Beiträge von Massai

    Dann habe ich noch eine Frage zum Thema Retriever. Ich scheue mich ja vor größeren Hunden vor allem aus praktischen Erwägungen. Da fällt mir vor allem das Auto ein. Wenn wir zu viert im Auto sind, ist es unter Umständen bereits gut gefüllt. Die sicherste Unterbringung für einen Hund ist wohl im Kofferraum oder? In einer Transportbox aus Metall, dann bleibt ja quasi kein Platz übrig. Daher ist eine Abtrennung/Teilung durch ein Gitter vielleicht praktischer? Oder geht ein Hund in der Größe nur mit besonders großen auto.? Wie handhaben es die Familien hier so?

    Viele Grüße

    Dachbox.

    Hallösche Ihr Lieben, wie ist das bei Euch mit Begrüßungsritualen mit EUCH, also nicht mit XY.

    Ich war gut 10 Tage weg und als ich zurückkam hat Idalein sich bald überschlagen, ich glaub wir hatten vor ein paar Seiten das Thema schonmal (sorry). Man konnte fast den Eindruck gewinnen dass sie gleich der Schlag trifft, sie grunzte und wedelte und versuchte immer meine Hand in ihren Mund zu kriegen (vorsichtig) und umschwirrte mich, drückte sich an mich, minutenlang.

    Naja, nach 10 Tagen verständlich.

    Jetzt war ich heute vormittag 3 h weg (Ida war bei meinem Mann im Homeoffice währenddessen) und als ich zurückkam: Die gleiche Show wie oben beschrieben. Ich begrüßte kurz meinen Mann und auch Ida und wollte dann ins Bad mit die Hände waschen. War schwierig da an ihr vorbei und durchzukommen weil sie die Begrüßungsnummer durchziehen wollte. Ich hab sie in ihrem Begrüßungs-HalliGalli stehen lassen und das gemacht was ich vorhatte, Sachen ausgeräumt, mir nen Apfel geschält und sie nicht weiter beachtet. Sie hat sich dann runter reguliert und ist auf ihren Platz.

    Was kann man denn tun außer sie nach einer Begrüßung (in adäquatem Rahmen, d.h für mich ich nehme sie wahr, sage was zu ihr, streichle sie) auf ihren Platz zu schicken? "Decke" bedeutet bei uns dass sie auf ihr Lager in Platz geht. Oder wie händelt Ihr das- diejenigen die so einen übereifrigen Begrüßer am Start haben?

    Ich bin ja bekannt kein Fan davon, dass Hunde mich anspringen oder anderweitig bedrängen, große schon mal gar nicht. Deswegen habe ich mich von Anfang an runter gebeugt, seinen Brustkorb umfasst, ihn leicht gegen meinen Beine gedrückt und kurz geknuddelt solange er ruhig war. Hat er aufgedreht, habe ich mich abgewendet und mich anderen Dingen gewidmet. Hat er sehr schnell gelernt. Manchmal habe ich ihm auch was zu knabbern gegeben, nach meiner Begrüßung, da kam er dann ganz schnell runter. Muss man nur aufpassen, dass sich das nicht zu sehr einspielt, wenn man das nicht will.

    Da wäre die Frage nach der Beschäftigung. Habt ihr Lust etwas mit dem Hund zu machen? Hundesport (damit meine ich nicht joggen oder Radfahren) etc. Oder soll es eher der Begleithund sein? Immer dabei, aber sonst nichts, wo man Stunden für ein Hundehobby einplanen will?

    Ich glaube, man kann sich das aber auch nur erlauben, wenn man einen großen, selbstbewussten Hund hat. Ich erinnere mich dann immer gern an meinen kleinen, frechen Tibeter, der das Selbstbewusstsein von Napoleon hatte, wo es öfter mal zu brenzligen Momenten kam, wenn ich nicht geblockt hätte.

    Heute blocke ich eher, um die anstürmenden Tutnixe vor meinem Hund zu schützen, der aktuell eher gerade in einer Phase ist, wo er nicht lang fackelt, sondern „Eier zeigen“ will. Hoffe, die Phase geht bald wieder vorbei :woozy_face:

    Ich begegne hier täglich zig Hunden. Da muss Eros durch. Hier ist Touristengebiet, am Gassiweg ist ein WM- Stellplatz, heißt, oft viele fremde Hunde. Wenn ich ich da bei jedem Riesen Bogen laufen würde, oder sonstiges Tara veranstalten würde, wäre ich wohl Stunden unterwegs. Die bekannten Hunde sind halt easy, die kennt man und weiß sie einzuschätzen. Entweder dürfen die Hunde sich begrüßen oder man geht mit einem Gruß aneinander vorbei. Die Fremden Hunde … na ja, sind schon mal Chaoten (also die HH) dabei, aber bis auf Ausnahmen auch okay. Ich habe wirklich auch nicht den Anspruch, dass man sich perfekt benimmt. Bzw. Rechne immer mit der Dummheit der Anderen Leute. Ich wohne seit 10 Jahren hier und hatte noch nie einen wirklich krassen Zwischenfall. Klar, sind auch mal zwei Kläffern in meine damalige Dogge reingerauscht, die ich vertreiben musste, weil sie Angst bekommen hat, aber so was wie ne heftige Beißerei hatte ich noch nie, auch nicht von gehört. Mein Großstadtleben mit Kleinhund fand ich damals um vieles anstrengender und unberechenbarer.

    Und ja, hier ruft man sich auch tatsächlich mal was zu, wenn es Probleme gibt. Ist doch kein Thema.

    Ich habe ja nur einen Hund und gucke, dass ich immer zügig an anderen Hunden vorbeilaufen kann. Eros habe ich das schon von Anfang an beigebracht und bis auf Ausnahmen, geht das auch recht gut. Ich achte auf Abstand, abgewandte Seite usw. Mal ganz selten, wenn der Weg zu eng ist, lasse ich ihn auch mal am Rand abwarten. Kann er auch. Kommt immer auf die Situation und mein Gegenüber an. Oft ist es so, dass die Leute froh sind, wenn man zügig dran vorbei läuft, weil sie genug mit ihren eigenen Hunden zu tun habe. Wenn Eros warten soll, hat er genug Zeit zu fixieren und Blödsinn vorzubereiten :ugly: laufen nimmt eher den Stress weg, deswegen ziehe ich das Vorbeilaufen vor.