Beiträge von Fannybanny

    Ich habe gestern mal, in eigenem Interesse, meine Tierphysiotherapeutin auf das Thema angesprochen. Sie meinte, man könne durchaus vorher mal mittels Akupunktur "testen", ob eine GA auch beim Hund Wirkung zeigen würde. Man könne es nicht immer zu 100% übertragen, aber im Allgemeinen wäre es schon so, dass wenn ein Hund gut auf die Akupunktur ansprechen würde, auch eine GA Sinn machen würde.

    Ich selber habe bei meinen Hunden auch noch keine GA machen lassen. Ich kenne aber einige Huha persönlich, die es haben machen lassen (alle bei Dr.Rosin in Köln) und sehr zufrieden sind. Das war aber in keinem Fall Cauda Eqiuna sondern hatte immer mit Hüfte, Knie oder sonstwas an Knochen zu tun. Empfehlen könnte ich Dir wohl, Dich evtl. mal in einem Schäferhundforum umzuschauen, da Schäferhunde ja leider oft mit CE zu tun haben, evtl. kannst Du da auch einiges an Ratschlägen bekommen.
    Liebe Grüße und alles Gute, Elke

    Hallo zusammen,
    ich wollte meinen beiden Rentner DSH gerne Grünlippmuschelextrakt zufüttern. Die Hündin hat Spondylose und HD, der Rüde Probleme mit den Bandscheiben.
    Worauf muß ich qualitätsmässig achten? Wo kauft Ihr das Zeug? Kann man es auch in Tablettenform geben? Denn meine beiden sind sehr mäklige Fresser und sobald ich irgendwas mit ins Futter gebe, wird es konsequent stehen gelassen! Tabletten gehen immer in Leberwurst....Wie sieht es allgemein mit der Verträglichkeit von Grünlippmuschel aus? Meine zwei kriegen ja auch Medikamente (sie Cimalgex und Karsivan, er Prednisolon).
    Liebe Grüße, Elke

    Eigentlich sollte das Heck vom Hund auch oben bleiben....evtl. findest Du was im Netz, wenn Du mal bei wasserarbeit nachschaust, Neufundländer oder Landseer. Schwimmwesten gibt es auch günstiger, es muß ja nicht immer eine ganz teure sein, Du bekommst sehr gute auch schon für 30-40 Euro. Die würden Deinem Hund aber sehr helfen, richtig zu schwimmen. Denn nur richtiges Schwimmen ist gut für die Muskulatur. Wenn sie sich total verspannt, wird sie nur Muskelkater bekommen und auch keinen Spaß am Schwimmen haben.
    Vielleicht gibt es bei Dir auch einen Physiotherapeuten, der Hundeschwimmen anbietet? Dann könntest Du dort mal einen Besuch vereinbaren und das Schwimmen von einem Experten beurteilen lassen und auch sehen, wie sie dann mit Schwimmweste schwimmt.

    Also wir haben damals, als es um ein Depotmedi ging zuerst das Medikament in einer normalen Tablettenpackung für eine Woche mit täglicher Gabe zum Ausprobieren bekommen. Ein unbekanntes Medi würde ich niemals als Depot direkt geben! Erst vorher den Wirkstoff ausprobieren.
    Wir sind über jede Menge verschiedener Medis letztendlich zu Cimalgex gekommen, einem Cox2-Hemmer. Da sind nicht so sehr die Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten wie bei NSAR. Es hilft sehr gut und Fanny veträgt es bombig. Ist allerdings auch nicht billig. Für 40 Tabletten zahle ich knapp 70 Euro. Aber Hauptsache es hilft und wird vetragen.
    Da Deine Hündin aber noch sehr jung ist und bereits schwere HD hat, würde ich abwägen, ob ich ihr tatsächlich auf Dauer Medis gebe oder doch eher eine "Vergoldung" machen lasse.

    Nur die Ruhe, nicht verzweifeln!
    Mein Rüde hat auch immer mal wieder Anaplasmose-Schübe und bekommt dann Doxycyclin. Je nach Schub reicht es 10 Tage aus, er hat es aber auch schon mal mehrere Wochen nehmen müssen. Also würde ich spätestens nach 8 tagen erneut zum TA.
    Beim ersten Mal AB geben, kann es etwas dauern, bis Du eine Wirkung feststellst.
    Sprich nochmals mit deinem TA über die Schilddrüse und was er zu Medikamenten meint und auch zu einer Goldakkupunktur.
    Mach alles der reihe nach, sonst wird es auch zuviel für Deinen Hund. Eine Baustelle nach der anderen. Das wird schon!

    Also ich hatte es erst mal mit einer von Ezydog versucht......zwei mal. Sind beide zurückgegangen, weil die Nähte aufgingen.
    Die ist wohl nur was, wenn sie ein oder zwei mal im Jahr genutzt wird. Wir müssen sie aber jeden Tag nutzen. Die Ezy hat harte Schnallen, die halt immer über die Nähte geführt werden müssen, daran könnte es liegen. Habe mir jetzt eine gekauft, wie sie bei uns in der Physio eingesetzt wird, dort täglich seit mehreren Jahren mit super Erfolg. Das ist die Baltic Professional. Kostet zwar auch mehr (etwas über 100 Euro) und ist sehr schwer zu kriegen (von Baltic gibts 4 oder 5 Modelle), habe mit Mühe bei ebay geschafft. Die ist heute gekommen und ist ab morgen im Einsatz.

    Meine DSH Hündin mit HD wirkt auch immer müde, weil sie so langsam durch die Gegend schleicht..... bei ihr kommts aber klar von der HD. Sie bekommt zwar auch schon seit Jahren Medikamente, aber etwas merkt sie natürlich immer noch. Und klar, wenn das gehen schmerzt oder durch Humpeln oÄ begleitet wird, ist das auch sehr anstrengend.
    Wenn irgendwo Knochen kaputt sind ist immer auch eine Entzündung da, entweder des Knochens, des Gelenkes aber auch der Nerven oder gar des Rückenmarkes (wie bei meinem Rüden, der immer mal wieder Bandscheibenvorfälle hat). Vielleicht kann man der Hündin auch kurzzeitig PhenPred geben, ein Schmerzmittel mit Kortison zusammen. Wir haben hier auch viele Sachen ausprobiert, manche Mittel halfen gar nicht, manche schon, wurden aber nicht vertragen usw. Einfach nochmal intensiv mit dem TA drüber sprechen.
    Falls alles nichts hilft und eine OP unumgänglich ist, würde ich mich klar für "Vergoldung" entscheiden. Die andere OP, da wird nicht das Gelenk abgeschnitten, sondern der Nerv/die Nerven durchtrennt, die in der Dysplasienähe sind. Dadurch behält der Hund aber immer einen sehr merkwürdigen, schlackernden, schiefen Gang. Meist wird das nur bei sehr alten Hunden gemacht. Bei einer 4jährigen würde ich das nicht machen lassen. Komplett neue Hüftgelenke sind sehr teuer, wird auch meist von den Versicherungen nicht bezahlt und oft vom Hundekörper schlecht angenommen. Ich persönlich würde auf jeden Fall schauen, sie auf für sie passende Medikamente einzustellen und viel Physio machen. Die nächste Entscheidung wäre dann, ihr entweder lebenslang Medikamente zu geben oder eine OP vornehmen zu lassen.

    Ich hatte jetzt wegen der Schlappheit, Lustlosigkeit und Hecheln auch direkt ans Herz gedacht. Aber Gott sei Dank ist da ja alles in Ordnung.
    Falls Du eine OP Versicherung oder Ähnliches hast oder es Dir sonst irgendwie leisten kannst, würde ich wegen der Hüfte Goldakupunktur machen lassen. Ich habe sehr viele bekannte Huha hier, die das haben machen lassen und die total begeistert sind.
    Ansonsten würde ich noch mal Augenmerk auf die Schilddrüse legen und wegen der Hüfte viel schwimmen, auch durchs flache Wasser gehen und laufen lassen. Zwar im Augenblick eher moderat bewegen, bis die Medikamente richtig wirken. Dann unbedingt Muskelaufbau machen, damit sie immer schön bemuskelt ist und die Muskeln das kaputte Gelenk halten können. Du kannst sie dann viel gleichmässig traben lassen, bergauf und bergab laufen lassen, Cavaletti (drüber gehen, nicht springen!), Slalom laufen....
    Aber schau mal, ob Du nicht doch irgendwo bei Dir eine Möglichkeit zur Physiotherapie hast. Was die Übungen, ua auch Unterwasserlaufband und noch ganz viel anderes, bewirken, ist phänomenal! Dadurch bin ich mit meinen beiden DSH bisher immer um OPs herum gekommen. Dort wird Dir auch ein Therapieplan für zuhause mitgegeben, sodass Du genau weißt, wie und womit Du Deiner Hündin helfen kannst.