Pferdebegegnung lief heut richtig super 🐎😊
Beiträge von Yelly
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Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort!
Ich lese hier auch schon eine Weile mit, da Amy seit einiger Zeit allergische „Verhaltensweisen“ gezeigt hat. Sprich exzessiv Pfoten wund knabbern und die Flanken aufkratzen. Dazu plötzlich Pusteln am Bauch und in den Achseln.
Sie bekommt daher seit einigen Monaten Trofu mit Insekt als Monoprotein. Seitdem ist alles wieder gut, Output auch top. Nun aber das schmatzen und Futter nur zu Hälfte fressen wollen (wird übrigens auch immer mit Joghurt, Kefir oder Hüttenkäse gemischt)… das macht mir etwas Sorgen. Gras lasse ich sie auch fressen, wenn auch nicht übermäßig. An Sodbrennen habe ich auch schon gedacht, Weißbrot haben wir nicht, aber Zwieback ist vorrätig. Weihnachten gab es ein Kalbsvorderbein als Geschenk, da hat sie jetzt immer die Tage dran geknabbert. Aber nicht durchgehend zur Verfügung gehabt, habe es meist nach 15-20 Minuten weggenommen.
Ich werde die Fütterungszeiten erstmal anpassen (vormittags gegen 10 und abends gegen 20 Uhr ist wahrscheinlich zu lang?) und die Knabberbein-Reste weg lassen.
Viele Grüße
MaisonA
Ja Insektenorotein wurde uns auch vom TA als "letzter Ausweg" empfohlen..
Man muss nur bedenken, dass es manchmal nicht nur das Protein ist worauf die Hunde reagieren, aber bei euch scheint es ja deutliche Besserungen gegeben zu haben 🔝
Könnten es auch den Sommer über Grasmilben gewesen sein? Ich schreibe das nur, weil Ruby auch total rot am Bauch war in ihrer schlimmsten Zeit und ich dann irgendwann durch Zufall zwischen ihren Pfoten diese Mini orangen Pünktchen gesehen habe. Kaum kam der Herbst, war das Problem vorbei... Das schien also nix mit dem Futter zutun zuhaben, anders als das Augentränen, die Ohren (in ihrem Fall) und das Schmatzen.
Was zu lang ist und was nicht ist wirklich schwierig pauschal zu beantworten, generell gibt's da ja soooo viele Ansichten (auch hier im Forum). Sollte man viele kleine Mahlzeiten machen weil magenschonend, sollte man nur einmal füttern "weil Wolf".
Ruby bspw hat kein Nüchternerbrechen und möchte meist nur abends ihre große Portion haben (sie geht auch abends erst ran, sollte es Mal früher schon dastehen). Tagsüber gibt's dann Mal was aus dem Schnüffelteppich (ihre ganzen Zusätze bspw) und halt während des Trainings und/oder auf Spaziergängen.
Aber da ist ja wirklich jeder Hund unterschiedlich.... Vielleicht hilft euch ja sogar schon etwas Ulmenrinde etc für die akuten Tage...
Das richtige zufinden (sowohl Proteinart, KH Quelle, Fütterungszeiten,...) Bedarf manchmal etwas Zeit :-)
Schau Mal ob das Schmatzen in dem Moment mit nem Stückchen Brot besser wird oder eher nicht, theoretisch müsste eigentlich sofort Linderung eintreten.
Nichtsdestotrotz würde ich unbedingt Mal zum TA. Hunde sind ja eh Meister darin Schmerzen zu verstecken...
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Was schockt dich denn Yelly ?

Ich lebe als Single im Haus meiner Eltern und da wir Mehrhundehalter und uns einig sind hab ich fast alle Kaufverträge unterschrieben.
Ist aber den Hunden relativ Wurscht und deshalb haben sich Lionn und Leni entschieden die Hunde meiner Eltern zu werden.
Haha alles gut Lionn 😄😊
Danke für die Aufklärung! Das ergibt Sinn und ist irgendwie auch süß, so hat sich jeder Hund den menschlichen Gegenpart gesucht der passt.
Es klang nur etwas ala ein Kerl der Kinder in die Welt gesetzt hat und die nix von ihm wissen 😄
Jetzt weiß ich wie es gemeint ist 😊
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Bei Ruby hat mein Partner den Hund bezahlt und steht im Pass. Ich zahle die Versicherung usw und bin auch die, die mit ihr trainiert und Regeln etabliert. Man könnte wohl sagen, dass sie von Außen betrachtet mein Hund ist.
Mein Partner ist der, der wieder alles kaputt macht an gutem Benehmen, ihr Spaghetti aus dem Mund ziehen lässt und abends mit ihr im Arm seelenruhig einschläft 😴
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Ich glaube beim morgendlichen Programm kommt es auf den Typ Hund an, grundsätzlich sind Hunde aber anpassbare Tiere
Bei uns ist es tatsächlich so, dass wir Ruby früh um 7 Uhr nur kurz in den Garten lassen (das sind dann so 30 Sekunden 😄 und man muss sie schon sehr animieren dazu überhaupt rauszugehen) danach kriecht sie selbstständig wieder ins Bett, bekommt nen Hundekeks und schläft weiter bis 12. Die Aktivitäten gibt's dann nachmittags/abends
Ab 20 Uhr liegt sie dann schon wieder flach und döst. Sehr angenehm.
Am Wochenende hält sie es so bis 9 Uhr aus (perfekt für die Menschen zum Ausschlafen) und dann gibt's gleich ne größere Runde, dafür wird dann nachmittags schon gepennt und abends nochmal aufgedreht.
Bei einem meiner vorherigen Familienhunde war es eher umgekehrt. Früh um 5 Uhr 1-2 h raus und dann war erstmal Ruhe im Karton. Abends wenn alle nach Hause gekommen sind gab's erst wieder Trubel für ihn, die Zeit dazwischen wurde gedöst und auf dem Hof gewacht.
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03.01. Was liest du zurzeit?
Momentan mal wieder Stephen Hawking - eine kurze Geschichte der Zeit.
Das habe ich eigentlich das ganze Jahr über auf meinem Nachttisch liegen. Die Seiten sind vergilbt, man muss aufpassen, dass das Buch beim anheben nicht zerbröselt und ganz vorsichtig beim Umblättern sein. Ich kann nach ein paar Seiten jedesmal beruhigt einschlafen, weil mir bewusst wird wie klein und nichtig meine irdischen Probleme doch sind.
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Oh, das ist blöd. Lunge geht nicht? Das ist nicht so teuer, schmeckt den meisten Hunden gut und ist nicht ganz so proteinreich wie Fleisch.
Lunge mag er leider auch nicht.
Was ist das Problem an proteinreichen Leckerlies?
Auch wenn es die Werbung gerne suggeriert, ist Protein nicht das non-plus-ultra in der Hundeernährung. Wenn der Hund durch das Alleinfuttermittel schon ausreichend versorgt wird und zusätzlich noch viel Protein in Form von Leckerlis gegeben wird kann das schnell Mal ein zuviel davon sein. Mittlerweile ist auch belegt, dass gesteigertes Aggressionsverhalten von zuviel Protein herrühren kann, oder andere Verhaltensauffälligkeiten...
Außerdem eignet sich Protein nur mäßig als Energielieferant, lieber auf komplexe Kohlenhydrate setzen da diese auch nicht über die Niere verstoffwechselt werden.
Und summa summarum: der Hund ist kein Wolf.
Zumindest ist es das, was ich mir über die letzten Monate so angelesen habe was das Thema "so viel Protein wie möglich, Getreide ist böse" betrifft.
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Wenn du bei den verschiedenen Vereinen (die bspw dem VDH unterstellt sind) für die jeweiligen Rassen schaust gibt es auch oft die Rubrik "Rasse xy in Not" oder so :-)
Das ist allemal seriöser als eBay Kleinanzeigen.
Ansonsten würde ich zum örtlichen TH greifen um ein ausgiebiges Kennenlernen zu ermöglichen.
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Lies dir Mal die letzten Threads zum Thema Ruhe usw durch, da sind viele gute Tipps.
Ich würde es ähnlich handhaben wie du aber in einem der Threads steht u.a. dass Labbis mit solchen Methoden oft nicht zurechtkommen und unter Frust nix bzw schwerer lernen. Evtl würden sich da andere Trainingsmethoden besser anbieten :-)
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Entschuldigt bitte, wenn ich hier so reinplatze, aber das war der Anstoß, mich endlich im DF anzumelden:
Alles anzeigenBei Schlecken und ggf noch schmatzen werde ich auch sofort hellhörig. Da hab ich die komplette Bandbreite hinter mir.
Mäkelt sie? Frisst sie viel Gras?
Es muss nicht immer Sodbrennen etc sein, aber es ist gut das auf dem Schirm zu haben.
Irgendwann sieht man auch den Unterschied würde ich behaupten, und manche Hunde haben einfach nur die Marotte viel zu Schlecken ... Nicht alles muss pathologisch sein aber es kann. Ich würde "Tagebuch" führen, auch für den TA hilfreich.
Wann schleckt sie, wie lange, wie wirkte sie dabei? Hektisch, entspannt...
Abbruch funktioniert?
Hörte es auf nach einem Stück Weißbrot/Zwieback?
...
Yelly Meine Amy schleckt sich und uns seit drei Tagen auch vermehrt - hinzukommt starkes Schmatzen, mäkelig sein bzw. nicht auffressen wollen, aber jeden Grashalm für das leckerste Mahl aller Zeiten zu halten. Was hast du da für Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße
MaisonA
Huhu Maison! Find ich super.
Das Thema ist vielschichtig.. schmatzen und schlecken deutet stark auf Sodbrennen/Über- oder Untersäuerung des Magens und/oder Übelkeit hin.
Als Akutlösung (wirklich nur akut, es geht ja darum die Ursache zu finden und nicht nur an den Symptomen herumzudoktorn) biete ich meinem Hund ein Stück Weißbrot etc an.
Gras fressen verbiete ich auch nicht, im Gegenteil ich erkenne daran ob es gerade wieder Bedarf gibt mir näher anzuschauen ob ich was an der Ernährung/den Fütterungszeiten ändern sollte.
Viele Unstimmigkeiten mit Magen und Darm kommen in erster Linie von Allergien / Unverträglichkeiten.
Ich habe mich damals dumm und dämlich belesen was Futter betrifft, bin dann bei dem kaltgepressten Futter von Lupovet speziell für ernährungssensible Hunde gelandet (IBDerma hyposens). Schlagartig war alles weg, von schmatzen bis erbrechen bis Augen tränen. Leider hat sie es nicht soooo gut angenommen, hab's daher immer ein bisschen mischen müssen mit Reinfleisch, Frischkäse usw... Fand ich nicht ideal aber es ging ihr soooo viel besser.
Hab da auch ein Pulver mitbestellt was gegen Reflux usw helfen soll, brauchen wir mittlerweile gar nicht mehr. Ansonsten soll auch Ulmenrinde gut sein und sich wie ein Schutz um die Magenschleimhaut (?) legen.
Vorsichtig wäre ich mit Säureblockern zwecks Rebound Effekt.
Aber im Endeffekt müsst ihr (falls das überhaupt der Auslöser ist) selbst herausfinden auf was der Hund reagiert und was er verträgt. Dazu kann ich dir eine Ausschlussdiät empfehlen.
Da Ruby das kaltgepresste Futter eben nicht allzugerne anrührt bin ich aufs Selbstkochen gekommen (Informationen beziehe ich von Napfcheck). Jetzt hat das Tränen wieder begonnen, deshalb werde ich mich bald Mal mit meiner TÄ beraten und eine vernünftige Ausschlussdiät beginnen, bevor wir noch weiter mit Glück und ohne Verstand daran herumbasteln.
Aber damals war es Ente von Josera, worunter es ihr richtig richtig schlecht ging (das heißt lange nicht, dass das auch euer Problem sein muss... Jeder Hund ist ja anders)
Bulldoggen etc leiden ja sowieso häufiger an Allergien... Wenn du dich mehr für das Thema interessierst kannst du gern bei meinem Instagram vorbeisehen, ich werde da auch unsere Ausschlussdiät dokumentieren und nach noch mehr Recherchearbeit auf alles eingehen was uns so begleitet hat über die Monate... Es ist ja leider nicht die einzige Baustelle...
Aaaaber, als allererstes würde ich sowieso imm dem TA zurate ziehen bei solch plötzlichen Verhaltensänderungen...
Im schlimmsten Fall ist es schon eine Magenschleimhautentzündung und das ist wirklich fies und schmerzhaft.
Das was ich jetzt geschrieben habe sind auch alles nur MEINE Erfahrungen.
Sodbrennen kann natürlich auch (simpel) daher kommen, wenn die Fütterungszeiten zu weit auseinanderliegen (Betthupferl hilft da oft schon) und / oder wegen Stress hervorgerufen werden (plötzliche Umstellung des Tagesablaufes bspw)
Ich hoffe deinem Hund geht es bald wieder besser!