Ich würde erstmal nur die körperlichen Baustellen in Angriff nehmen und ihn ansonsten ohne jegliche Erwartung in Ruhe lassen.
Futter geben; sich immer wieder dazu setzen, ohne ihn dabei groß zu beachten, damit er sich überhaupt mal an die Nähe eines Menschen gewöhnt; in den Garten raus, wenn er es dort aushält.
Einfach eine angstfreie Existenz ermöglichen. Ohne Experimente, ohne anderen Hund.
Wenn ihr ganz viel Glück habt, kommt er eines Tages freiwillig in eure Nähe. Wenn nicht, lasst ihn einfach sein, wie er nun mal ist.
Das wäre mein Vorgehen bei so einem armen Kerl.
Ich drücke euch die Daumen, daß ihr den passenden Weg findet, ihm ein erträgliches Leben zu ermöglichen.
Ein "normales" Hundeleben ist vermutlich einfach nicht drin.
Aber immerhin sitzt er nicht mehr auf seinem tristen Balkon! Das ist doch schon was!