Beiträge von Massai

    Ich hätte mal wieder eine Frage in eigenem Interesse, also nicht für meine Freundin (da soll es nun definitiv ein Sheltie ) werden 😊

    Gibt es bei den Shelties auch so typische Baustellen, wie z.b. bei den Pudelhaarigen, die „Haare in OhrenProbleme“? Also was, was rassetypisch ist, bzw. darauf zurückzuführen ist?

    Juhu, mein Hund entdeckt jetzt wie man bellt.

    Wenn er aufgeregt ist, also, wenn z.b. die Fütterung bevorsteht, nachdem er vom Gassi reingekommen ist, gibt es schon mal ein dunkles „Wuff“, nach dem Motto: hopp hopp, Ich habe Hunger!

    Vielleicht wacht und meldet er ja eines Tages doch noch 🤪 (ja, das ist hier ausdrücklich erwünscht :grinning_squinting_face:)

    Also in sofern, wird er doch wieder ein Stück erwachsener, Tag für Tag, man bemerkt es nur nicht immer gleich.

    Bei meiner Hündin war es auch deutlicher. Nach der ersten Läufigkeit mit 11 Monaten, war Schluss mit Junghund. Da wurde gewacht und auf den Garten und das Haus aufgepasst. Aber so richtig sicher und gut in ihrem Job, war sie dann erst mit ca 3 Jahren und der 3. Läufigkeit. War aber auch eine spätreife Rasse.

    Hundebär

    Ich gebe die in einigen Punkten recht. Viele urteilen pauschal über Rassen, die sie gar nicht kennen, bzw. nicht selbst halten oder gehalten haben. Das ist ärgerlich aber eben nun mal ein Forum.

    Was ich nicht verstehe, was du hier erwartest, wenn du dich scheinbar selbst gut genug mit derartigen Rassen auskennst und so elne, bzw. Einen Mix davon willst. Es gibt ja nun diverse Portale, wo man secondhandhunde finden könnte. Mein Gedanke dazu wäre halt, nimm dir einen Welpen der gewünschten Rasse von einem guten Züchter.

    Wenn du allen hier unterstellst keine Ahnung von einem HSH zuhaben, was in meinem Fall definitiv zutrifft, dann kannst du doch auch keine Meinung hier für voll nehmen. Irgendwie kann ich mir auf dein widersprüchliches Anliegen keinen rechten Reim machen.

    Also das Hautgeschabsel wurde bei meinem Tibet Terrier ohne Narkose gemacht, der war aber auch hart im Nehmen. Aber ja, es hat geblutet.

    Den Kefir hatte ich meiner Dogge auch gegeben, war nicht so beliebt. Ich hatte den aber sogar selbst angesetzt und gezüchtet. Nach dem Zahnwechsel hat sich das Immunsystem allerdings wieder stabilisiert und das Advocat hat gut angeschlagen.

    Bis auf dezenten Anwandlungen von Größenwahn (siehe weiter vorn im thread), sind wir mit 12 Monaten noch ganz weit von erwachsen entfernt.

    Vor allem im Haus. Null Wachtrieb, Kaspern wie ein Baby, kuscheln wie ein Welpe usw.

    Draußen eher so : yippiejahe... Party.

    Einzig und allein der Schutztrieb, bzw. dessen Anfänge, zeigen sich hin und wieder, indem jeder Mensch in unserer Nähe genaustens abgecheckt wird. Von Fremden lässt er sich auch nicht mehr anfassen. Da war er als Welpe anders.

    Die Kollegin war übrigens bis zum Tod ihres Hundes Hundehalterin mit Leib und Seele, ich hatte vorher nie Zweifel in dieser Richtung wahrgenommen. Deswegen hatte mich die Äußerung natürlich besonders schockiert.

    Da kenne ich tatsächlich einige Leute, die nach dem Tod eines (geliebten) Hundes keinen anderen mehr wollen. Die meisten hatten dann nach 1-2 Jahren Pause doch wieder einen.

    Absolut. Ich sage mir nach jedem Hund: nie wieder.

    (Oder wenigstens ein paar Jahre Pause. Ich habe noch nie länger als 6 Monate ohne Hund ausgehalten).

    Hundehaltung ist eine Art Lebensstil, finde ich.

    Gerade im Moment muss man schon bissel hart im Nehmen sein. Nach dem Gassi sieht man aus wie durch den Schmutz gezerrt. Meine Klamotten sind ständig dreckig oder nass oder gehen kaputt. Soll Hunde geben, die machen im Haus viel kaputt, bellen viel und nerven u. U. Nachbarn und Mitbewohner. Hunde machen Arbeit, je nach Herkunft und Rasse, viel davon. Sie müffeln manchmal, fressen wie Tiere eben und wollen Aufmerksamkeit. Man kann Glück haben und ein unkompliziertes Exemplar erwischen, oder Pech und man ist schnell überfordert und muss mehr investieren als andere HH. Von den enormen Kosten für Futter, TA und diverse andere Anschaffungen rede ich gar nicht.

    Ich kenne „Katzenmenschen“, die sich aus Vernunftsgründen einen Hund zugelegt haben, beide sind nicht happy zusammen. Was bekommt man vom Hund zurück?

    Das ist wohl ganz individuell, wie man das wahrnimmt.

    Dankbarkeit darf man nicht erwarten, so empfinden Tiere nicht. Aber man kann durchaus ihre große Zuneigung deutlich spüren, wenn man einen Sinn dafür hat. Und da bin ich beim eigentlich Punkt. Ich kenne leider viele Menschen, die Hund haben, weil „passt halt gerade“, Kind soll mit Hund aufwachsen, Hunde sind gerade modern usw. …. Alles nicht die richtigen Gründe. Ich finde, tief in einem drin sollte der Wunsch nach einem Hund sein.

    Ich z.b. hatte den schon als Kind (durfte nie), war jahrelang fasziniert vom Wesen Hund/Wolf und habe alles darüber verschlungen. Klar, kann man auch ohne diese Leidenschaft Hunde halten und das auch ganz glücklich. Wie gesagt, ich sehe es halt schon als eine Art Lebenseinstellung, denn Hunde bringen dich unweigerlich näher an die Natur (von allem, ich meine nicht nur Gassigänge, auch die aller Lebenwesen), sie zwingen dich zur Disziplin, zu Impuls- und Selbstkontrolle, dazu Verantwortung zu übernehmen, zu planen und zu organisieren und und und …. Kinder zu haben, ist jahreweise anstrengender, doch die werden groß, erwachsen. Der Hund wird es in dem Sinne nie.

    Ich werde bestimmt mit 80 noch einen älteren TH Hund holen, weil das eben bei mir so ist. Ohne Hund geht einfach nicht 😁