(Beinahe) meine ganze Verwandtschaft besteht aus, ich formuliere es mal sehr vorsichtig, Nicht-Hundefreunden. Meine Cousine hat sich einen BC angeschafft, züchtet Pferde, hat einen Reitbetrieb und Schafe auf der Weide. Der Hund ist top erzogen, arbeitet am Vieh, wächst mit vier Kindern auf, Rahmenbedingungen top.
Eine andere Cousine, mit der sie dick war wie mit einer Zwillingsschwester, eine gab es seit frühester Kindheit nicht ohne die andere, war mit dem Hund von Beginn an nicht wirklich "einverstanden". Sie konnte mit Hunden nichts anfangen, hatte aber keine Angst oder so.
Alle haben gemeint, ach, das legt sich schon, wenn sie den Welpen dann erst mal kennenlernt usw.
Im Endeffekt hat der Sohn der einen Cousine jetzt plötzlich eine ganz schlimme "Hundeallergie", jedes Haar das auf der Kleidung usw. hängen bleibt, kann Asthmaanfälle auslösen ect. Aus dem Grund sind gegenseitige Besuche nicht möglich, der Kontakt ist auf fast Null abgekühlt. Alle wisse, dass die Allergie vorgeschoben ist, aber man kann ihr einfach nicht an.
Nur so als Beispiel, wie es auch laufen kann, wenn kein Kompromiss stattfindet.
Ich wünsche euch ein besseres, harmonischeres Auskommen miteinander! Eine Entscheidung gegen dem Hund würde es aus meiner Sicht nicht geben. Für mich ist es weder egoistisch noch sonst was, sich für einen Hund zu entscheiden. Euer Leben, eure Spielregeln, im Notfall müsst ihr euer Leben und euren Alltag umdisponieren. Mit Hund ändert sich aber ohnehin so viel, dass Änderungen beim Handhaben von Familienbesuchen ohnehin vorprogrammiert sind.