Beiträge von CundC

    Generell finde ich das Verhalten des anderen Hundes dir gegenüber wirklich bedenklich! Dieses steifwerden, auf dich zu drohen(hopsen hast du es genannt, ich weiss was du meinst aber find auch das passende Wort nicht) ist alles andere als harmlos in meinen Augen.

    Dieses "Hopsen" kenne ich von C2. Bei uns in der Situation, dass er hinter dem Sichtschutzzaun ist, aber draußen auf der Straße jemand ist, den er da weghaben will. Und nein, das ist NICHT spielerisch, sondern absolut ernst gemeint (kann man sich ähnlich wie einen Mäuselsprung, nur steifer und nicht nach unten gerichtet vorstellen).

    Ach, und nein, wedeln bedeutet nicht! Spielen/Nettigkeit/Freude, sondern einfach Erregung - und die kann unterschiedlichste Ursachen haben, auch sehr unnette aus Menschensicht.

    Wenn Du jetzt noch nicht anzeigen möchtest, dann behalte das aber bitte im Hinterkopf.

    Ich kann Dich gut verstehen, bei mir entlädt sich so eine Anspannung auch gern in einem Heulkrampf. Und nein, Du hast nicht überreagiert. Ich interpretiere in Deine Schilderung eine reale Gefahr für Deinen Hund und sollte da nicht schleunigst dagegengearbeitet werden, auch für Dich.

    Ist es "normal", dass einige Hunde sehr schnell und stark im Gewicht schwanken? Sowohl rauf, als auch runter?

    (Verursacht natürlich durch behämmertes "Pi mal Daumen" in den Napf, aber entweder ich habe wirklich massiv lange meine Augen verschlossen, oder bei Lämmchen geht das wirklich unnormal schnell, was uns wirklich so vorkommt.)

    (Könnte eine verganene Pankreatitis sowas begünstigen? Sie ist nicht kastriert).

    Ein paar Kilo meines Erachtens sind nicht normal, Trixie hatte letztes Jahr stark abgenommen (fast 3 Kilo von 10kg auf fast 7kg), sie hat aber IBD und chronische Pankreatitis und das hatte damit zu tun, jetzt hat sie fast wieder alles drauf

    Das kann aber schon sein.

    Es kommt da sehr auf den Futterverwerter-Typ und die Action an.

    C1 (schnell gestresst, immer 200% gebend, immer schauen, dass er nichts verpasst) nimmt schnell ab, aber nicht ganz so schnell wieder zu (außer, wenn ich dann zusätzlich zu mehr Futter auch penibel eingeforderte Ruhezeiten verhänge). C2 (ruht in sich selbst, erst gucken, dann bellen usw) - da muss ich aufs Futter schauen, damit er nicht zunimmt.

    C1 wäre bei "pi mal Daumen" recht schnell bei "Knochen schauen raus, armer verhungernder Hund", C2 hätte dabei vermutlich das andere Ende der Waage erwischt und ein paar Kilo mehr auf dem Buckel.

    Innerhalb einer Woche kann da das Gewicht (normal ca. 24kg) schon mal um 1-2 kg schwanken, wenn gleichzeitig zu weniger Futter auch mehr Action passiert.

    Bei C2 würde ich das in dem Ausmaß wie bei C1 nie sehen, ist halt ein komplett anderer Typ.

    Fett von geräuchten, durchwachsenen Speck dem Hund geben? Oder zu salzig/fett/sonstwas?

    Wenn sich die Frage nochmal ergibt: Ich würde eine Möhre oder Fenchel dazu kleinschnippeln, die mit dem Fett zusammen weich kochen und noch ein paar Haferflocken dazu geben. Schluckt ein bisserl was von dem Salz und kleistert den Magen ein.

    Wenn es halt relativ viel ist.

    Bei meinen (25kg) Hunden wären 10g Fett nix, die würden einfach aufs Futter obendrauf gehen, die sind aber sowas auch gewöhnt (Fleisch mit gutem Fettgehalt, im Winter ab und an Schweineschmalz dazu).

    Bei einem 2kg-Hund sähe das halt auch ganz anders aus.

    Stadt=kurze Wege

    Gerade durch die Stauzeiten in der Stadt (wenn man mit Bus fährt) oder durch umständliche Wege (mehrmals umsteigen) können Wege in der Stadt sogar länger sein.

    Wir hatten, als wir damals aufs Land zogen vorher 1 Stunde Arbeitsweg (Steilshoop, Hamburg) mit Arbeitsplatz am Fischmarkt bzw. an der Alster und genau dieselbe Zeit brauchten wir beide nach dem Umzug auch. Der Unterschied war dann halt die KM-Zahl, die Verbindung war eben günstiger durch weniger Umstiege und keine Busfahrten mehr.

    Was hier auf dem Land definitiv weiter ist, sind die Einkaufswege. Dafür gewöhnt man sich aber auch schnell an, eine gewisse Vorratshaltung zu betreiben und nicht abends auf dem Nachhauseweg "noch schnell" was zu holen.

    Fett von geräuchten, durchwachsenen Speck dem Hund geben? Oder zu salzig/fett/sonstwas?

    Ich bin da grundsätzlich ein Mimimi bei allem, was vom Schwein kommt, d.h. das gibt es bei mir nur gründlich durchgegart.

    Ansonsten wie immer: die Menge machts. Einem Hund, der normalerweise eher mageres Fleisch bekommt, würde ich mit Vorsicht was beimengen, einem Hund, der eh eine fette Ration (mit Speck und / oder Schmalz) eher schon mal mehr. Nicht, dass nach "lecker" ein "uuups" kommt und man die Nacht mit dem Hund draußen verbringen darf (wegen Durchfall).

    Ist der Rüde denn mit 10 Jahren wirklich bereits kurz vorm Senior? Was er wie lange noch machen kann, hängt ja auch davon ab, was genau Ihr machen wollt.

    ist es fair, einen Welpen einziehen zu lassen und den Senior im Tierheim zu lassen? Ist das nicht egoistisch?

    Das sind die falschen Fragen. Es geht hier nicht um Fairness gegenüber dem TH-Hund, sondern um Euer Leben.

    Willst Du den TH-Hund wirklich in Eure Familie holen, passt er zu Euch und werdet Ihr glücklich mit ihm? Oder möchtest Du in den nächsten 10 Jahren auf jeden Fall aktiv im Hundesport unterwegs sein? Und ginge dann in 5 Jahren oder so evtl. auch ein dritter Hund oder Betreuung eines Sporthundes?

    Was sagt Deine Maus zu dem Rüden? Mag sie ihn?

    Ob ich meine Retros als sinnvoll erachte. Ja das tue ich. Leider wird es immer Nachfrage nach diesen Rassen geben.

    Und wie viele Welpen entstehen dabei, die alle Qualzuchtmerkmale haben und leiden müssen?

    Ich weiß, Du liebst Deine Hunde, aber ich kann da ganz einfach nicht die Einzeltiere sehen, sondern sehe auch die, die dabei als "Abfallprodukt" entstehen. Und ich könnte mir nicht ein Tier ins Haus holen, bei dem solche Probleme wie Atemnot, Keilwirbel, Glubschaugen usw. ganz einfach als Folge der genetischen Herkunft schon sehr wahrscheinlich sind.

    Wie steht ihr zu dem Thema:

    Hund hat 24h Zugang zum Garten und kann sich dort auch in Abwesenheit des Besitzers aufhalten?

    Hängt vom Hund ab. Meine haben tagsüber freien Zugang. Bin ich im Büro, geht der Zugang erst so 4-6 Stunden nach meinem Losfahren auf. Da meine Hunde, insb. C1 nicht leise sind, reduziere ich so die Nachbars-Nerv-Stunden, in denen ich ja nicht eingreifen kann. Ganz ohne ginge es aber auch nicht - ich will die Hunde nicht 9,5 Stunden einsperren.