Beiträge von remmidemmi

    uch hier echt noch schwierig, aber mein bester Vorsatz fürs neue Jahr: regelmäßig spazieren gehen mit (souveränen) alten / älteren Hunden. Wir haben zum Glück ein paar nette Nachbarn hier in der Gegend, die sich das freiwillig mit uns zumuten.

    Ach sowas hätte ich hier auch gerne...für unseren Zugochsen

    Heute Vorsatz umgesetzt, andere Hündin war schon müde gelaufen und hat entspannt rumgetrödelt, während Emmi stellenweise wie ein Jeep im Allrad-Modus (das hat hier jemand kürzlich so formuliert und das passt optisch so perfekt auf das irre Jungtier) gefühlt alle drei Meter von 0 auf 100 beschleunigt hat. Ich tröste mich einfach damit, dass trotzdem ein Lerneffekt eintritt, das Ergebnis bekomme ich halt erst in einem Jahr oder so zu sehen. Ohmmmmmm:relieved_face:

    mäßigen Leinenführigkeit

    Das hast du schön formuliert.:woozy_face:

    Auch hier echt noch schwierig, aber mein bester Vorsatz fürs neue Jahr: regelmäßig spazieren gehen mit (souveränen) alten / älteren Hunden. Wir haben zum Glück ein paar nette Nachbarn hier in der Gegend, die sich das freiwillig mit uns zumuten. Fremdhunde kann Emmi inzwischen ignorieren bzw ruhig anschauen (nicht fixieren). Aber wehe, wir sehen in einiger Entfernung "befreundete Hunde" - letztens ist sie mir in so einer Situation über die Straße gerannt, die blöde Nuss. (Frei auf Hundewiese, nicht eingezäunt, bekannte Hündin auf der anderen Straßenseite.) Das hätte ins Auge gehen können und ich war anschließend ganz schön durch den Wind.

    Ich habe hier eine scheinbar auch immer gut riechende Hündin, von der aufdringliche junge Männer allerdings direkt eins auf die Mütze kriegen. Wer möchte sich einen Einlauf abholen? :ugly:

    Scherz beiseite: Ich könnte mir schon vorstellen, dass das stressig ist, zwei potente Jungmänner und eine gutmütige Dame, aber wenn das regelmäßig geübt wird und sich alle im Vorfeld darauf einlassen, dass es als "Training" gesehen wird, dürften auch alle davon profitieren. (Ich versuche Emmi z.B. beizubringen, sich bei aufdringlichen Herren einfach auch auf den Arsch zu setzen.)

    Kann mir jemand den Unterschied zw. dem Tractive für Katzen vs. Hunde erklären? Hintergrund meiner Frage: Ich finde die Befestigungsmöglichkeit beim Katzending besser als beim Hundeding (da hätte ich Angst, dass diese Gummiböbbel einfach aufploppen), bei der Katzenlösung kann man es auf ein dünnes Halsband schieben mit Schlaufen, das finde ich sicherer. Emmi hat fast immer ein Geschirr an, da kann ich auch mit einem schmalen Halsband leben, wenn ich keine Leine einhake, an dem nur der Tracker hängt.

    Und das ist eben ein Irrtum, dass man es bei jedem Mensch-Hund-Team in jeder Phase nur ernst genug nehmen und konsequent trainieren muss und dann läuft es.

    Das möchte ich auch gerne unterstreichen. Emmi ist derzeit unsicher und pöbelt, dabei dreht sie sich (um mich herum) gerne mal bell-kreischend im Kreis, weil sie so überfordert ist von den Außenreizen. Für Außenstehe sieht das 110-prozentig nach "Die hat den Hund nicht im Griff" aus (hätte ich früher auch gedacht!). Tatsächlich ist Emmi aber in diesen paar Sekunden absolut null ansprechbar, was soll ich da also für Ansagen machen, Leckerli werfen oder oder oder. Ich warte halt kurz ab, halte die Leine sehr gut fest, bis der Irrsinn aus ihr draußen ist und dann reagiert sie auch wieder auf mich, auf Ansprache, anfassen, Futter.

    Wir nehmen diese Unsicherheit sehr ernst und trainieren da immer immer dran, aber ich gerate eben auch in Situationen, die untrainierbar sind. (Sind gestern nach einer Woche Spaß am Strand in NL zurückgekommen und Emmi hat es noch nicht verknuspert, wieder im heimischen Terrain zu sein, alles ist aufregend, alles regt sie auf.)

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    Zum Thema Individuum:

    Ich habe zwei Töchter (16 u. 12). Die Große kam "fertig" zur Welt, hat kaum gebrüllt, sehr früh durchgeschlafen, everybodys Darling. Und ich fragte mich in meiner grenzenlosen Jungmutter-Naivität immer, was die anderen wohl alles falsch/inkonsequent usw. tun würden, wenn die Kinder echte Nervenbündel waren. Und DANN hat mir der liebe Storch das zweite Mädchen gebracht. Ha! Die habe ich genau gleich erzogen, das Umfeld war gleich - und trotzdem gehörte sie zur Sorte, die man keine Sekunde aus den Augen lassen durfte. Wo sie war, stand kein Stein mehr auf dem anderen. Durchgeschlafen hat sie mit 3,5 Jahren und von everybodys Darling waren wir sehr weit entfernt. That's life - manchmal sorgt das Schicksal halt dafür, dass alle an ihren Aufgaben wachsen dürfen.