Die Kurzfassung von der Morgenrunde: Mir tut der Hintern weh. 
Es läuft eigentlich echt gut, die zweite Läufigkeit hat sie prima hingekriegt, wir sind uns in punkto Leinenführigkeit einig, draußen wird nix gefressen, 3 Meter lange Äste passen nicht durch die Tür. Aber wo ist mein netter Hund hin?
Seit der Läufigkeit gibt's immer sofort eine Ansage. Näher als 10 Meter? Du guckst in meine Richtung? Du atmest die gleiche Luft? Knüppel aus dem Sack.
Heute morgen hat sie ganz versonnen am Pseudo-Mauseloch geschnüffelt (aka Gullideckel) und ich höre es hinter mir knirschen. In dem Moment, als ich noch überlegte, ob ich auf die Leine stehen soll, war's schon zu spät. Sie kreischt, zischt nach vorne, bellt wie doof und ich liege im Dreck. Die beiden anderen Hunde haben sich das mucksmäuschenstill angeschaut, die Halter waren zum Glück tiefenentspannt. Habe mich abgeklopft, mehrfach entschuldigt und bin mit bedröppelter Emmi heim. Das ist so ätzend. Ich habe echt größtes Mitgefühl für alle mit unverträglichen Hunden, da wird ja jedes Gassi zum Spießrutenlauf. 
Hoffentlich legt sich das nach der Scheinträchtigkeit wieder, das ist mehr als nur "unpraktisch", wenn die Hundedichte um einen rum so hoch ist. Ich weiß auch gerade nicht, ob ich alle Situationen noch besser meiden soll, weil ich sie ja keinem zusätzlichen Stress mit ihren imaginären Welpen aussetzen will, oder ob wir wieder Zeit auf der Parkbank verbringen müssen, um die Umwelt schön zu füttern.