Beiträge von Ariodante

    Hach, HAL… welche tragisches Ende eines epischen Bösewichts.

    Zitat

    Es ist wie ein vorlauter Kunst-Ersti bei Beverly Hills 90210 - von Kunst gar keine Ahnung, aber immer ganz überzeugt Falschbehauptungen garniert mit Kunstphrasen raushauen und an denen auch nach mehrfacher freundlicher Nachfrage festhalten.

    Klingt, als werde es nicht einfach, die von KI erstellten Proseminar-Arbeiten zu identifizieren.

    Interessante Fragestellungen und Anekdoten. Haben mit meiner Frage bzw. Anmerkung leider nichts zu tun und auch nichts mehr mit dem Thema Qualzucht ...

    Klar, deine These war doch,

    dass es weniger Frenchies gab wegen mehr kritischem Denken. Oder umgekehrt: Heute mehr Frenchies, weil die Leute immer dümmer werden. Oder habe ich dich da falsch verstanden? Wenn ja, was sagt deiner Meinung nach die geringere Frenchiehaltung aus?

    Einfach mal Literatur aus diesen Jahren lesen. Einer der bekanntesten Jagdhundeausbilder predigt zum Beispiel, dass Junge Hunde Bewegung und wenig Einschränkungen brauchen.

    Kein Normalhundehalter hat damals die einschlägige Literatur bekannter Jagdhundeausbilder gelesen (und heute auch nicht, schätze ich). Und mangelnde Bewegung war nach meiner Erinnerung nicht das Problem der Zeit.

    Da würde mich jetzt mal eine Statistik interessieren. Ich meine mich zu erinnern, dass es in meiner Jugend zum Beispiel nicht so viele Französische Bulldoggen gab. Wahrnehmungsverzerrung oder Realität? Gibt doch bestimmt irgendwo Statistiken dazu. (Kleiner Tipp: Meine Jugend ist ein paar Jahrzehnte her. :sweet:)

    Und: Ab und an geistern doch so Fotos von damals durchs Netz, wo die Qualzuchtmerkmale noch nicht ganz so massiv ausgeprägt waren ... gut, sind halt Anekdoten.

    Keine Ahnung von konkreten Statistiken, aber die Französische Bulldogge ist aktuell eine der beliebtesten Hunderassen, soweit ich weiß? Also ja, von denen gibt's grade wahrscheinlich mehr als früher.

    Dass es früher weniger davon gab, heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass die Leute Qualzuchten aus gesundheitlichen Gründen eher abgelehnt haben, sondern dass ihre Optik z.B. einfach nur nicht in Mode war.

    Ich weiß nicht, ob ich das so verlinken darf, bitte löschen falls nicht. Aber hier gibt's ein Buch von 1967 zu kaufen und in der Vorschau sieht man, was damals als "exzellenter Typ" angesehen wurde. Klick

    Genau so ist es. In den 70/80gern wurden Haustiere ganz selbstverständlich behandelt, da würde man heute zurecht nach dem Tierschutz kreischen. Es gab kein Wissen, wie man Meerschweinchen hält, den Begleithund mit Stachler Gassi zu führen, war normal. Im Reitstall standen die Pferde selbstverständlich im Ständer. Es gab wenig Möpse, aber ganz ganz sicher nicht, weil man sich um Qualzuchtrassen Gedanken gemacht hat. Frenchies waren einfach unbekannter, Möpse spießig, und sonst wurde gern Loriot zitiert: Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.