Beiträge von SophiaF

    Na genau das Ranking sein lassen. Einfach dass die Ausstellungen dazu dienen, dass solche Hunde in die Zucht gehen, die den Rassestandard erfüllen, aber dass halt ganz egal ist, wer ihn "am meisten" erfüllt oder wer "der schönste Hund" ist.

    Aktuell bedeutet selbst die Bestnote, dass der Hund dem Rassestandard in hohem Maße entspricht. Selbst da geht es also nicht mal um das Erfüllen des Standards. Und auch wenn man dann alle Wertungsstufen von Vorzüglich bis Genügend zusammenfasst, hat man ja am Ende immer noch ein Ranking.

    Die Sinnhaftigkeit vieler Rassestandards ist noch mal ein anderes Thema. Nichtsdestotrotz umfasst so ein Standard auch objektiv wichtige Kriterien wie eine gute Bemuskelung oder Proportionen. Da finde ich es schon wichtig, dass dabei auch festgehalten wird, was abweicht. Ich habe mir vor der Entscheidung für einen Züchter auch die Richterberichte durchgelesen und fand das durchaus wertvoll.

    Und selbst Ausstellungen könnte man so gestalten, dass es nicht um ein „Best of“ geht, sondern einfach darum, wie gut ein Hund seinem Rassestandard entspricht, ohne dieses ewige "wer hat den schönsten".

    In Ausstellungen geht es doch grundsätzlich genau darum, dass die Ringrichter den Hund mit dem gültigen Rassestandard vergleichen und entsprechend eine Bewertung geben. Anhand der Bewertung wird dann das Ranking erstellt.

    Was sollte sich deiner Meinung nach dabei ändern?

    Vielleicht reicht dir auch ein Wärmekissen für deinen Bedarf? Unter "Snuggle safe" findest du das bei verschiedenen Anbietern.

    Das wäre auch meine Empfehlung. Damit kann man auch schön variieren, wie warm es werden soll, je nachdem, wo man den Snuggle Safe platziert.

    Ich lege ihn gerne an die Rückwand der Box (falls du eine Box hast) und hänge dann eine Decke darüber. Dadurch wird die Rückwand zur Heizung. Unsere Box bleibt so bei Temperaturen um den Gefrierpunkt problemlos 3-4 Stunden auf Zimmertemperatur.

    Ich habe auch eine Frage: unser Pudel hatte mehrfach eine Otitis, meist im Abstand von mehreren Monaten. Beim TA wurden Malassezien bestätigt. Nach 1-2 Wochen Behandlung mit Easotic war wieder alles OK und dann hatten wir 4-5 Monate Ruhe.

    Wir waren bislang immer davon ausgegangen, dass es einen Zusammenhang zwischen den Ohrhaaren, Feuchtigkeit und den Entzündungen gibt. Wir ziehen die Ohrhaare (wie vom Züchter gelernt), aber leider sind die Gehörgänge sehr eng und das ist nicht immer gut möglich. Jetzt hat uns beim letzten Mal die Vertretung unserer TÄ gesagt, dass sie sicher ist, dass es eine Futtermittelunverträglichkeit ist. So eine starke Entzündung würde sich nicht nur durch Feuchtigkeit entwickeln.

    Eine Unverträglichkeit gg. Huhn haben wir schon als Junghund festgestellt. Damals hatte er sich die Pfoten wund geknabbert. Wir meiden seitdem Huhn und alles ist in Ordnung. Manchmal ist er noch an den Pfoten dran, aber das würde ich eher als Körperpflege sehen, es ist nichts wund geknabbert.

    Denkt ihr, es würde sich in dem Fall noch mal lohnen, eine Ausschlussdiät zu machen bzw. gezielt Proteinquellen zu wechseln? Aktuell füttern wir ausschließlich Pferd und Fisch.

    Wir sind mit Elektronik umgeben. Den ganzen Tag, alles davon kann Probleme machen. Mir ist z.b schon einmal eine Autobatterie explodiert. Daran denkt vermutlich auch kaum jemand. Was ich damit sagen möchte ist, dass man im Grunde gar nichts mehr nutzen kann und/oder sich permanent verrückt machen müsste über die ganzen Risiken.

    Was du da beschreibst ist eine Bagatellisierung. Die Tatsache, dass alles gefährlich ist, bedeutet nicht, dass es sinnvoll ist, individuelle Risiken zu ignorieren oder nicht zumindest zu hinterfragen.

    Ich schätze das Risiko beim Stoov Kissen auch nicht so groß ein, insbesondere da es Niederspannung ist und nicht wie bei anderen Heizkissen einfach 230 Volt dranhängen.

    Ich würde mir aber auch die Frage stellen, wie lange das Hundebett im Auto überlebt. Ich würde es z.B. nicht dauerhaft im Auto lassen, sondern immer mit rein nehmen, damit es bei Zimmertemperatur trocknet und der Akku nicht bei Minustemperaturen gelagert wird.

    120 vermutlich kranke, unsozialisierte HSH bekommt man eben nicht einfach mal so vermittelt. Und vor Allem nebst der HSH Genetik dann eben die Ungewissheit wie sie gesundheitlich dastehen durch den Inzest, chronische Schmerzen, das kann nur schief gehen.

    Auf FB sind die Leut immer laut, aber realistisch gesehen ist Einschläfern die einzige Option.

    Ja, das sehe ich ganz genau so.

    Ich finde es ethisch komplett vertretbar, Tiere würdevoll einzuschläfern (und davon gehe ich in der Schweiz aus), wenn sie realistisch keine Chance auf ein "gutes" Leben haben. Was "gut" ist, kann man sicherlich diskutieren, aber da wird einfach viel zu oft mit zweierlei Maß gemessen.

    Ich habs mir auch angeschaut, mich dann aber dagegen entschieden. Soweit ich das verstehe, ist der Bezug aus Baumwolle und nur der Bezug kann mit 30 Grad gewaschen werden. Bei 130 Euro wäre mir das Risiko zu groß, dass das Kissen darunter nach ein paar Monaten durch Feuchtigkeit müffelt.

    Um dann wieder den Bogen zum Thema zu bekommen: wie komme ich da als Welpeninteressent weiter? Möglichst viele Hunde der Rasse kennenlernen und dann zu dem Züchter gehen?

    Ich habe ja den Eindruck, dass es bei Lagotti wenig Züchter gibt, die sehr spezifische Zuchtziele haben. Vieles, was auf den Webseiten steht lässt sich grob mit "wir züchten nette, verträgliche Hunde" zusammenfassen. Wenn ich einen gefunden hätte, der "wir züchten nette, verträgliche Hunde mit hoher Arbeitsmotivation" hätte ich das Kontaktformular schon ausgefüllt. Aber so finde ich es super schwierig.

    Unser Pudel kennt auch Kinder seit dem Welpenalter und geht sehr gut mit ihnen um. Trotzdem wäre ein Haushalt mit kleinen Kindern purer Stress für ihn.

    Aber das heißt nicht, dass Pudel grundsätzlich nicht für Familien mit Kinder geeignet sind. Jins Züchterin hat Jin damals sicher auch deshalb zu mir gegeben, weil es bei mir keine Kinder gibt. Jin wäre vmtl. in einem Haushalt mit Kindern/viel Besuch auch nicht glücklich. Aber das trifft weder auf Jins Geschwister, noch die meisten Whippets, die ich kenne zu.

    Es geht ja auch nicht darum, dass die Rasse oder der Hund grundsätzlich für ein Zusammenleben mit Kindern ungeeignet ist. Nur wenn ich als Züchter realisiere, dass alle meine Rückläufer aus Familien mit kleinen Kindern kommen, dann schließe ich die eben im Sinne aller zukünftigen Welpen kategorisch aus.

    Und diesen Gedanken gibt es nicht nur bei Züchtern, sondern auch bei anderen Leuten, die sich mit dem Lagotto auskennen. Hier ist auch eine Rassebeschreibung einer Trainerin: "In einer Familie, in der mehrere kleine Kinder einen aufregenden Alltag mit sich bringen, viel Unruhe herrscht und wenig auf den Hund eingegangen werden kann, sehe ich definitiv keinen Lagotto." Ich würde daher schon davon ausgehen, dass es ein grundlegendes "Problem" der Rasse ist, keine mangelnde Sozialisierung.