Beiträge von StinaEinzelstueck
-
-
Es ist oft Ermessenssache vom Arbeitgeber/ Betriebsarzt/ Gynäkologe …
Ich habe auf Intensiv/ Anästhesie gearbeitet und einzige Einschränkung war: keine Gasnarkosen … obwohl es mir teilweise sehr schlecht gegangen ist - mein Hausarzt hat dann zum Glück irgendwann die Notbremse gezogen.
Viele Kolleginnen wurden bei gleichem Tätigkeitsbereich sofort nach Hause geschickt - zwei sogar gegen Ihren Willen - anderer Gynäkologe.
Bei Lehrerinnen ist es häufig eine Anordnung vom Arbeitgeber, auch für die Zeit, in welcher Röteln nicht mehr gefährlich wären - ich denke es ist eine Kosten-Nutzen-Abwägung … lieber alle gleich schützen und somit nicht das Risiko haben, wenn es schief geht.
-
Alles anzeigen
Man bekommt als Lehrer wie ich gerade bei einer Freundin mitbekomme doch recht "einfach" ein Beschäftigungsverbot.
(Vielleicht je nach Bundesland leicht unterschiedlich)
Die ersten 20 Wochen kann man wegen zu geringem Rötel-Titer schon ausfallen. Wenn man dann eine leichte Gerinnungsstörung mit erhöhter Tromboseneigung hat (was nicht unüblich ist, ich hab sowas auch) bekommt man dann auch ein Beschäftigungsverbot für die restliche Schwangerschaft.

Läuft das dann über eine Krankschreibung oder vom Dienst freigestellt/ähnliches?
LG
SaccoEs ist ein Beschäftigungsverbot, keine Krankschreibung.
Eine Krankschreibung über so einen langen Zeitraum wäre finanziell in Schwangerschaft und Elternzeit sehr von Nachteil.
-
-
Bolustod — Ersticken oder Vagusreflex?Der Begriff des Bolustodes ist von Puppe (1908) vor mehr als 80 Jahren eingeführt worden als Kennzeichen eines Erstickungstodes durch Speisebrocken. Kolisko…link.springer.com
Ich habe heute Nacht natürlich auch noch gesucht und gegoogelt.
Zusammenfassend kann wohl gesagt werden - die These vom alleinigen Tod durch eine Vagusreizung ist nicht unwidersprochen und eher sehr selten.
Aber das es deutliche Herz-Kreislauf-Reaktionen bei einem Bolusereigniss geben kann und diese auch tödlich enden können ist mit größter Sicherheit anzunehmen (häufig wird es wohl eher ein multifunktionales Ereignis sein, z.B. Synkope auf Grund der Vagusreizung und dadurch Verlegung der Atemwege).
Für mich als Praktikerin ist in solch einem Notfall aber nunmal die schnelle und richtige Reaktion wichtig.
D.h. (Wenn möglich) Entfernung des Fremdkörpers und dies ggf. auch bei aller Risiken mit Hilfe des Heimlich-Griffes, Atemwege freihalten, ggf. präkordialer Faustschlag, Reanimation und Beatmung (wobei beim Erwachsenen hier inzwischen deutlich die Herz-Druck-Massage im Vordergrund steht).
Das war jetzt aber alles ziemlich OT - bitte entschuldigt. 🫣
-
… mir stellt sich eine Frage.
Bei Kindern ist inzwischen klar, dass sie auf Grund dieses Verhaltens der Eltern massive Probleme bekommen (wenig Stressresistent, motorische Defizite, deutliche Defizite im sozialen Umgang, …).
Wie seht Ihr es beim Hund?
Habt Ihr das Gefühl, er hat ebenfalls Probleme auf Grund Eures Verhaltens?
-
… ups - ich sollte nicht Nachts schreiben 🫣 - nicht in der Speiseröhre, sondern zwischen Speiseröhre und Kehlkopf
-
Gibt es beim Hund ebenfalls den „Bolustod“ auf Grund einer Nervus Vagus Reizung?
der ist auch beim Menschen stark umstritten
Ist aber in jedem Fall Inhalt in der Fachweiterbildung Intensivpflege, im Rettungsdienst (sowohl ein und dreijährig) und bei den jungen Ärzten in Ihrer Intensivzeit und der Weiterbildung zum Notarzt (meine Kenntnis kommt aus der Ausbildung und Arbeit in Baden-Württemberg).
Was daran umstritten sein soll wird aus Deiner Bemerkung nicht klar?
Ich hab noch nie den Begriff Bolustod gehört, aber es gibt auf jeden Fall vasovagale Synkopen bei Hunden.
„Bolustod“ meint den reflektorischen Herzstillstand auf Grund einer Nervus Vagus Reizung durch einen Fremdkörper im Ösophagus.
-
Das wäre meine Frage an die Tiermediziner/ -Pfleger:
Gibt es beim Hund ebenfalls den „Bolustod“ auf Grund einer Nervus Vagus Reizung?
-
Naja, ich tue mir z.B. schwer mit Hunden mit ganz kurzem Fell ohne jegliches Unterfell - da mir dies im Winter, kalten Regen, … nicht funktional erscheint (es gab hier im Forum mal einen Link zu beeindruckenden Aufnahmen mit der Wärmebildkamera).
Aber wenn diesem „Problem“ durch sinnvolles Management (Mäntel, Regenschutz, …) begegnet wird, ist dies doch okay … ich würde es einfach für mich nicht wollen.
… und viel Fell muss eben gepflegt und ggf. auch gekürzt werden.