meine TÄ (wie dagmarjung schrieb) bodenständig und handfest ist. Ich kann nichts mit netten Umschreibungen anfangen, ich brauche deutliche Worte, damit ich meinem Tier bestmöglich helfen kann. Andere brechen bei deutlichen Worten in Tränen aus - ja, da muss der TA dann auch schauen, wie er mit seinen Kunden am besten reden kann. Nicht so einfach.

    Aber hinter verschlossener Tür darf auch ein TA mal Mensch sein und einfach seine Gefühle ausdrücken.

    Nur, weil ich meine Hunde auch mal als Mistviecher betituliere, liebe ich sie deshalb nicht weniger. Und nur, weil ein TA Tacheles redet (unter Kollegen, nicht! gegenüber Kunden), heißt das nicht, dass er kein Mitgefühl gegenüber dem Hund hat. So traurig, wie es ist, es gibt Vertreter der Art Hund, bei denen genetisch soviel im Argen ist - wären sie ein Auto, wären sie schon längst als Totalschaden verschrottet. Und dann womöglich bei Menschen gelandet, die das nicht sehen oder sehen wollen und dementsprechend nichts dagegen tun wollen, sondern einfach sagen (und denken!), das wäre normal und/oder niedlich.

    Sorry, in der Situation wäre der Ausdruck "genetischer Schrott" nicht das, was mich :kotz: lassen würde, sondern der Halter des Hundes.

    Also es wird nacheinander gemacht. Nicht zur selben Zeit..

    Aber innerhalb derselben Narkose - so hatte ich das verstanden. Und da hat man nunmal eine größere Naht, die eine größere Öffnung der Haut zusammenhält und damit auch bei allergrößter Sorgfalt eine relativ große Möglichkeit, dass Keime dareinfliegen und die Bauch-Naht verunreinigen.

    Beide Filmchen lassen mich einfach nur schaudern.

    Bei der "Pansensuppe" knallen die Hunde sich den Bauch mit Wasser (mit Geschmack) voll. Bei "wir schmeissen mal nen Eimer voll" in die Menge sind die Hunde mit MK gearscht, weil die nur kleine Stücke bekommen. Und dass keine Klopperei zu sehen ist, schiebe ich, ehrlich gesagt, auf die Kürze des Filmchens. Spätestens, wenn nur noch ein paar Reste da rumliegen, wirds fetzen. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck.

    Hab gestern beim absammeln ne nacktschnecke gesehen, die eine angematschte Häuschenschnecke gefressen hat. Bääääh

    Naja, umgekehrt fressen die Häuserschnecken ja die Gelege von Nacktschnecken.... Auge um Auge???

    Dafür hab ich vor ein paar Tagen 2 Häuserschnecken beim Liebesspiel gesehen - das war ja soooo niedlich, musste direkt an Horsti denken.