Beiträge von DatMudi

    Muss man abwägen. Kosten/Nutzenrechnung quasi. Jeder setzt andere Prioritäten, mir persönlich ist unsere Unabhängigkeit bei kritischer Infrastruktur (Energie, Medikamente usw.) am wichtigsten … wozu das sonst führt, hat man ja gesehen mit Russland oder China (der Umweltaspekt ist auch wichtig, aber für mich zweitrangig).

    Das ist durchaus wahr. Aber diese Unabhängigkeit darf nicht zu jedem Preis erzielt werden.
    Das traurige ist ja, dass das ja durchaus möglich wäre zu erreichen (ohne dass die Natur auf der Strecke bleibt), wenn die Politik es vernünftig angehen würde, und es vielen Firmen nicht um Gewinnmaximierung gehen würde.

    Und ja, freilaufende Katzen, zumindest außerhalb von Siedlungsgebieten, gehören "abgeschafft". Aber whataboutism hilft hier auch nicht weiter.

    Nur kurz hierzu: Nicht jeder Vergleich ist ein Whataboutismus. Um Verhältnisse einzuschätzen, kann das sinnvoll sein.

    Kurze Googlesuche: 30 Mio - 200 Mio tote Vögel durch Katzen im Jahr (ganz offensichtlich keine besonders belastbare Zahl), 100 Mio. durch Fenster/Glas - und 100.000 durch Windkraft. „Vogelschredderei!“ ist also ganz offensichtlich ein bestimmtes Framing des Themas.

    Warum die 100.000 wenig belastbar sind (genau wie die anderen Zahlen), lässt sich übrigens sehr leicht googeln. Klar ist bei obiger Liste eher: Der westliche Lebensstil killt Vögel. Und dabei ist ohnehin eher die Frage, bedrohen diese Lebensrisiken für die Vögel die Artenvielfalt und welchem Maße? In welcher Konstellation sind Windräder wirklich ein Problem für welche Populationen? Das geht halt in so einem allgemeinen Windkraftbashing unter.

    Was übrigens definitiv die Artenvielfalt bedroht: Klimawandel. Aber so richtig. Persönlich finde ich es daher wenig hilfreich, „aber, aber die Vögel!“ zu rufen, wenn es um Windkraft geht, wenn wir mit der Energiewende irgendwann noch mal was reißen wollen.

    Man muss hier ganz vorsichtig sein, nicht in Seite A vs. Seite B zu verfallen.
    Das hilft am Ende nämlich absolut niemandem und erst Recht nicht der Natur.
    Natürlich kann ich nicht für alle hier sprechen!
    Aber ich glaube, dass es manche eben stört, dass von einigen Menschen Windkraft / erneuerbare Energien als per se "gut" hingestellt werden.
    Und das sind sie nicht.

    Genauso wenig sind sie per se schlecht!
    Es wäre sooo wichtig, da mal differenziert dranzugehen.
    Ja, Windkraft KANN sinnvoll sein. Nicht alle Windräder sind "böse".
    Aber NEIN, man darf auch nicht sagen "Ach, im Vergleich zu anderen Dingen sind sie total harmlos" und es dann ignorieren, wenn die z.B. in wertvollen Naturräumen hochgezogen werden.
    Und meistens stehen die Menschen in einer der beiden Ecken und schimpfen miteinander und am Ende gewinnt das Geld und die Natur verliert und alle hassen einander.
    (Ja, ein bisschen überspitzt formuliert! Aber es macht mich einfach traurig.)

    Hast du dich schonmal damit beschäftigt wie die notwendigen seltenen Erden für die Solaranlagen abgebaut werden?

    Tut mir leid, dass ist für mich ein Totschlagargument, wie es auch gerne gegen E-Autos verwendet. Denn diese seltenen Erden nutzen wir unzählige Male am Tag, nur für sowas ist es auf einmal ganz schlimm. Während man ungehemmt seltene Erden in jedem anderen Akku benutzt, sei es im Handy, im Tablet, Notebook, dem Akkuschrauber, der Fernsehfernbedienung, der Batterie der Taschenlampe, der elektrischen Zahnbürste etc.

    Es geht halt darum, dass man nicht so tun sollte/darf, dass diese Technologien zu 100% sauber, einwandfrei und unproblematisch sind.
    Nur weil man wegen eines Unrechts (Tagebau) entsetzt ist, darf man vermeintliche Lösungen dafür nicht mit Scheuklappen betrachten.
    Sonst wiederholt sich die ganze Scheiße nämlich.
    Und wenn man sich auf den momentanen Technologien ausruht, passiert nämlich genau das.
    Was wichtig ist, ist das alles von allen Seiten zu betrachten und weder zu idealisieren noch zu verteufeln und v.a. Lösungen für Probleme zu finden, z.B. Wiederverwertbarkeit von seltenen Erden (wir ja zum Glück wohl schon dran gearbeitet, aber noch wäre es vll klüger nicht zu übertreiben mit dem Gebrauch dieser Erden) und die Erforschung anderer umweltfreundlicher (und NICHT nur klimafreundlicher, aber selbst das wird oft schöngeredet) Alternativen.
    Als jemand, der mehr als einmal in Bolivien war macht es mir zB unglaubliche Angst, was dort von Großunternehmen in Zukunft veranstaltet werden könnte um das dortige Lithium abzubauen. Dagegen wird das, was in Europa im Tagebau passiert, ein niedlicher Schnupfen sein. :weary_face:

    Wie lang sind eure Schleppleinen?

    Ich habe eine mit 5 Metern und überlege, welche ich noch brauche.. 20 Meter? Ich brauche sie hauptsächlich um den Rückruf abzusichern, das hakt aktuell leider ein bisschen und die 5 sind mir dafür zu kurz.

    Ich würde auch 15 Meter empfehlen.
    Ich habe 20 Meter und ... sagen wir, wäre sie nicht so teuer gewesen, würde sie eventuell ein neues Zuhause suchen. :pfeif:

    Bestimmt wurde meine Frage schon unzählige Male gestellt, aber in der Suchfunktion habe ich nichts passendes für uns gefunden. Meine Hunde habe riesige Probleme mit dem Streusalz. Leider muss ich zumindest ein Stück weit mit ihnen da durch. Schuhe gibt es nicht in ihrer Größe. Die Beinchen sind so dick wie meine Daumen. Kaufmann Kindercreme funktioniert nicht. Vaseline, Kokosbutter auch nicht. Gibt es da noch was?

    Vielleicht gibt es irgendwo jemanden, der Hundeschuhe auf Maß anfertigt?

    Kennt jemand eine Orga die Flufpatenschaften von Fuerteventura nach Frankfurt sucht? Irgendwie wäre das ja wenigstens was sinnvolles für den Heimflug :???:

    Neben den von Mrs. Barnaby erwähnten habe ich noch folgende Orgas gefunden, die aber nicht explizit Flugpatenschaften auf den Websites erwähnen (man kann aber sicher nachfragen).

    https://www.esperanza-fuerte.de/so-k%C3%B6nnen-sie-helfen/

    https://sandohelp.de/helfen/

    https://www.animalcare-tierschutz.com/projekte/kanar…ettungen-fuerte

    Viel Spaß auf Fuerteventura!

    Muss an dieser Stelle https://starsbynight.es/ empfehlen =)

    - "Hey, du hast doch nächsten Monat Geburtstag. Wünschst du dir was bestimmtes?" :sun:

    - "Hier eine Liste mit Veranstaltungen, an denen du Taxi spielen könntest und hier ein paar Shops, bei denen ich Gutscheine brauchen könnte." =)
    - "Cool, danke!" .... Später: "Öhmmm, du.... Da steht hinter jedem Ort und Datum 'Hundeausstellung blabla' in Klammern. Und die Shops sind auch für Tiersachen. Ich meinte deinen Geburtstag, nicht den von deinem Hund."
    - "Ich weiß." =)
    - .... :lepra:

    Wir sind aber auf die Alternativen (die weniger schädlich sind) angewiesen, denn der Gewinn von Braunkohle ist deutlich umweltschädigender.

    Ich glaube aber auch, um das wirklich zu erkennen muss man so einen Tagebau mal mit eigenen Augen gesehen habe. Sonst ist das sehr abstrakt. Wenn Du an einem Loch stehst, was mehrere Kilometer lang und bis zu 411 Meter tief ist, dann sieht man ganz andere Dimensionen als die Auswirkungen für ein paar Windräder oder Solarpanel. Ich habe mal auf der Autobahn A44 auf meinen Tacho geguckt. Ich bin über 7km neben dem Loch gefahren. Sowas hat unvorstellbare Ausmasse. Was nicht heißt, dass ich nicht begrüssen würde, wenn erstmal Dachflächen damit bebaut werden. Aber so lange das niemand im großen Stil macht muss es eben auch Solarparks und Windkrafträder geben. Ich habe bis letztes Jahr an einem Windkraftpark gelebt. Und ich habe noch nie einen toten Vogel dort unter den Windrädern gesehen und ich bin jeden Tag da durch die Felder. Sicherlich kann es passieren, möchte ich nicht abstreiten, aber wenn es um Zerstörung von Natur, Umwelt und Artenviefalt geht dann sind Braunkohle Tagebau von den Auswirkungen auf Umwelt und Tiere zigfach schlimmer.

    Wie gesagt, das eine Übel darf nicht blind machen für andere.
    Dass der Tagebau gestoppt gehört, da widerspreche ich dir auch nicht.
    Aber das Grundproblem ist nicht Tagebau vs. Erneuerbare.
    Die Windparks und Solarparks werden nicht auf magische Art dazu führen, dass der Tagebau gestoppt wird, sondern im schlimmsten Fall werden die entsprechenden Flächen durch die Windräder und Solarparks zerstört und der Tagebau trotzdem weiterbetrieben.
    Warum?
    Geld.
    Es wird Zeit, dass derartige Entscheidungen vernünftig, langfristig und so wenig gewinnorientiert wie möglich getroffen werden. Klar, Geld muss trotzdem fließen, sondern passiert gar nichts, wir können ja nicht (einfach so) ändern in welchem System wir leben.
    Aber trotzdem müssen die Entscheidungen mit mehr Weitsicht und Vernunft getroffen werden, wenn wirklich etwas Gutes bewirkt werden soll.
    Leider nicht sehr wahrscheinlich. Realistischer ist, dass die Tagebaulöcher größer werden UND erneuerbare Energien auf unvernünftige und nicht umweltbewusste Art vorangetrieben werden. Weil Gewinn. :ka:
    Macht's aber nicht besser oder richtiger, dass es wahrscheinlich ist.

    Sind übrigens nicht nur für Vögel schädlich, die Turbinen. Fledermäuse leiden auch drunter.
    Gibt dazu auch Studien.
    Ob es bei dir gute Standorte waren (z.B. geringe Vogelpopulationen) oder ob andere Wildtiere sich gleich am Buffet bedient haben - ich weiß es nicht.