Beiträge von Massai

    Also die Perros sind nicht ohne. Sie sind super erziehbar, wenn man Ahnung hat, aber man sollte sie wirklich eng führen. Ansonsten machen sie aber jeden Mist mit und haben Spaß daran. Sind handlich aber nicht zerbrechlich.

    Ich glaube, die Lagottis sind bisschen zurückhaltender und sanfter, während die Perros auch schon vorschießen, was wohl dem Schutztrieb geschuldet ist. Nur mal als Beispiel:

    Ich war letztes Jahr mit einer Freundin und ihrem Perro am Hundestrand. Alle Hunde ohne Leine, ihr Hund hat mit einem anderen Perro gespielt, den sie da kennengelernt hat. Eine Frau ohne Hund lief am Wasser lang. Kein anderer Hund hat sich für die interessiert. Aber der eine Perro (also nicht der meiner Freundin), ist zu der hin und hat sie gestellt.

    Das Sensi Plus habe ich jahrelang gefüttert, weil es so gut vertragen wurde. Gibt es von dem Gastronom keine kleine Packung? Dann würde ich einfach mal eine kaufen und ausprobieren. Bisher brauchte ich diese Art Futter noch nicht, würde es aber im Fall des Falles probieren.

    Ich füttere auch schon seit 10 Jahren diverse Josera Sorten und bin sehr zufrieden und überzeugt. Klar wird das eine oder andere Futter mal besser oder schlechter vertragen, klar wechsel ich mal und gebe mal anderes Futter nebenher, doch im Großen und Ganzen kann man sich auf die Qualität verlassen und weiß, was man bekommt.

    Hm, ich glaube das ist ein Mißverständnis. Mein Hund bellt null, gar nicht. Das Bellen kommt von der Bracke :grinning_squinting_face: die jagt. Eros hat nur heute das eine Mal so einen Quietscher gemacht. Tube nimmt er in dem Moment nicht an, Futter generell nicht. Also es kommt jetzt auch nicht täglich vor, muss ich dazu sagen. Als wir weiterliefen, war er ja durchaus wieder entspannt, zum Glück.

    Folgende Situationen/was kann man in diesem Moment von einem 13 Monate altem Hund erwarten?

    Dazu muss ich leider ein wenig ausholen.

    Ich habe hier ja schon länger nichts geschrieben, einfach, weil es nichts gibt.

    Eros hat immer noch nichts ausgepackt und ich denke, dass da kein Hammer mehr kommt. Ohne viel Ahnung zu haben, würde ich seine Jagdmotivation als moderat bis gering beschreiben. Er ist soweit ich das einschätzen kann, ein reiner Sichtjäger, der ausschließlich auf Bewegungsreize anspringt. Gerüche, Fährten, alles nee. Kein Vorstehen, kein Stöbern, kein Fährten. Auf den Gassigängen schnüffelt er auch sehr wenig, bleibt aber oft stehen und guckt. Inzwischen steht er auch wirklich gut im Gehorsam, sprich, ich kann ihn in den allermeisten Fällen abbrechen, bzw. Ihn so ausrichten, dass es gar nicht erst zu einem Vorfall kommt. Als Beispiel die beliebten Reiher, die hier zu Hauf auf den Feldern stehen. Eros registriert sie, ich auch. Ich sage Nein, er läuft problemlos weiter. Bin ich mir gebietstechnisch unsicher, kommt er an die Leine. Hier gibt es eine Hügel, auf dem eine Art Unterholzwald ist, sehr dicht. Darin wohnen Rehe. Gehe ich z.b. da lang, ist er immer an der Leine.

    Nun zum Thema:

    Habe es an anderer Stelle schon paarmal geschrieben. Hier gibt es einen älteren Herren mit Bracke. Die müsste jetzt allerdings auch schon um die 10 Jahre alt sein. Der Alte ist unbelehrbar und obwohl er schon eine Verwarnung vom Jagdpächter bekommen hat, ist der Hund weiterhin meistens ohne Leine unterwegs. Dabei rennt sie in den kleinen Wald und treibt die Rehe auf, mit brackentypischem Geläut, was auch schön laut im Tal hallt. Die Rehe rennen dann übers Feld, bis zum Fluss und wieder zurück übers Feld in den Wald. Die Bracke bellend hinten dran, nur damit man es sich vorstellen kann.

    Höre ich ihr Bellen, Leine ich Eros an. Er registriert es, aber reagiert noch nicht. Allerdings kenne ich Hunde, die dann sofort losrennen in Richtung bellender Bracke. Halali, möge die Jagd beginnen. Solange es weit weg ist, kein Thema. Aber jetzt ist es uns schon 3x passiert, dass die Bracke uns die Rehe direkt vor die Füße gescheucht hat, also wirklich, die kamen so 2-3 Meter aus dem Unterholz gesprungen, querten unseren Weg und rannten weiter. Heute wieder, allerdings auf dem freien Feld. In allen Fällen war Eros angeleint, heute auch. Ich habe ihn ins Sitzkommando genommen und ihn gucken lassen. Weitergelaufen wäre er wohl eh nur mit Gewaltanwendung. Er hat mein Kommando befolgt und ist sitzen geblieben, war aber schon sehr aufgeregt und hat auch einmal so einen Aufregungskreischer von sich gegeben. Ohne Leine wäre er sicher hinterher gelaufen, denn der Reiz: rennendes Reh in wenigen Metern Entfernung, dahinter eine bellende Bracke, waren einfach zu heftig. Nachdem das Reh weg war, ist er allerdings auch ganz normal mit mir mit gelaufen. War ansprechbar, hat sich nicht umgeschaut, nicht zurück gezogen, war wieder völlig tiefenentspannt. Wenn ich ihn da abgeleint hätte, wäre er vermutlich nicht mal in die Richtung losgelaufen, obwohl man das Brackenbellen noch hörte.

    Habt ihr Tipps für solche Momente? Mit Leckerli hätte ich in dem Moment wohl nicht kommen brauchen, aber gleich danach waren die wieder gut. Leider passiert das häufiger als allem lieb ist und ich kenne genug Hunde, die da mitrennen, auch wenn nie mit der Ausdauer wie diese Bracke.

    Ich bin auch Echt-Crocs Fan, muss ich gestehen. Draußen eher weniger, weil ich gern meine orthopädischen Einlagen im Schuhe habe, aber drinnen und am Haus/Garten. Mit Fell, ohne, diversen Ausführungen, welche weicher sind, andere nicht und ich habe sogar eine Art Stiefel, die ich für kurze Runden bei Nässe draußen anziehe. Der Unterschied ist schon spürbar. Oft gibt es die Crocs günstig(er) in den Outlets, wo ich dann zuschlage.

    Mein Welpe/Junghund war draußen auch eine gefühlte Ewigkeit ein. Staubsauger. Aber ich war konsequenter und sturer als er. Nirgends konnte ich besser den Abbruch üben, notfalls habe ich es ihm aus dem Maul geholt und es gab leckere Belohnung fürs Liegenlassen oder Ausspucken. Zudem habe ich drauf geachtet, dass er immer satt ist, weil er eben auch ständig Hunger hat.

    Inzwischen nimmt er draußen zu 99% nichts mehr auf, bzw. Zeigt auch kein Interesse daran. Nur kürzlich sind wir an Katzenkotze vorbei, da hat er mal angewidert geschnüffelt.

    Auch, wenn du das als schwer empfindest, musst du alles Fressbare vor dem Hund entdecken, sonst muss er eben angeleint bleiben. Ich bin sogar eine Weile tatsächlich einen Weg gelaufen, an dem im Sommer eine Menge wilder Kirschen unten lagen, einfach um die Chance zu nutzen. War eine harte Zeit, aber das bekommt man mit Konsequenz und Belohnung hin.