Beiträge von Yelly

    Aber Wissen ist ja keine Meinung :-)

    Klar kann man persönliche Vorlieben bei Futter haben und jeder Hund ist individuell aber hier der TE und allen anderen groß und breit zu erklären wie "mies" man das Futter findet ohne jegliche fundierte Begründung und das dann auf ne Meinung zu schieben find ich irgendwie schräg.

    Bringt doch niemandem was? Außer die TE zu verunsichern.

    Hier haben ja genug Leute erklärt was es mit den Zusätzen auf sich hat. Und sorry falls ich das so sage aber wenn du ein Futter mit NOCH weniger Zutaten willst würde ich mir ernsthaft über die Bedarfsdeckung sorgen machen.

    Ein Platz ist halt im Normalfall nicht das selbe wie ein "mach was anderes nur Nerv nicht hier am Tisch" oder "leg dich hin und entspann dich".

    Ich würde für sowas persönlich niemals das normale Platzsignal nutzen, das würde mir ähnlich wie dir selbst total auf den Keks gehen und der Hund ist ja auch permanent in der Erwartung (zumindest so wie ich ein Platz nutze wäre das so). Ich würde eher sowas wie ein "verzieh dich" (mach was du willst nur nicht hier) etablieren oder halt ein "ablegen" (egal wo, aber ablegen und entspannen du bist nicht an der Reihe)


    Für den Biergarten würde ich komplett gesondert üben und dann auch direkt dort die Wahrscheinlichkeit dass er euren Esstisch generalisiert auf alle Tische dieser Welt ist relativ gering und es ist ja auch ne total andere Situation für den Hund als das tägliche Essen bei Euch.


    Uns hat dahingehend der Hund erzogen (würden böse Zungen behaupten), sie liegt beim Essen oft mit auf der Eckbank auf Menschenhöhe und TROTZDEM käm sie im Biergarten niemals auf die Idee auf die Bank zu wollen und wenn wir Besuch da haben kann ich sie auch problemlos wegschicken vom Tisch.

    Ich hoffe man versteht worauf ich hinauswill damit


    Ich bin normalerweise ein großer Fan von kleinschrittig, positiv und Alternativverhalten etablieren etc aber bei sowas würde ich gar kein so großes Gewese drum machen sondern dem Hund unmissverständlich klar machen dass er mit seiner Nase nicht am Tisch rumlungern soll wenn mich sowas stört beim Essen (was es euch ja tut)

    "zuviel Chemie" schauen würde, also erstmal keine Zeckenmittel mehr geben, entwurmen nur bei Befall und nicht impfen und dann schauen ob's besser wird.

    Ich hoffe doch inständig dass du nicht an sowas glaubst... also speziell das mit dem Impfen.

    Geh zu einem versierten TA und such das Weite wenn Leute dir was von Chemie und "natürlichen Alternativen" erzählen wollen.

    Eine seriöse Ernährungsberatung falls es was mit dem Futter zutun haben sollte wäre vielleicht auch eine Überlegung wert (Ausschlussdiät).

    Btw sind "natürliche" (was soll das sein? Steht das so im Periodensystem? Ist Uran dann auch gesund?) Mittelchen wie ätherische Öle erst recht richtig ätzend für Haut und Atemwege.

    Hach wie ich solche Menschen mit ihrer "Expertise" liebe die anderen hilfesuchenden und unbedarften Menschen Angst machen mit ihren Thesen und den vernünftigen(!) Behandlungsweg dermaßen erschweren bzw verzögern durch solche "Tipps".

    "Bitte impf deinen Hund nicht mehr weil der sich am Bauch leckt". Da möchte man nur schreien...

    (Natürlich kann man wirksame Zeckenmittel grundsätzlich individuell mit dem TA absprechen und selbstverständlich gibt's da Kontraindikationen, das ist mir alles klar)

    Alles Gute Dir und dem Spitz!

    Jemand hat im Futterhaus mal seinen Dackelwelpen auf uns "losgelassen" so schnell konnte ich gar nicht gucken da lag das Kleinteil schreiend und winselnd aufm Rücken und Ruby stand halb drüber (könnt euch vorstellen wie winzig der Welpe war, Ruby hat ja schon Fußhupengröße) mit der allergrößten Verwirrung ins Gesicht geschrieben. Sie hat ihn nicht berührt oder so der Welpe hatte einfach so schon extreme Angst (naja und Ruby steht jetzt die Freundlichkeit auch nicht grad ins Gesicht geschrieben) und hat sich proforma aufn Rücken fallen lassen, einpinkeln hätte noch gefehlt. Die Besitzer haben gelacht :verzweifelt:

    Ruby ist dann auch so richtig angeekelt und stocksteif wie in Zeitlupe, Blick betont vom Dackel weggerichtet von ihm "runter" gestiegen sich geschüttelt und das wars gottseidank an Reaktion.

    Der Welpe war so panisch und ängstlich und ist danach noch zwischen mehrere Hunde hindurch geschlittert. Mir hat das echt das Herz zerbrochen dass der Knirps nicht hochgenommen wurde der konnte nichtmal vernünftig laufen auf den Fliesen.

    Das war unsere erste und einzige Welpenerfahrung seit Ruby keiner mehr ist.

    dazu stehen kartoffelflocken(kohlenhydrathe) an erster stelle.

    Siehst du so unterschiedlich isses, ich zb find es nicht gut wenn Fleisch (Protein) an erster Stelle steht.

    Früher war ja in den Köpfen der Leute tatsächlich oft mehr Fleisch = automatisch hochwertiger, ich bin froh dass da mittlerweile ein Umdenken stattfindet.

    (Ich bin ja auch grad deshalb so ein großer Fan von Lupovet WEIL die explizit mit ihrem moderaten Proteingehalt werben)

    Mich "stört" bspw bei dem gezeigten Futter eher das Rapsöl (Omega 3 zu 6 Verhältnis suboptimal, gilt ja auch für uns Menschen dass da generell schon ein großes Ungleichgewicht herrscht), aber das würde ich mit Algenöl etc wieder ausgleichen.

    Keine Zusätze fände ich obendrein bedenklicher als zu viele Zusätze. Hunde haben nen vielfach höheren Vit und Mineralienbedarf als Menschen... (überdosieren ist natürlich ebenso blöd, mir schon klar)

    Explizit locken würde ich einen Angsthund gar nicht. Das bringt den Hund ja ständig in einen Konflikt. Ich kenne es sogar umgekehrt dass man den Hund bestärkt jederzeit weggehen zu können (mal leckerli beim Übungsobjekt, dann fliegt wieder eins ans andere Ende des Raumes usw). Das nimmt enorm Spannung raus wenn der Hund merkt "alles gut, ich werde nicht festgehalten/gezwungen und kann jederzeit den Rückwärtsgang einlegen"

    Und vor allem tritt so nicht die Verknüpfung auf: Leckerli in der Hand = jetzt wirds gleich unangenehm für mich

    Eine Freundin von mir hat mit ihrer Rumänin so das Geschirranziehen langsam aber dafür sehr nachhaltig aufgebaut. Zu Beginn hat die sich unterm Bett verkrochen wenn sie das Geschirr nur gesehen hat.

    Auch dem Besuch würde ich dringlichst raten keine Lockversuche zu veranstalten wenn sie schon in Drohhaltung Ist aber auch generell.

    Da sollte ein versierte Angsthundetrainer ran, aber bitte niemand der mit Methoden vom letzten Jahrhundert um die Ecke kommt.

    hatte sie bei Ankunft kein vernünftiges Sicherheitsgeschirr an? Ich kenne es so dass man das dann einfach erstmal dran lässt v.a. eben auch bei Hunden die sich schwer anfassen lassen.

    Und mit "zuziehen" meinst du hoffentlich nur bis zum Zugstopp, oder? Alles andere ist nicht erlaubt und vor nem Würger hätte ich auch Angst als Hund.

    Wie handhabt ihr denn momentan das rausgehen ohne Halsband/Geschirr?