Beiträge von Yelly

    Bitte schieb die Option Zwinger noch nicht komplett beiseite.

    Überleg mal, er wird doch sowieso meist separiert und bewegt sich (verständlicherweise) eh größtenteils nicht frei in der Wohnung.

    Wo wäre das Problem wenn er das gleiche hätte nur noch weiter aus der Schussbahn und ggf auch größer/angepasster? Zwinger klingt immer so böse aber im Endeffekt ist es ja auch nur ein abgeschlossener Bereich den man auch wunderbar schön und gemütlich gestalten kann. Beheizen kann man die ebenfalls.

    Was ist die Alternative? (Außer Einschläfern noch als letzte Option).

    Sobald dein Kind abends (oder wann auch immer) aus der Schussbahn ist kann er doch rein mit Mauli und Co.

    Aber es ist einfach absolut nicht tragbar als Kind in der EIGENEN Wohnung wie auf Eierschalen laufen zu müssen und ständig angeknurrt zu werden.

    Spielen und streicheln kannst du auch im Zwinger mit ihm und Gassi geführt wird er ja auch. Es ändert sich sogesehen nur sein Schlaf-, Dös- und Fressplatz.

    So könnten alle mal wieder durchatmen. Vor allem Kind und Hund.

    Ruby und Kinder ist ja so ne Sache, das wusste ich bzw hab ich akzeptieren gelernt und nach ein paar blöden Vorfällen (Kinder sind halt unberechenbar, mei) die dann beim letzten Mal mit nem Knurrer und gehemmtem nach vorne gehen von Ruby quittiert wurden bin ich die strikte Vermeidungsschiene gefahren. Kinder immer gut im Blick im Park, Stadt etc (ey so schnell kann man manchmal gar nicht schauen, wahnsinn wie flink die sind) großzügig ausweichen, Streichelanfragen konsequent verneint usw.

    Auch Maulkorb wenn ich wusste wir sind heut wegen Nichte und Neffe auf nem Spielplatz oder so.

    Bei meinem Patenkind war es mir natürlich besonders wichtig dass es niemals nicht zu irgend ner doofen Situation kommt (ich rede dabei gar nicht unbedingt von nem Beißvorfall, für mich fängt ne ungute Situation da schon weit früher an aber da werdet ihr mir sicher alle zustimmen).

    Also war mein erstes Ziel dass Ruby merkt dass sie nix mit dem Kind zutun haben muss, mein Patenkind lässt sich da gottseidank auch sehr gut anleiten und auch die Eltern haben zu meinen Gunsten mitgewirkt was ich enorm schätze (ist ja wirklich nicht selbstverständlich).

    Hab sie auf der Terrasse abgetrennt, Ruby zur Not auch mal ins Zimmer usw.

    Die Devise war quasi dass das beste Training das ist wo es gar nicht erst zu doofen Situationen kommen muss.

    Dann Leckerli geschnappt, viel Platz gelassen für Hund und Kind und strikte Regeln (Hund wird niemals festgehalten etc). Ganz kurze kleine Einheiten und Ruby auch immer wieder hochfrequent fürs weggehen geclickert. Leckerli beim Kind, Leckerli weg vom Kind in die Wiese werfen usw.

    Was soll ich sagen? Es hat SO GUT funktioniert.

    Hand von Kleinkind führte bei Ruby (auch beim Patenkind) sofort zur "Gegenwehr". Nicht ernsthaft, kein Kontakt zur Kinderhand, aber die Tendenz zum Abschnappen war definitiv da. Es war einfach ne enorm hohe Anspannung in ihrem Körper. Fiddeln ist auch möglich aber bei dem massigen Körperbau ist das für ein Kind auch nicht lustig wenn dir das Köterli plötzlich röchelnd im Gesicht hängt. Sie war einfach unbeholfen aber stets immer nach vorn gehend.

    Und heute fasst das Kleinkind nachdem wir wieder eine Leckerlieinheit hatten blitzschnell unbemerkt ans Hundeköpfchen und was macht Ruby? SIE WEICHT AUS :mrgreen-dance:

    Das ist für Ruby ne krass gute neue Leistung!

    Ich das natürlich sofort gemakert und dem (etwas traurigen) Kind (und auch den Eltern), erklärt dass das super ist und warum das so super ist. Einheit selbstverständlich danach auch beendet.

    Nach so wenigen Tagen so einen Fortschritt hätte ich nicht erwartet. Generell gab's noch mehrere Situationen die mir gezeigt haben dass Ruby Schritt für Schritt entspannter wird was das Kind anbelangt. Vielleicht wird sie ja doch etwas erwachsen und besonnener :herzen1:


    (Selbstverständlich gehe ich niemals nicht unnötige Risiken ein und zwinge niemandem den Kontakt auf weder Hund noch Kind, Ich fände es aber schön wenn Ruby lernen darf dass sie ausweichen kann. Immer. Einfach wenn DOCH MAL ne doofe Situation kommt. Ne Basis schaffen quasi. Ein (fremder) Kinderstreichelhund wird sie nie, das weiß ich und das akzeptiere ich vollstens und wenns nötig wird sie selbstverständlich mit Mauli abgesichert)

    Kurze Frage, weil gerade bei diesen Teacup-Hunden gesehen..

    Diese aufgerollte Zunge ist doch auch schon ein Zeichen, dass da was im Argen liegt?

    Ich hab bei keinem normalen Hund (also mit normaler Schnauze) je eine solche Zunge gesehen.

    Doch! Einmal, bei einem Border Collie, der bei 30°C Bällchen jagen durfte und aussah, als würde er jeden Moment umkippen.

    Also... Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber diese aufgerollte Zunge sieht doch nicht natürlich aus? Zumindest bei stinknormaler Belastung sollte die Zunge sich doch nicht in diesem Ausmaß nach oben rollen?

    Bei Frenchies und co auch ein gutes Erkennungsmerkmal. Ruby zeigt das auch.

    Mit Chap (mesocephal) und ihr (brachy) bei 20 Grad Gassi, seine Zunge hängt halt nach ner Weile locker ausm Maul heraus, ihre ist irgendwann aufgerollt inkls Stressgesicht (selbstverständlich hab ich drauf geachtet dass es nie erst soweit kommen muss). Generell ist ihr Maul entweder geschlossen ODER sie sieht aus als würde sie gleich kollabieren. Da gibt's keine entspannte herunterhängende Zunge...

    Hab mal gehört die aufgerollte Zunge soll für mehr Oberfläche (= mehr Kühlflache) sorgen

    Danke für eure Antworten - ich versuche es jetzt mal mit jeder Haarwäsche, mal schauen. Mich nervt das alles irgendwie total.

    Sagt mal, soll Conditioner auch gegen Frizz helfen?

    Irgendwie… ich weiß nicht. Sie sind schon glänzender, aber an den Spitzen trotzdem trocken/struppig, aber kein Spliss. Frizz sagt Google. Ich hätte gehofft, dass der Conditioner da auch Besserung bringt.

    Du meinst diese Fusseln die da immer so abstehen am Kopf? Conditioner kann die Haare etwas beschweren, ja. Also dass dieses "unruhige" bisschen weniger wird.

    Da kann man sich ja mal durch unterschiedliche Formulierungen durchtesten.

    Viele Menschen haben aber auch einfach nur ne "unentdeckte" Naturwelle und behandeln sie ihrer Haarstruktur entsprechend "falsch" und dann wird es schnell krisselig...

    Und du erwartest von anderen Empathie?

    Durchaus.

    Wer hier äußert, an einer TiHo tätig zu sein und im Weiteren bestätigt, das es üblich wäre, Hunde als einen Haufen Schrott zu bezeichnen, darf doch mal nach seinem Betätigungsfeld gefragt werden.

    Und das mit der Cafeteria soll was implizieren? Dass alle die dort arbeiten doof und unempathisch sind in deinen Augen im Gegensatz zum Rest der Belegschaft? Oder dass dagmarjung mit dieser Äußerung unmöglich zum med Personal gehören kann?

    Egal wie diese indirekte Unterstellung ist auf so vielen Ebenen einfach derart daneben und unangebracht.

    Ihr wisst ich bin normalerweise (trotz des manchmal rauen Tons) pro Forum aber Sarah ist sich eben NICHT sicher ob ihr Vorgehen so passt bzw nimmt sich die Forenbeiträge (O-Ton) krass zu Herzen. Und wirklich vieles hat sie sie ja auch schon umgesetzt / überdacht.

    Ich glaube auch dass man es langsam gut sein lassen kann... ich denke da sitzt eine junge Frau dich sich wirklich (evtl zu sehr und manchmal an den falschen Stellen) unendlich abmüht mit ihren Tieren.

    Ruby ist meine "anatomische Baustelle", ich nenne sie regelmäßig so. Wurde auch schon von Leuten gerügt wie man denn seinen Hund so nennen könnte... sorry aber es ist so und dabei hat sie noch vergleichsweise(!) kleinere Leiden.

    Tschakka.

    Man nehme ein altes Klappbett und kaufe einen Viscotopper (ebay, Auktion = 20€), der zu groß ist. Was aber nicht schlimm is - kleiner machen geht immer.

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    Dann näht man in mühevoller Kleinarbeit einen Matratzenbezug, Kissen und Seitenteile und fertig ist mal wieder ein Luxushundebett. :beaming_face_with_smiling_eyes:

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    Kann man dich buchen? :herzen1: Das sieht traumhaft aus! Vor allem die Farbe gefällt mir extrem.

    naja wenns ihn nicht stressen würde, müsste er ja nicht zwanghaft über die Stellen der anderen Hunde drüber markieren, oder?

    Das meinte ich.

    Hast du mit einem (Verhaltens)Tierarzt schonmal über die Problematik gesprochen bzw. über deinen Chipwunsch? Da es ja auch ein medizinisches Thema ist.