Hier gibt's doch einige, die in der Personalabteilung tätig sind und Bewerber (aus)sortieren. Wenn ich mich auf eine ausgeschriebene Stelle (Vollzeit) bewerben will, aber eigentlich "nur" 35 Std will/kann, sollte das direkt im Anschreiben stehen oder lieber erst beim eventuellen Gespräch?
Hoffnung ist, dass auch 35 Std ok wären oder aber man sich bei 37 Std einigt.
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn solche Informationen in allen Bewerbungen gleich drinnenstehen würden!!!
1.) wie schon gesagt wurde, stellt man fähige Bewerber trotzdem ein wenn die paar Std. weniger kein Hindernisgrund sind. Die Passgenauigkeit liegt quasi nie bei 100%. Man schreibt in die Stellenanzeige alles rein, was der perfekte Bewerber mitbringt (und oft noch ein bissi mehr), weiss aber vorher schon, dass man Abstriche machen muss und wo diese möglich sind.
2.) falls die paar Std. weniger aus betriebstechnischer Sicht nicht möglich sind, nimmt mir der Bewerber unnötig viel Zeit weg. Vom Lesen und Sortieren der Bewerbungen bis zum Verwalten der Daten und den Retourmeldungen, Besprechungen mit Teamleitern o.Ä., freischaufeln von Termine ect. Dann müssen oft noch Kollegen eingeladen werden die mitentscheiden und dementsprechend einen ähnlichen Aufwand haben, es müssen oft bestimmte Personen vor Ort sein, damit man sie mit dem Bewerber bekannt machen kann usw.
3.) Es hat einen gewissen Beigeschmack, wenn der Bewerber dann ankommt und dann ist dieses und jenes und das auch noch. Im Endeffekt scheitert ein Bewerber, der gut passen würde, dann oft sogar an dieser Unklarheit. Unter dem.Motto: wenn das schon so anfängt, was kommt dann noch alles.
Von den Bewerbern mit der passenden Ausbildung und Berufserfahrung haben jene die besten Karten, die gradlinig, direkt, berechenbar und offen kommunizieren und sich selbst gut vertreten (bei mir zumindest)