Also nur mal zum Territorialverhalten meines Rüden:
Wo er 3 Minuten steht, ist es seins. Er hat sozusagen ein mobiles TV.
Also nur mal zum Territorialverhalten meines Rüden:
Wo er 3 Minuten steht, ist es seins. Er hat sozusagen ein mobiles TV.
Ich kenne ein paar RR, die mit Katzen leben. Das klappt sehr gut. Sie lieben normalerweise ihre eigenen kleinen Löwen. Aber draußen sind fremde Katzen immer Jagdobjekt. Da darf man sich nichts vormachen. Es sind Jagdhunde und Katzen sind ja praktisch kleine Löwen 😅
Territoriale Auswüchse können auch sein, dass der Hund bei jedem Geräusch im Haus anfängt zu melden. Da muss niemand zu euch zu Besuch kommen, es reicht ein im Flur entlang laufen. Hunde hören nun mal auch viel besser als der Mensch. Also unterschätze das nicht. Da kann unten die Post klingeln und der Hund fängt oben an zu toben.
Nein ich habe gerade das Rassevideo vom Stadtfelle gesehen, der hier schonmal genannt wurde. Da hat er Weimeraner und Viszlas immer im direkten Vergleich betrachtet und sein Fazit klang in meinen Ohren zumindest so, dass auch Nicht-Jäger glücklich mit den Hunden werden wenn sie xyz bieten können.
Ja, mir gefallen Viszlas. RR, Boxer (wobei ich nicht unbedingt die kurze Schnauze unterstützen würde), Schäferhunde, Wolfhybriden, Huskys, Dobermänner. Drahthaar ist nicht so meins und Wuschel-Pelzig oder Lockig auch nicht. Kurzbeinig und Langrückig mag ich auch nicht. "Danke" für den Hieb mit der Optik. Für mich kommt einfach kein Hund in Frage, der zu jedem und allem Heitatei ist. Jetzt suche ich nach den Eigenschaften und einer Optik ausserhalb meiner Ablehnung. Wo ist der Fehler???
Hast du dir mal den Deutschen Pinscher angeschaut?
Edit: wurde schon genannt.
Wäre zumindest auch so min Beuteschema. So bisschen Optik darf schon sein, sorry, da bin ich egoistisch und möchte mich auch an meinem, in meinen Augen schönen Hund, erfreuen dürfen.
In unserer näheren Umgebung leben vier mir bekannte Ridgbacks, von denen sich genau einer am Halter orientiert. Die anderen drei wollen bei wirklich jeder Begegnung gerne meinen 5kg Hund fressen, und zwar sehr ernsthaft! Dabei reißen sie entweder ihre Halter (alles Männer im besten Alter und eher sportlich aussehend) von den Füßen weil angeleint (spannenderweise sehen die Halter NIE vor den Hunden dass da was oder wer kommt) oder rennen im Freilauf aus wirklich absurden Entfernungen quer übers Feld hinter uns her und kümmern sich einen feuchten Kehricht darum, was ihnen hinterhergebrüllt wird. Da bin ICH dann immer froh um meinen Winzling, den nehme ich auf den Arm und schütze ihn so, möchte mir gar nicht ausmalen, wie das mit einem Hund wäre der das auf dem Boden sitzend über sich ergehen lassen müsste 😳
Mein Hund ist ein totaler gutelaune Hund, der aber genau wie ich keine großen sozialen Kontakte braucht, wir sind uns selbst genug. Er arbeitete unheimlich gerne mit mir, fläzt aber auch rum wenn ich mal keine lust hab 🥰
Was mich an eurer Situation verwirrt, ist dass die Züchterin offenbar überhaupt kein Problem sieht. So was kenne ich selbst eigentlich nur von Vermehrern 🤔 Massai wie ist denn bei RRs die Züchterbasis aufgestellt? Gibt es da Verbände die empfehlenswert sind bzw andere von denen Du abraten würdest? Du kennst dich doch ziemlich gut aus damit?
Ob die Züchterin der TS wirklich eine Züchterin ist, wissen wir ja nicht. Tatsache ist, es gibt sowohl beim VDH als auch in der Dissi schwarze Schafe und gute Hunde. Die Dissidenz züchtet oft auf Farbe, was nat. Dem Genpool nicht gut tut, beim VDH lassen sie gern die Größe außer Acht. So mein Eindruck. Sowohl da als auch dort kann man gute Hunde bekommen. Nur beim Vermehrer würde ich so eine Rasse niemals kaufen. Das wäre mir zu riskant.
Alles anzeigenMassai: Meiner subjektiven Erfahrung nach hat die Rasse, wie so viele andere auch, das Problem, dass die Eigenschaften bei uns extrem aufgefächert sind.
Weil eben keine richtigen Selektionskriterien da sind, die dabei helfen, der jeweiligen Rasse die wesensmäßige Stabilität zu erhalten, weil nur ein nervenstarker Hund als Arbeitshund zu gebrauchen ist.
Will sagen: Man kann einen doggenartig Sanften, aber auch einen stinkstiefeligen Haus- und Hofwächter erwischen mit ganz unterschiedlich ausgeprägtem Jagdtrieb.
Und wenn so ein großer, wendiger und wehrhafter Hund - ist ja immerhin kein Berner - hinter Rehen hersetzt, ist die Chance groß, dass er eines erwischt.
Ich versteife mich mal zu der Behauptung, Eva3985, dass Du wenig bis gar keine Ahnung davon hast, was bei Euch an Wild tatsächlich unterwegs ist, weil man als Mensch mit seinem beschränkten Gehör und Geruchssinn so gut wie jedem Hund unterlegen ist.
Wie wildreich das eigene Wohnumfeld tatsächlich ist, zeigt einem nämlich erst der Hund, erst recht, wenn er von der Genetik her Jagdtrieb mitbringt.
Ich an Deiner Stelle würde mich fragen, was kann ich in meinen Lebensverhältnissen einem Vertreter dieser Rasse bieten, wenn er die zu erwartenden Anlagen mitbringt. Kann er sie in meinen Lebensverhältnissen entfalten, werden sie benötigt, will ich sie, freue ich mich, wenn er sie zeigt?
So, wie ich Deine Beiträge bisher gelesen habe, geht es eigentlich
Ja, absolut. Genauso ist es. Die Rasse ist verhältnismäßig jung und teilweise noch sehr inhomogen, zumal es auch verschiedene Arten des Gebrauchs gab. Es ist schon ein Überraschungspaket, selbst, wenn man penibel Ahnentafeln studiert usw. …
Dazu kommen die ganzen Vermehrerhunde, die dem Ruf nicht gerade zuträglich sind.
Es ist eben kein Hund für Jedermann. Ich z.b. würde einen RR nicht in einem dicht besiedelten Stadtgebiet halten, auch nicht in einer Wohnung im 4. Stock. Allein die Sache mit dem Fahrstuhl. Selbst wenn der Hund fremde Menschen einsteigen lassen würde, wollen die Leute das vielleicht nicht, weil sie Angst haben. Also mir wäre das alles viel zu heikel, von der alleinigen theoretischen Erfahrung abgesehen.
Oh wow, jetzt kommen wieder die Anekdoten, die man wohl zu jedem größeren Hund findet, der keine Erziehung und Kontrolle hat.
Übrigens kenne ich einige wirklich richtig gut erzogene Ridgebacks, die weder jagen noch fremde Menschen und Hunde anfallen.
Aber auch meine Rede: es ist und bleibt nun mal kein Anfängerhund, egal wie man es dreht und wendet und ob man das Glück in Anspruch nimmt. Ohne meine Erfahrung würde bei Ahnungslosen selbst mit meinem netten RR so einiges schief laufen, da bin ich sicher.
nutzt jemand das Rukka Form Neon Geschirr, was es bei Zooplus gibt?
Das ist übrigens eines der besten Porträts der Rasse, ziemlich ungeschönt.
Hätte auch noch ein Angebot. Eros hält sich auch für den Größten in der Hood, dabei ist er ein relativ kleiner Ridgeback. Das weiß er nur nicht 😅
Aber im Moment geht es wieder einigermaßen, die meisten Mädels sind mit der Läufigkeit durch und Herr hört wieder besser. Aber er ist schon echt ein Checker. Seine Wiesen sind sein Reich 😎
Weil das angesprochen wird, will ich auch noch eine Anmerkung machen. Psychische Labilität des Führers ist bei dieser Rasse echt schwierig. Also man sollte wirklich mental sehr stabil sein, um mit ihnen in jeder Situation klar zu kommen.
Wenn nicht, merkt der Hund das sehr schnell und schlimmer, er reagiert darauf und zwar so wie er es für richtig hält. Ich war mal physisch (Fieber) stark angeschlagen mit meinem Rüden eine Minirunde. Ich hatte einen komplett anderen Hund, so will ich es mal nennen. Es war schwierig. Wenn ich mir vorstelle eine psychische Disposition zu haben … Nein, würde ich mir absolut nicht zutrauen. Ridgebacks lieben ihre Menschen, den einen speziell, und sie reagieren 1:1 auf die Gemütsverfassung. Heute so und morgen so, würde sie vollkommen verunsichern. Da käme eher ein Hund mit stumpferen Wesen in Frage.