Beiträge von remmidemmi

    acidsmile Die Stadt setzt die Leinenpflicht innerorts sehr streng um, inkl. Kontrolle, z.B. in der weitläufigen Grünanlage hier direkt vor der Haustür. Auf Feldern und Wiesen kein Thema, aber ich kann nicht für jedes Gassi rausfahren. Und Wald ist noch zu reizvoll, ich möchte keine "Erfolgserlebnisse" generieren, da bleibt die Schlepp (20 Meter) dran. Und es wäre mein persönlicher Albtraum, wenn sie hinter einer Kurve in ein Kind oder einen Radler reinbombt.

    remmidemmi hast du keinen einzigen Platz, der für euch Reizarm ist?
    Wenn jeder Gassi Gang 7 Tage die Woche bedeutet, es wird Trainiert und auf den Hund eingewirkt, ist das ja total anstrengend, für Mensch und Hund. Mit Pech so Anstrengend für den Hund, dass das Trainierte gar nicht richtig verarbeitet wird und gefühlt nie im Hirn ankommt :thinking_face: .
    Ich kenne es so von Tiny und meinen früheren Hunden, das die immer 1 oder 2 Tage Pause brauchen, wenn die was lernen sollen.

    Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor: Wir waren am einzigen (!) Tag mit Schnee hier vor Ort mit Emmi im Wald. Klar schießt sie sich da ab. Und natürlich fahren wir mit dem Auto bis direkt vor den Startpunkt, ich bin ja nicht verrückt.

    Wo habe ich den geschrieben, dass jede Gassirunde 24/7 Training ist? Bin gerade irritiert.

    Nachdem sich Emmi gestern im Schnee im Wald geistig total abgeschossen hat (Notiz an mich: Schnee ist auch nur gefrorenes Wasser ...), mussten wir die Runde auf halber Strecke abbrechen und Madame an der kurzen Leine zurück zum Auto bugsieren. Hgrmpf.

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    Zum Ausgleich hatte ich eben das entspannteste Mittagsgassi aller Zeiten: 45 Minuten an der 2-Meter-Leine, davon 80% zivilisiert. Geht also doch. :ugly:

    Begegnungen im Freilauf dagegen sind äußerst entspannt; Je nach Hund(en) bin ich da "die Oberaufseherin", die am Rande das Geschehen verfolgt und bei Bedarf ein wenig mitmischt, was aber sehr leicht und mit wenig Aufwand machbar ist.

    Das möchte ich gerne aufgreifen: Ich gehe ja auch mal auf die Hundewiese (weil Freilaufgebiet) und treffe dort bekannte HH. Nur ich und eine (!) andere Halterin beobachten das Halligalli und greifen ggf ein. Und ich leine auch an, lass den Tutnix-Hund zuschauen, wenn es mit der Impulskontrolle hapert, denn in einer Gruppe mit entsprechender Dynamik besteht auch immer die Gefahr, dass Madame ihre Manieren vergisst.

    Hier klinke ich mich mal ein - vermutlich bedient das jetzt diverse Vorurteile so mancher Foris weil Doodle-Halter = sowieso Nix-Checker hier in der Blase, aber Emmi ist halt ein Tutnix und ich gehöre ja zur Fraktion, die prinzipiell und immer erstmal vom Guten im Menschen ausgeht.

    Wäre hier nicht überall (bis auf ein paar einzelne Wiesen) streng durchgesetzte Leinenpflicht, könnten wir (und viele andere auch) vermutlich ein entspannteres Leben führen.

    Emmi gehört nicht zu der Hundefraktion, die Kommandos wie aus der Pistole geschossen abarbeitet (dieser "zackige" Gehorsam, ihr wisst bestimmt, was ich meine), sondern ist einfach "Team kurz gucken, kurz riechen, vllt zocken oder halt wieder trollen". Dieses Dauergedeckel, von dem ich hier oft lese, fällt mir sehr schwer und ich kriege das dann auch nicht authentisch rüber. Wir gehören daher zu denen, die am Wegesrand hocken bleiben, freundlich gucken (nicht fixieren!) und warten, bis "die Gefahr" vorübergeschritten ist.