Beiträge von Yelly

    Es bringt ja auch nix dieses "Himmel auf den Kopf fallen" bei jeder Pipifax Aktion des Hundes einzusetzen bzw bei Situationen einzusetzen die der Hund gar nicht in dem Moment leisten KANN.

    Am Ende kann man Hunde damit auch ziemlich abstumpfen.

    Das beste Beispiel fand ich damals das mit der Hoftreue dass man dem Hund regelrecht auflauert und dann gibt's ein Donnerwetter wenn der auch nur eine Pfote über den ungesicherten Ausgang setzt. Bei gewissen Exemplaren reicht das fürs Leben.

    Eine Züchterin hat mir ähnliches erzählt wenns um Pferdeäpfel geht, EINMAL gibt's da ne gewaschene Ansage und die reicht fürs ganze Leben. Und SO sollte meiner Meinung nach ein erfolgreicher Abbruch aussehen. EINMAL kurz Stress für LEBENSLANG Ruhe ist natürlich die Idealvorstellung.

    das sind natürlich alles nur Beispiele und je nach Hund und Motivation natürlich auch wieder total individuell (bei "will nur mal bisschen rumtapsen" Hunden zieht das Donnerwetter vermutlich eher als bei meiner die das Verlassen des Grundstücks nur aus Gründen macht (Katze etc) und diese Gründe sind für sie SEHR wichtig da komm ich (momentan) noch nicht gegen an, also Leine dran.


    Aber immer wieder in immer den gleichen Situationen schimpfen zu müssen sollte einem zeigen dass entweder a) der Hund schlicht in der Situation nicht anders KANN oder b) überhaupt nicht versteht was man von ihm eigentlich will (Stichwort Alternativverhalten) oder c) die Intensität nicht zum Hund passt

    Oder alles zusammen...

    Was nützt es diesen Menschen dann beschrieben zu bekommen wie ich meinen Hund in x Situationen abbreche oder führe wenn da keiner vor Ort ist der das Team einschätzen und coachen kann

    Da hast du natürlich absolut recht. Es ist trotzdem frustrierend aber dazu kann ja das Forum nix... und diese Floskeln im Endeffekt auch nicht gibt wohl genug Leute die wissen was sie damit anfangen müssen. Um das berühmte "Bauchgefühl" nochmal aufzugreifen.

    Kann mir jemand ne Petcam empfehlen? Darf gerne günstig sein, aber für die Anfangszeit würde ich gerne von draußen etwas überwachten können, was die Hundis hier so treiben gibt ja so günstige bis 40 Euro, taugen die was?

    Wir haben, für drinnen, Tapo und draußen Virtavo beide günstig und tun was sie sollen. Super Bild (auch Nachts) und Gegensprechfunktion, Aufnahmefunktion. Man kann Bereiche festlegen die aufgenommen werden sollen oder den kompletten Raum sobald sich was bewegt. Auch mit Verfolgung wenn der Hund umher tappst. Lautstärke Benachrichtigung falls gejammert/Gebellt wird. Finde die für den Preis echt super. Hab sie über Am**** gekauft :upside_down_face:

    Noch ne stimme für Tapo!

    Ich habs schon so oft gesagt aber ich wiederhole mich und ich glaube es geht ganz vielen so ich WÜNSCHTE ich könnte das. Ich mach das ja nicht absichtlich mit dem verkopft sein um mich selbst zu geißeln oder so. Vor mir hat niemand Angst oder Respekt oder was auch immer, je mehr ich mich aufrege desto lächerlicher find ich mich ja sogar selbst. Das ist traurig aber halt wahr (klar hab ich mich trotzdem weiterentwickelt so solls jetzt nicht rüber kommen)

    Du bringst einfach dein Persönlichkeitspäckchen mit in deine Beziehung zum Hund.

    Und da Hund und Mensch in einer sich verändernden Dynamik leben, lässt das Gott sei dank auch immer Raum zur Weiterentwicklung, sowohl beim Menschen als auch Hund.

    ;)

    OT

    Da hast du absolut recht und das was du beschreibst mit knapp gesagt "Dinge zum Ende zu bringen" ist wirklich etwas was meinem verkopften ich zb total hilft (nur ab und an kickt halt die Gewohnheit, sagst du ja selbst)

    Mir erstmal bewusst zu machen WAS Konsequenz überhaupt ist. Was ich dem Hund sage. Was der Hund daraufhin macht. Was ich daraufhin tue (oder eben auch nicht) usw.

    Ich mag dadurch immer noch nicht die Präsenz von CM haben (möchte ich auch gar nicht) ABER ich habs selbst in der Hand Dinge von meinem Hund zu verlangen und diese dann auch DURCHZUSETZEN. Und wenn ich zu bequem bin und beim 21. Mal Widersprechen nachgebe dann weiß ich wenigstens woran es lag und brauch mich nicht wundern.

    Mit solchen "Handlungsempfehlungen" können mein verkopftes Hirn und ich gut etwas anfangen.


    Ich habs schon so oft gesagt aber ich wiederhole mich und ich glaube es geht ganz vielen so ich WÜNSCHTE ich könnte das. Ich mach das ja nicht absichtlich mit dem verkopft sein um mich selbst zu geißeln oder so. Vor mir hat niemand Angst oder Respekt oder was auch immer, je mehr ich mich aufrege desto lächerlicher find ich mich ja sogar selbst. Das ist traurig aber halt wahr (klar hab ich mich trotzdem weiterentwickelt so solls jetzt nicht rüber kommen).

    Einzig wenn ich WIRKLICH angepisst bin (also generell, von Grund auf weil der Tag beschissen lief oder so, nicht wegen dem was der Hund da grad tut), merk ich dass da was rattert im Hundehirn von wegen "oh oh ich glaub ich mach mal lieber das was sie sagt". Aber da muss ich wirklich schlimm angepisst sein, so dieses Level wütend sein wenn die Mutter statt zu schreien und zu schimpfen plötzlich ganz still wird und dich mit Todesblick anschaut.

    Aber das kann ja nicht die Lösung sein? V.a. als grundsätzlich sehr fröhlich gestimmter Mensch.

    Zu blöd zum Strafen und so, ich sags immer wieder, ich hab wirklich Glück (das mein ich ernst, nicht ironisch) dass Ruby so auf positive Verstärkung und diesen ganzen "neumodischen Kram" anspringt.

    Die heutige Generation ist granny mäßiger unterwegs als die eigentlichen Omis, ich bemerke es immer wieder

    Dann bist du jünger als ich - meine Großeltern haben Hunger im Krieg erlebt und meine Oma mütterlicherseits hat eingekocht - meinen Eltern zB ist das völlig fremd - und mich hat das auch voll spät erwischt

    Das mag sein. Aber meine Oma ja eben auch bzw sie erzählte leidvoll wie es war einkochen zu MÜSSEN, meine Uroma noch mehr natürlich bzw wie sie ihr als Kind helfen musste und stundenlang in der Küche rumstehen musste...

    Deshalb versteht sie eben nicht warum ich das nun FREIWILLIG tu weil sie soooo froh ist wie bequem das Leben nun für sie geworden ist während die Jugend dieses "Hobby" (war es für sie ja nicht, sondern ein notwendiges Übel) gerade wieder voll für sich entdeckt. An meiner Mutter ist es bspw auch komplett vorbeigegangen, sowohl als nettes Hobby als auch als Muss.

    Das war alles worauf ich hinaus wollte auch wenn es natürlich etwas makaber klingt... (ich dachte nämlich zu Beginn toll einkochen jetzt kann ich mich ganz viel mit meiner Oma drüber unterhalten aber sie kann das Thema eben so gar nicht mit Freude verbinden und im Nachhinein versteh ich das ja auch...)

    Kommt hier jemand aus Hildesheim oder Umgebung und kann mir ne nette Idee für einen (Halb)tagesausflug für unter der Woche mit Hund geben?

    Bist du mit einem Auto mobil oder auf ÖPNV angewiesen? :smile: Ich hätte ein paar Spazier-/Wander-/Ausflugsziele in der Ecke, aber eher so Sachen, die etwas ab von Haltestellen liegen. |)

    Bin mobil. Her damit :cuinlove: vielen vielen Dank schonmal! Bisschen weiter rausfahren ist auch kein Problem ich wohne in der Zeit aber tatsächlich mitten in der Stadt (soweit ich das auf Maps sehe) und laufe zu der einen "Hundewiese" 15 Minuten, aber bin sehr gewillt mir noch andere Fleckchen anzugucken (mit Auto wenns nötig ist).

    Ohhh das klingt toll :cuinlove:

    auf meiner Einkaufsliste steht nun ganz Bescheiden ein Trichter (den letzten hat Ruby zerbissen) und diese Glasheber.

    Bisher mach ich tatsächlich alles im normalen Kochtopf mit Gläsern die ich eh da hab und hab mir bisher tatsächlich nur ne handvoll neuer Deckel bei Steffi (gläserundflaschen.de) gegönnt.

    Ich hab nämlich so das Talent zu Übertreiben wenns um Equipment geht... :pfeif:

    Über so einen Einkochautomat hab ich aber natürlich auch schon nachgedacht, der nächste Backofen soll auf alle Fälle ne Dampfgarfunktion haben das steht schon fest (auch wenn man da natürlich auch viel tricksen kann ohne)