Beiträge von CundC

    Ich würde meinem 14-jährigen Hund mit deutlichen Alters- und Krankheitsanzeichen eine so schwere OP nicht mehr zumuten wollen (ich habe aber gut mittelgroße bis große Hunde). Wenn es geht, würde ich ihm noch eine schöne Woche machen mit Schmerzmitteln, soviel er braucht, allen Lieblingsfuttern (völlig egal, ob stark gewürzt, völlig ungesund, Hauptsache supertoll) und Lieblingsplätze aufsuchen, viel kuscheln, und noch viele Bilder machen. Und dann einen ruhigen Abschied zuhause mit meiner TÄ vereinbaren.

    Aber auf jeden Fall würde ich diese Frage mit meiner TÄ besprechen, die meinen Hund ja auch kennt und es vor allem fachlich einschätzen kann, ob diese OP wirklich noch sinnvoll ist oder ein Greifen nach einem Strohhalm.

    Sorry, ich hätt nicht zitieren sollen. Es kamen nur für mein Gefühl sehr schnell nacheinander die Gift-Warnungen und da wollte ich nur vermeiden, dass die TE (oder andere Leser) sofort in Panik verfallen und deshalb auch die andere Möglichkeit, wie z.B. Knochen oder Brotstücke im Garten landen können, nennen.

    Also: Aufpassen und kontrollieren ist gut, aber Angst muss man nicht bei jedem Stück bekommen.

    Ich geh auch immer mein Grundstück ab und sammel ein, was da nicht hingehört (und ärgere mich). Aber gsd sind die xxxxx, die Gift gezielt in Gärten werfen, sehr selten. Häufiger ist sowas (zumindest gefühlt) in öffentlichen Gebieten wie Parks o.ä.

    Ehrlich, da ist der Typ einmal ausfallend gewesen, was anscheinend seinem Temperament (jähzornig, cholerisch) entspricht und jetzt denkt jeder, der geht sofort los und bringt den Hund der TE auf schrecklichste und heimtückischste Art und Weise um?

    Hier wird über Anzeige wegen Drohungen geredet - wie wäre es mit Anzeigen wegen übler Nachrede? Gleiches Recht für alle, oder?

    Andrea1967 Wenn Du Dich damit sicherer fühlst, könntest Du den Bereich, den Deine Hunde zur freien Verfügung haben, begrenzen, so dass sie nicht bis an den Nachbarszaun rankönnen. Dafür ist z.B. Wildzaun als preisgünstige Variante geeignet, ggfs. könnte man auch über Sichtschutzzäune nachdenken. Das gefällt einem natürlich nicht so wirklich (wofür hab ich ein großes Grundstück, wenn die Hunde es nicht nutzen können), könnte aber evtl. etwas zur Entspannung der Situation beitragen.

    Sicher deine Hunde am besten auch vorsorglich gegen Giftköder ab, es wäre nicht der erste Nachbar der sich was ausdenkt…

    Ohne dir Angst machen zu wollen, möchte ich das nochmal hervorheben.

    Ist im Nachbarort passiert, wer auch immer hat Giftköder auf ein Grundstück geworfen.

    Nur damit das dann nicht zu Panik führt: Nicht alles, was an Futter auf einem Gartengrundstück landet, Giftköder sein muss. Bei mir tummeln sich immer mal wieder Knochen, die (hoffentlich) nicht von den Nachbarn stammen, sondern von Rabenvögeln fallengelassen werden (meine Hunde jagen große Vögel auf dem Grundstück - die kleinen inzwischen kaum noch). Wenn Nachbarn (im weiteren Sinn) nicht dazu in der Lage sind, ihre (Grill-)Essensreste vernünftig zu entsorgen, kann das auch zum Ärgernis werden.

    Also: Aufpassen und kontrollieren ist gut, aber Angst muss man nicht bei jedem Stück bekommen.

    leiderHundelos Tatsächlich wäre für Euch ja noch die Möglichkeit, einen befristeten Mietvertrag mit Eurem jetzigen Vermieter bzw. ein zusätzlicher Vertrag, der Euch 2? Jahre die Wohnung sichert. Dann wärt Ihr erstmal sicher (Bestandsschutz bei Eigentümerwechsel).

    Ehrlich gesagt, seid Ihr der Traum eines Vermieters (zumindest meiner :D ). Katzen wäre hier zwar ein Problem (meine Hunde mögen keine Katzen und da hätten wir einiges an Trainingsbedarf, damit es dann nicht zu laut für die Nachbarn wird), aber ein Mieter, der soviel in seine Mietwohnung investiert....

    Ich verstehe Eure Bedenken, aber Sicherheit in der alten Wohnung bekommt Ihr nur mit einem neuen Mietvertrag und ob der Vermieter das mitmacht?

    So böse wie das klingt: Dein alter Kater kann nächste Woche sterben oder auch noch Jahre leben. Ich habe keine Erfahrung mit CNI (und Katzen) - weiß deshalb auch nicht, wie sehr die Psyche da durchschlägt. Deshalb denke ich (in meiner unwissenden, vielleicht egoistischen Haltung), Ihr solltet umziehen.

    Hättet Ihr in der neuen Wohnung die Möglichkeit, ein möglichst weit vom Treppenhaus entferntes Zimmer für ihn einzurichten? Dann würde ich das machen - vertraute Sachen rein und in möglichst ähnlicher Aufstellung wie jetzt.

    Alles, was Ihr in den Garten gesteckt habt wie z.B. die Katzeneinzäunung gehört Euch und das könnt Ihr mitnehmen und im neuen Garten wiederverwenden (oder durch den aktuellen Eigentümer oder einen evtl. Nachmieter ablösen lassen).

    Vielleicht findest du jemanden (Gassiservice oder Privatperson), die mit ihm einen Spaziergang machen kann in der Zeit vor Ort?

    Der Friedwald ist gut 2,5 h Autofahrt von unserem Heimatort weg. Wir kennen dort niemanden, und wie gesagt, fremde Leute findet er gruselig. Wir hatten vor, sehr pünktlich dort zu sein und vorher (und hinterher) einen längeren Spaziergang zu unternehmen. Wie lange er im Auto bleiben müsste, können wir allerdings nicht abschätzen.

    Wo ist denn der Friedwald? Vielleicht wohnt ein DFler in der Nähe, wo er bleiben könnte? (drinnen, mit nicht so viel Kontakt)

    Ich würde in dem Zuge auf ein ausgewogeneres Futter umsteigen. Den Hund nur über tierische Inhaltsstoffe zu ernähren ist nicht gesund.

    EasyBarf Puppy hat ca. 10% Gemüseanteil. Das wäre mir auf Dauer aber auch zu wenig. Ich selbst füttere zwischen 50 und 70 Prozent Fleisch/Knochen - je nachdem, wie es grade mit dem Gemüse/Obst/MiPro passt.