Beiträge von Massai
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Wie ich schrieb, bei starkem Jagdtrieb gibt es leider oft keine Option.
Dann muss das halt sein, ganz klar. Würde ich auch keine Sekunde zögern und konstant sichern.
Lernen kann man an der SL natürlich auch ganz viel. Temporär nutze ich die gern um das Stopp Kommando aufzufrischen.
Aber wie du auch schreibst, habe ich auch Angst mit Leine zu bequem zu werden. Hund ist ja immer greifbar und viele Dinge, die man sonst üben würde, macht man dann halt selten oder nie. Oder anders. Mein Hund weiß genau, wenn er angeleint ist, da bekomme ich auch nur eine verhaltene Reaktion, die ohne Leine ganz anders aussehen kann.
Und klar, ich habe auch immer im Hinterkopf meinen wegschießenden Hund, der unbedingt mal nem anderem Hund Hallo sagen will 🙈 wer kennt es nicht 😁
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Als ich noch Studentin war,hat mein TA alle Hunde der "Punks", die teilweise wirklich auf der Straße lebten, gratis behandelt. Nette Zeiten waren das.
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Wie du schon schön sagst, es gibt halt Hunde die brauchen diesen Freilauf wirklich und wenn es mir irgendwie möglich ist, werde ich dafür sorgen, dass er den bekommt. Solange mir da keine heftige Jagdmotivation reingrätscht, bin ich mir sicher, wir bekommen das auch zuverlässig hin.
Ist halt auch eine Typenfrage. Mein Tibet war an seiner Flexi auch völlig zufrieden, Eros findet das auf Dauer doof. Da kann man nicht pauschalisieren. Schleppleine auf Dauer möchte ich auf keinen Fall haben. Die kleine Abendrunde an der Flexi ist allerdings okay.
Potato schön, dass du mich immer so gut verstehst ❤️ schade, dass du in Süddeutschland unterwegs bist, sonst hätten wir uns mal treffen können. Falls du mal Richtung Hessen unterwegs bist, sag Bescheid.
Btw. Eros ist auch irre schnell. Mal sehen, ob ich es mal hinbekommen seine Zeit auf 100 Meter zu nehmen.
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Heute gab es Soljanka.
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Keine Ahnung, was ich damit sagen wollte … war aus Versehen

Ja, Schleppleine. Da lernen die Hund leider auch nicht unbedingt besser und schneller zurückzukommen, wenn immer nur Sicherung dran ist.
Es braucht Freilauf, um einen echten Rückruf zu festigen. Ist leider so.
Ab und zu muss man eben das Wagnis eingehen.
Ich werde die beiden Tage nie vergessen, an denen ich meine beiden jeweils erstmals abgeleint habe. Ich bin der größte Schisser, was das angeht. Wenn meine Hunde woanders sind (Hundepension, bei meinen Eltern), lassen die sie schon immer frei laufen...
Naja, Leine war ab und ich dachte, jetzt ist es vorbei. Dabei hören sie so gut.
Und wenn sie mal einen aufgeregten Tag haben, bleibt halt eine Schlepp dran.
Witzigerweise hören sie an der Schlepp eher schlechter, vielleicht, weil sie irgendwie die Verantwortung abgeben.
Ja, ist hier auch so. Ohne Leine klappt es oft viel besser. Man muss halt irgendwie lernen sich gegenseitig zu vertrauen 😊
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Chillig ist für mich persönlich ganz ohne Leine und der Hund ist berechenbar.
Als jemand, der schon beides hatte (Leine/ohne Leine - berechenbar/unberechenbar) - "chillig" ist für mich persönlich, ich bin gefühlt Herr der Lage, befinde mich in gutem Fahrwasser. Das ist ganz unabhängig von Leine/keine Leine, wie lang ist die Leine, hab ich den Buggy dabei oder nicht. Zum Teil ist es sogar unabhängig vom Hund selbst - wenn er nen wilden Tag hat und ich die Zeit und Ruhe (und ruhige Umgebung) um ihn ein wenig abfeiern zu lassen, ist das chillig, auf ne witzige Weise.
Es kann auch chillig sein, wenn draußen viel los ist und wir uns Herausforderungen stellen, sie aber nicht zu groß für uns sind. :) Aber es ist nie chillig, wenn ich mich unwohl mit der Situation fühle, weil ich das Gefühl habe, ich "muss" das jetzt noch üben, und das "können die anderen alle schon".
Wenn mir jemand meinen Spaziergang versaut, bin ich das meistens selber, weil ich mich Ansprüchen unterworfen hab, die (noch?) zu hoch gesteckt waren. Früher dachte ich mir oft, "ausweichen - unchillig". "bögen gehen - unchillig", "mal paar Minuten warten - unchillig". Chillig ist, wenn der Hund mit einem mitläuft, wie eine gut geölte Maschine, und nichts jemals schiefläuft, dachte ich, weil der Hund 100% hört. Und wenn das nicht so ist, müsste es ja meine Schuld sein, und das geht nicht - ich bin ja engagiert!
Da hat mich die Zeit Lügen gestraft. :) Als der Pudel 4 Jahre alt war, haben wir Freilauf komplett abgehakt. Seitdem ist es mit ihm auch schön, trotz Flexi. Hätte ich als blutige Anfängerin sicher nicht gedacht.

Ist die Schlepp dran und er hat 10-15 m ist alles ok, verkürzt sich die Leine auf 5m wird es schon problematisch und bei der kurzen, 2m Leine laufen ihm die blöden Zweibeiner viel zu langsam.
Wir können machen was wir wollen, er ist einfach nicht davon zu überzeugen etwas auch mal in gemäßigtem Tempo zu machen.
Bei ihm geht alles nur

Das Pü ist genauso. Der hat einfach eine unfassbare Grundgeschwindigkeit. Wir nehmen die 10-Meter-Flexi, und Leinenführigkeit und ruhigere/aufmerksamere Grundhaltung wird (immer noch ;P) am Halsband geübt. Mein Mann kann mit dem Pü auch an der 3-Meter-Leine gehen, der ist selber so ein "Raser". Ich kann das nicht.

Ich hatte auch beides. Fast 16 Jahre Flexi und 10 Jahre fast nur Freilauf. Oft habe ich sogar die Leine vergessen. Wenn mal was war, habe ich sie am Halsband vorbei geführt.
Wenn du mich fragst, war das mein Idealzustand.
Klar, wenn starker Jagdmotivation vorhanden ist, muss die Leine sein. Aber alles sonst kann, nein will ich in den Griff bekommen, dass er da leinenlos laufen kann, wo es angebracht ist. Für den Hund ist das besser, weil er seinem natürlichen Bewegungsdrang nachgeben kann und für meine Nervem und Schulternackenbereich ist es auch besser🤪
Schon mal ne ü40kg Hund gehabt, der nen Kickstart hinlegt?
Mein Ridgeback hat zumindest eine Grundgeschwindigkeit, die meine um einiges übertrifft. Nicht mal ne 20 m Schlepp würde da reichen.
Meine Dogge ist gemütlich in der Nähe gelaufen, nie zu schnell, immer mit nem Ohr bei mir.
So was erwarte ich vom Ridgie gar nicht mal. Also Ansprechbarkeit schon und natürlich eine prompte Reaktion, die halt auch ohne Schlepp sitzen muss, wenn er in 50m Entfernung voraus ist.
Das muss ich ohne Leine üben. Ist halt eine anstrengende (Junghund-)Zeit, keine Frage …. Schnauf.
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Ja, Schleppleine. Da lernen die Hund leider auch nicht unbedingt besser und schneller zurückzukommen, wenn immer nur Sicherung dran ist.
Macht aber den Halter etwas chilliger - ist ne gute Übergangslösung, finde ich. :)
Vernünftiger werden sie mit der Zeit von selber. Alles ist besser, als wenn der Hund sich selbst belohnt und man beim Gassi immer paranoider wird.
Vielleicht habe ich auch dazu einfach den falschen Hund. Schleppleine ist bei uns alles andere als chillig. Der weiß auch genau an welcher Leine er ist und was da erlaubt ist, ebenso ob er ohne Leine ist. Da sind hier die Reaktionen ganz unterschiedlich.
Chillig ist für mich persönlich ganz ohne Leine und der Hund ist berechenbar. Ein Idealzustand an dem wie arbeiten.
Paranoid werde ich zumindest nicht. Aufpassen muss man eh, auch an der Leine. Und letztlich ist es halt auch kein Drama.
Wie du schon schreibst, sie werden eh vernünftiger.
Heute war bei uns so ein Tag, da war er zu 80% an der Leine, weil unberechenbar 😁
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Wi
Keine Ahnung, was ich damit sagen wollte … war aus Versehen

Ja, Schleppleine. Da lernen die Hund leider auch nicht unbedingt besser und schneller zurückzukommen, wenn immer nur Sicherung dran ist.
Es braucht Freilauf, um einen echten Rückruf zu festigen. Ist leider so.
Ab und zu muss man eben das Wagnis eingehen.
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Heute hat mein Hund ordentlich zweimal den Napf geleert

