Beiträge von Rumi

    Rumi (damals 4-5 Monate alt, 4,5kg) habe ich von einer Pflegestelle abgeholt, in der sie ein paar Tage war. Dort empfahl man uns, den Hund im Auto auf dem Schoß zu halten. Ich fand das völlig daneben, haben wir aber dann erstmal so gemacht, um dort wegzukommen. Außer Sichtweite habe ich den Hund in die Box im Kofferraum gepackt und das war auch gut so... Sie hat mehrfach gekotzt und gekackt - wäre auf dem Schoß vom Mann bestimmt nicht so angenehm gewesen.

    Ich habe dann immer angehalten, um die Sauerei wegzumachen. War immerhin eine 2 stündige Fahrt.

    Sie hat auch selbst entschieden, was sie fressen möchte. Man sollte meinen, so ein Hund aus dem Shelter wäre weniger heikel. :rolling_on_the_floor_laughing: Sie frisst genau eine Sorte Dosenfutter wirklich gern, ansonsten auch noch selbst gekochtes.

    Ein Sicherheitsgeschirr mit extra Bauchgurt ist auf jeden Fall zu empfehlen, falls es nicht sowieso Vorschrift vom Verein ist.

    Ich wünsche euch, das alles klappt und ihr ein gutes Team werdet!

    Trockenfutter ist nicht zwingend schlechter, aber der Hund muss genug trinken. Auch das Trockenfutter kannst du mit Gemüse "aufpeppen" bzw. die Futtermenge vergrößern, ohne den Hund zu mästen. Eher zuviel füttern finde ich problematisch, wenn der Hund dann anschließend zum Abspecken dann kurz gehalten werden muss.

    Ich füttere auch schon immer meine Hunde "nach Gefühl", aber ich hatte noch keinen "verfressenen" Labbi. :rolling_on_the_floor_laughing:Einen sehr verfressenen Mischling allerdings schon, bei dem musste man auch aufpassen, daß er nicht zu dick wurde.

    Du findest es bestimmt bald heraus, was und wie viel dein Sam braucht und verträgt! :hundeleine04:

    Ich finde auch eine Babyzahnbürste am besten. Hat weiche Borsten und man kann erstmal ohne Zahncreme üben.

    Später kan man eine Kinderzahnbürste oder eine weiche große benutzen, je nach Hundegröße. Da die ja relativ schnell abgenutzt sind, ist das deutlich günstiger, als die Hundezahnbürsten.

    Ich benutze die beaphar Zahncreme mit Lebergeschmack - da fährt Rumi total drauf ab. Wenn ich die bogadent verwende, die etwas minzig riecht, ist sie nicht so begeistert. Aber weil Zähneputzen für sie Alltag ist, erträgt sie es damit.

    :klugscheisser:#763 Küchenschwaben fängt man mit Scheuerlappen, die man in Bier getaucht hat und eine Nacht über auslegt. Die Schwaben sammeln sich darin und können dann des morgens zusammengefegt und verbrannt werden.

    :klugscheisser:#764 Schwaben vertilgt man durch Auslegen eines Gemisches von gleichen Teilen Zucker und Borax, nach dessen Genuß die Schwaben platzen.

    :klugscheisser:#765 Küchenschwaben vertreibt man, wenn man Gurkenschalen in die Ritzen legt.

    Diese Tipps hätte ich vor über 40 Jahren gebraucht... Ich bin von Berlin nach Nürnberg gezogen, in eine Wohnung, die vor Schaben nur so gewimmelt hat... :face_vomiting:

    Ich glaube, über Gurkenschalen hätten die dreist gelacht. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Letztendlich musste der Kammerjäger für Ordnung sorgen.

    An "Angstbund"im pathologischen Sinn denke ich hier auch nicht.

    Der Hund ist einfach erstmal durch Reisestress, völlig neuer, fremder Umgebung und Menschen komplett verunsichert. Deshalb braucht es eben erstmal Zeit und Ruhe.

    Ich würde meinen Hund auch nicht als "Angsthund" bezeichnen. Sie ist sehr vorsichtig und schreckhaft, aber die meiste Zeit doch fröhlich und zufrieden.

    Also in den Garten konnte ich mit Rumi an der Leine ziemlich bald; ganz nach draußen hat deutlich länger gebraucht.

    Straßenverkehr und sonst viele Dinge (Mülltonnen etc.) haben ihr lange noch Angst gemacht, da waren ruhige Feldwege deutlich besser.

    Es gibt auch heute nach 4 Jahren noch Situationen, da nehme ich sie auf den Arm, sonst müsste ich sie weiterzerren. Baustellen z.b. gehen überhaupt nicht.

    Ihr müsst da etwas auf euer Bauchgefühl hören, was geht und was nicht. Wenn sie sich bei dir versteckt hat, ist das schonmal gut - d.h. sie verspricht sich Schutz bei dir.