Beiträge von Massai

    Bei uns ist es komisch. Eros hört draußen eigentlich gut, leider nur ohne Ablenkung. Immer noch schlimm, sind andere Hunde, die er sichtet, auch wenn er dann, wenn man sich direkt trifft und es ist nicht sein bester Freund, sein Interesse auch nur mittelmäßig ist und er sich gut abrufen lässt. Kürzlich hat er sich sogar von seinem besten Freund mitnehmen lassen, ohne Leine. Erst ist er noch ein paar Meter mit den beiden mitgelaufen, aber dann kam er doch noch hinter mir her, weil ich in die entgegengesetzte Richtung gelaufen bin. Das geht alles, aber die Neugier und das Interesse am Anfang, überwältigen ihn halt leider oft. Wie ein kleines Kind eben. Ist ja auch süß 🥰

    Zuwendung definiere ich persönlich auch als/ über Augenkontakt. Der findet bei uns schon recht häufig statt. Körperkontakt wenn es passt. Ich bin aber von Haus aus kein 24/7 Knuddler, der die Hände ständig am Hund haben will. Tagsüber sind wir eh oft stundenweise in unterschiedlichen Etagen. Ansonsten gibt es Kontaktliegen auf dem Sofa, aber auch da geht der Hund, wenn er wirklich schlafen will, in seine Flocke. Kommt halt wirklich auf den Charakter von Hund und Mensch an. Mein erster Hund brauchte im Grunde den permanenten Körperkontakt, war vielleicht auch Kontrollverhalten. Mein Mastiff mochte es nicht zu eng. Mal paar Minuten durchknuddeln oder Striegeln lassen, gern. Körperkontakt nee. Und ich habe auch gern einen Hund um mich, will aber auch kein klebendes Anhängsel haben, weil das sehr anstrengend sein kann. Eros ist genau richtig dosiert, so dass wir zum ersten Mal dahingehend kompatibel sind 😁

    Wenn es mit der Du kelheit allgemein schwerer fällt entspannt an der Leine zu laufen. Wäre es doch sinnvoll die Leinenführigkeit im dunkeln noch mal zu üben. :)

    Logischerweise ja, sicher. Leider kann man nicht immer alle Ecken einschätzen. An den bekannten Orten lasse ich ihn schon im Fuss gehen, zumindest jetzt wo ich es weiß. Mein Mann hat es heute Abend auch gemacht, lief auch gleich besser. Keinen unkontrollierten Ausbruch.

    Werden wir weiterhin üben.

    20 kg ... niedlich 😁

    Hatte mal die aussiehündin einer Bekannten an der Leine, dir sich ständig mit ihren 20kg in die Leine hängte und auch gern mal ohne Vorankündigung nach vorn schoss. Fand melne Bekannte ganz übel, ich eher süss. Ja ... hat Eros mit seine ü40kg letztens auch gemacht, vor ca 2 Wochen, meine Schulter schmerzt immer noch. Vor allem dieses abrupte Vorpreschen ist echt Mist.

    Ich hatte ehrlich gesagt noch nie einen Hund, der ernst machen würde und ich persönlich kenne auch nur ganz wenige, wo es so wäre. Diese Kandidaten sind dann aber eher die stillen, unauffälligen Hunde, die dann plötzlich wie aus dem Nichts hervor schießen und gezielt zuhacken. Da merkt man die Absicht zu verletzten auch deutlich an. Alles andere ist für mich eher Show, grober Spaß oder es passiert eher aus Versehen.

    Ja, ich denke auch, dass es auf jeden Fall mit der Dunkelheit zusammenhängt, bzw. Damit, dass die Katzen da eher unterwegs sind. Sonst hat er im Dunkeln nämlich mit nichts Probleme, also ist nicht aufmerksamer als sonst. Es muss also eher daran liegen, dass die Katzen eher unterwegs sind. Er verbellt sie auch nicht, knurrt nicht oder gibt sonst was von sich, sondern zieht nur wie verrückt in diese Richtung aus der es katzig riecht. Ich werde tagsüber mal das „Katzenanschauen“ probieren, wenn es sich mal ergibt. Die meisten flüchten natürlich erstmal. Eine hat mal gefaucht und gebuckelt, fand er aber auch spannend, aber er ist auch immer auf dem Sprung, heißt lieber einen Schritt zurück machen, als sich eine einfangen. 100% sicher bin ich aber nicht, vor allem nicht in der Dunkelheit.

    Eine flüchtende Katze ist wahrscheinlich aber schon sehr verführerisch.

    Na, mal sehen, ob sich ein paar Trainingssituationen ergeben. Im Dunkeln werde ich versuchen die Katzenspots zu meiden.

    Ach ja, ohne Leine ist er im Moment eh fast nie unterwegs und wenn, dann auf dem Feld, tagsüber. Da gibts zum Glück keine Katzen.

    KayaFlat

    Erstmal lieben Dank für deine Einschätzung.

    Ja, da hast du schon die richtigen Worte dafür gefunden. Eros ist schon ein sehr selbstsicherer Hund, der überhaupt nicht zum Überreagieren neigt, zum Glück. Die Pubertät ist halt eh eine schwierige Phase, aber die schaffen wir auch und ich hoffe wirklich am Ende, dass aus ihm ein souveräner und zuverlässiger Hund wird.

    Haha, genau, Endboss passt wohl. Stimmt, für seine Verhältnisse ist sein Erregungslevel schon (für mich) spürbar. Komischerweise ist es tagsüber besser. Also da ist er an Katzen auch interessiert, aber nicht so „kopflos“. Nun „arbeitet“ mein Mann, der hauptsächlich abends mit ihm geht, auch nicht an dem Aspekt, sondern sieht einfach nur zu, dass er weiterkommt, während ich tagsüber eben Gehorsam in diesen Momenten abverlange. Aber ich war jetzt auch paarmal abends und das war ne Katastrophe. Also ohne Leine natürlich eh nicht.

    Eigentlich kennt er Katzen. In seinem Welpenzuhause gab es eine Katze, die auch bei den Hunden war. Aber seither haben wir natürlich immer mal nur auf der Straße welche getroffen, bzw. Leider auch kürzlich im eigenen Garten. Da saß eine direkt auf unserer Treppe und dachte nicht im Traum dran zu verschwinden, als wir kamen. Erst, als ich das Gartentor aufmachte, sprang sie weg, Eros, an der Leine, hinterher. Sie hat sich auf einen Baum gerettet und er stand fiepend unten. Also es wird einerseits Neugier sein, weil sie auch immer flüchten, andererseits würde ich die Hand nicht für ihn ins Feuer legen, dass er sie nicht packen würde. Denke leider, dass er eine gewisse Raubzeugschärfe hat.

    Mein Plan wäre, falls sich die Gelegenheit ergibt, in der Nähe einer Katze zu parken, damit er gucken kann bis ihm schlecht wird. Natürlich loben, wenn er sich zurücknehmen kann und sich vielleicht sogar umorientiert. Im Dunkeln ist es halt viel blöder, weil da sehe ich nichts und er riecht die Katzen gut.

    Ich will mich mal hier wieder melden.

    Bisher, Eros wird demnächst 1 Jahr, ist er eigentlich immer noch der „mich interessieren keine Fährten“ Hund. Rennt sein Kumpel aus dem Spiel heraus plötzlich einer Wildfährten nach, kehrt Eros um und kommt zu mir. Entweder kapiert er es nicht, oder hat kein Interesse, schwer zu sagen.

    Rehe und Co haben wir jetzt schon länger nicht mehr direkt getroffen, dazu kann ich also nichts sagen. Manchmal sitzen sie wohl im Unterholz, da hebt er die Nase und wittert, lässt sich aber problemlos abrufen und lenken. Also kein „ich schalte den Kopf aus und renn los“, selbiges bei Joggern, Radfahren usw. Also alles nicht der Rede wert und noch gut zu handhaben.

    Aber …

    Katzen.

    Tagsüber geht es relativ gut, da ist Eros ansprechbar, auch wenn er schon ab und an in der Leine hängt.

    Aber im Dunkeln ist es zur Zeit unmöglich. Da hängt er an gewissen Ecken wo sich die Katzen aufhalten, bzw. Wohnen, ständig in der Leine. Eigentlich hilft dann nur umkehren, aber das ist auch nicht Sinn und Zweck einer Gassirunde, denn im Grunde hocken die Katzen ja überall. Warum im Dunkeln, warum da so extrem? Hat jemand Idee, wie ich das handhaben kann? Mit Leinenführigkeit ist dann nichts mehr, ich kann ihn nur gnadenlos an den Stellen vorbeischleppen, aber schön ist was anderes. Ach so, er sagt kein Wort. Also kein Schreien, nichts, er zerrt da nur wie ein irrer hin.