Beiträge von Tidou

    Ich frage mich auch gerade ob ich die Zähne von Tidou putzen lassen soll. Sie wurden das letzte Mal vor zwei Jahren gemacht aber seit ein paar Monaten hat er wieder leichten Zahnstein. Nicht an allen Zähnen und nicht der ganze Zahn.

    Er hat ja eine Herzklappeninsuffizienz, die Kardiologin meint, dass eine Narkose möglich sei wenn es unbedingt nötig wäre. Ja, unbedingt nötig ist es meiner Meinung nach noch nicht aber ich frage mich ob es mit Abwarten nicht noch schlimmer wird mit dem Risiko der Narkose.

    Was meint ihr dazu? Würdet ihr bei leichtem Zahnstein etwas machen oder abwarten?

    Ich bekomme auch leichte Panik, wenn ich an unseren TA Besuch am Montag denke. Diego trinkt seit ein paar Wochen vermehrt und muss auch ständig pinkeln... Seit unsere Nachbarin mir erzählt hat, dass die gleichen Symptome (nur noch schlimmer) bei ihrem letzten Hund durch Krebs kamen, mache ich mir echt Sorgen! Hoffentlich ist es etwas banaleres. Er hat sich doch gerade so gut berappelt. Das letzte Blutbild Mitte November war ohne Auffälligkeiten.

    War bei uns so als Tidou eine Magenschleimhautentzündung hatte. Blutbild und Urin waren unauffällig und seit es mit dem Magen besser geht trinkt und frisst er auch wieder normal und läuft auch nicht mehr aus.

    Aber selbst in den Spaßgruppen werden oft komische Methoden angewandt. Eine Trainerin die auf ihrer Seite ihr "gewaltfreies und rein positives Training" anpreist, wies die Besitzerin eines kleinen Beagles an, ihn mit Wasser zu korrigieren, wenn er buddelt. Da goss die ihrem Hund unter Anleitung der "Trainerin" einen halben Liter Wasser über den Kopf. Wegen buddeln!

    Ich würde das bei einem Welpen auch erst anders probieren. Aber wenn es der Hund mit der Zeit nicht kapiert finde ich die Korrektur mit etwas Wasser nicht so schlimm. Tidou hatte als er noch jung war die schlechte Angewohnheit Leute anzubellen wenn die außerhalb von unserem Garten der Hecke entlang liefen. Das war für mich tabu. Die Leute hatten das Recht dort entlangzulaufen und ich will keinen Hund der den halben Tag kläfft und die ganze Nachbarschaft nervt. Ich hatte etliches ausprobiert aber das ganze hatte erst ein Ende als er ein Glas Wasser abbekam. Natürlich nur das Wasser ohne Glas. Ich denke, dass es in diesem Fall das Beste war. Tidou hasst bespritzt zu werden und danach hatte er es nur noch einmal probiert, ein erneutes Glas Wasser abbekommen und seither ist Ruhe und das schon seit über dreizehn Jahre.😉

    Ich kenne auch einen Beagle der extrem Löcher im Garten buddelt. Die HH sagt hundertmal nein aber der Hund buddelt fröhlich weiter. Ist halt blöd wenn man dann nicht mehr bei anderen Leuten eingeladen wird weil der Hund in kurzer Zeit den halben Garten umgräbt.

    Ich glaube nicht, dass man mit systemischer Gewalt dieses Ziel erreicht, nämlich einen freundlichen Hund, der problemlos frei rumläuft. Wenn ein Hund sich so verhält, ist das für mich ein Indiz, dass er fair ausgebildet wurde - und da kann durchaus auch mal ne scharfe Korrektur dazugehören, ohne Zweifel. Aber nicht als "Methode" sondern als seltene und situative Antwort.

    Das sehe ich genau so.

    Ein Beispiel … ich übe die Ablage unter massiver Ablenkung im Sport. Mein Hund hat verstanden, dass Platz heißt, Bauch am Boden. Nun steht er doch mal auf, einfach mal so am Tag X, weil die Ablenkung zu verlockend war. Ja, dafür gibts eine Korrektur! Und zwar genau in dem Maß, dass Hundi es sich überlegt, ob er nochmal aufsteht.

    Ich finde auch, dass ein Hund das gelernte befolgen soll wenn man es von ihm verlangt. Aber die Frage ist halt wie weit man mit der Korrektur geht.

    Jetzt nicht auf dich bezogen. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass zu starke und vermehrte Korrekturen Hunde aggressiv machen. Manche Hundehalter sind ja auch sehr stolz auf ihren unfolgsamen, aggressiven Hund den sie dann korrigieren können und damit zeigen wie gut sie den Hund im Griff haben. Ist jetzt aber nicht auf das Beispiel vom Riesenschnauzer bezogen.

    Vielleicht gehst du nochmal in dich und überlegst dir ob dieses Machtspiel und das "gewinnen" wirklich alles sind.

    Wieso ein Machtspiel? Der Hund ist doch jetzt seit zwei Monaten bei Blue Chili und sie liebt doch sicher den Hund. Wir haben unseren Hund aus dem Tierheim. Ich hätte ihn niemals zurückgegeben. Nach dieser Zeit ist doch der Hund ein richtiges Familienmitglied und wird geliebt. Es geht da um ein Lebewesen und nicht um irgendeine Ware.

    Blue Chili

    Ich würde beim nächsten Anruf antworten und ihr klar zu verstehen geben dass du sie anklagen wirst wenn sie dich weiterhin belästigt. Dann würde ich auch die Telefonnummer wechseln.

    Ein Hund der stundenlang mit seiner Familie und Freunden mitfeiert wird total überfordert. Deine Hündin braucht Ruhe und muss lernen, dass sie nicht im Mittelpunkt zu stehen hat. Sie sollte wenn du das einforderst, ruhig in ihrem Hundebett bleiben und den Besuch und die Familienmitglieder in Ruhe lassen. Wir haben nur einen kleinen Hund (8kg) aber für mich war es immer klar, dass er gewisse Regeln einhalten muss und ich kann dir sagen, dass es sehr angenehm ist wenn man einen Hund hat der überall mitgenommen werden kann ohne dass er speziell auffällt.

    Hunde die kontrollieren find ich echt mühsam und vor allem gefährlich. Dass deine Hündin immer im Bett deiner Tochter schläft und Krawall macht wenn ihr das verbietet ist überhaupt nicht normal.